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Berliner Zeitung schrieb bei LTO ab
Schriftzug der Berliner Zeitung
Urheberrecht an Zeitungsartikel

Berliner Zeitung schrieb bei LTO ab

Weil ein Journalist der Berliner Zeitung weite Teile eines Artikels von Legal Tribune Online übernommen haben soll, wurde das Blatt nun vom Hamburger Landgericht verurteilt. Urheberrecht gelte auch im Journalismus, betonte die Pressekammer.

Wann darf die Polizei über Social Media fahnden?
Eine Person sitzt an einem Tisch, in der einen Hand eine Tasse, in der anderen ein Handy.
Datenschutz im Ermittlungsverfahren

Wann darf die Polizei über Social Media fahnden?

Das geltende Recht macht es der Polizei schwer, im Netz öffentlich nach gesuchten Personen zu fahnden. Das ist nicht mehr zeitgemäß, findet Leonardo Braguinski. Doch eine Änderung ist gar nicht so einfach.

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters
Eine Anwältin mit einem Gesetzestext in der Hand
Identifizierende Berichterstattung

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters

Nius durfte den Namen einer Asylrechtsanwältin im Zusammenhang mit dem Attentat von Solingen nicht veröffentlichen. Die Prangerwirkung der identifizierenden Berichterstattung verletzte die Anwältin in ihrem Persönlichkeitsrecht, so das KG.

Google soll 890 Millionen Euro Strafe zahlen
Auf dem Bildschirm eines aufgeklappten Laptop ist die Google-Suchmaske zu sehen.
Unfaire Geschäftspraktiken

Google soll 890 Millionen Euro Strafe zahlen

Was steht in den Suchergebnissen oben, wenn Nutzer WM-Spiele, Hotels oder Routen googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. Die Millionenstrafe könnte US-Präsident Donald Trump verärgern.

Mitbestimmung erst ab 500 Beschäftigten der AG selbst
Attraktives Anwaltsnotariat
Arbeitnehmer im AG-Aufsichtsrat

Mitbestimmung erst ab 500 Beschäftigten der AG selbst

Für die Schwelle von regelmäßig 500 Arbeitnehmern, die die Arbeitnehmermitbestimmung im Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft auslöst, ist laut BGH allein die Beschäftigtenzahl der Aktiengesellschaft maßgeblich - nicht die eines Gemeinschaftsbetriebs im Konzern.

Digital, attraktiver und wehrhafter
Das Wort Reform in einem Setzkasten mit Drucktypen.
Editorial

Digital, attraktiver und wehrhafter

Eine maßvolle, praxisnahe Fortentwicklung, so lobt Thomas Kreuz den kürzlich beschlossenen Regierungsentwurf zur Reform des Genossenschaftsrechts.

Online-Versammlungen, schnellere Gründung, engere Aufsicht
Neuere Genossenschaftswohnungen
Genossenschaftsrecht

Online-Versammlungen, schnellere Gründung, engere Aufsicht

Künftig sollen Genossenschaften Versammlungen online abhalten und Mitglieder digital informieren können. Auch die Gründung könnte schneller gehen – was sich sonst noch ändern soll.

Fünfzig plus eins oder keins
Offizieller Spielball der Fußball Bundesliga im Stadion
Deutscher Fußball ringt um Haltung zu Investoren

Fünfzig plus eins oder keins

Die Begrenzung der Investorenmacht ist so etwas wie die heilige Kuh des deutschen Fußballs. Doch wohl oder übel muss die DFL ihre Regeln nun reformieren. Das wird nicht einfach – und braucht Fingerspitzengefühl, erklären Alexander Scheuch und Jara Brandenberg.

Digital, attraktiver und wehrhafter
Das Wort Reform in einem Setzkasten mit Drucktypen.
Editorial

Digital, attraktiver und wehrhafter

Eine maßvolle, praxisnahe Fortentwicklung, so lobt Thomas Kreuz den kürzlich beschlossenen Regierungsentwurf zur Reform des Genossenschaftsrechts.

Unterschrift und Privatadresse muss nicht im Handelsregister stehen bleiben
Revitalisierte VwGO
Zu viel des Guten

Unterschrift und Privatadresse muss nicht im Handelsregister stehen bleiben

Bei aller Liebe zur Transparenz – der BGH hat nun entschieden, dass sogenannte überobligatorische Daten nicht um jeden Preis im Handelsregister verbleiben müssen. Geschäftsführer zweier Komplementär-GmbHs konnten daher auf Antrag ihre Unterschriften sowie Privatadressen streichen lassen.

Handelsregister muss Versalien-Schreibweise akzeptieren
Parken in Pink
Groß geplant

Handelsregister muss Versalien-Schreibweise akzeptieren

Eine Gesellschaft kann verlangen, dass ihr Firmenname in Versalien ins Handelsregister eingetragen wird. Denn Handelsregisterdaten würden oft automatisiert übernommen und weiterverbreitet, so das OLG Frankfurt a.M. Für die Übernahme sprächen auch neue Vorgaben bei Banküberweisungen.

Real Madrid bereitet Milliarden-Klage gegen UEFA vor
Schutz des Anwaltsberufs

Real Madrid bereitet Milliarden-Klage gegen UEFA vor

Vor dem Landgericht Madrid hatten Initiatoren der umstrittenen Super League einen Verstoß gegen EU-Wettbewerbsregeln durch die UEFA erfolgreich moniert. Das will der Fußballclub Real Madrid nun finanziell für sich nutzen: Er fordert fast 5 Milliarden Euro Schadensersatz.

50+1 darf bleiben, DFL muss aber nachbessern
Der Spielball der Fußball-Bundesliga in einem Tornetz.
Kartellrecht im Profifußball

50+1 darf bleiben, DFL muss aber nachbessern

Die 50+1-Regel bleibt aus Sicht des Bundeskartellamts kartellrechtlich zulässig. Entscheidend sei aber ihre konsequente und diskriminierungsfreie Anwendung, insbesondere bei Mitgliedschaft, Abstimmungen und Sonderfällen. Nun ist die DFL am Zug.

BGH billigt Anspruchsbündelung im Rundholz-Kartell
Baumstämme auf einem Anhänger
Sammelklage-Inkasso

BGH billigt Anspruchsbündelung im Rundholz-Kartell

Ob das Land Baden-Württemberg Sägewerken Kartellschadensersatz schuldet, ist weiter offen - zentrale Feststellungen fehlen. Doch die Sammelklage des Inkasso-Dienstleisters erklärt der BGH für zulässig, anders als im LKW-Kartell ohne Einschränkungen.

Weitere zwei Wochen auf Eis gelegt
Ein Smartphone zeigt das Warner-Bros.-Logo, im Hintergrund ein Laptop-Bildschirm, auf dem das Logo von Netflix und das von Paramount zu sehen sind.
Warner-Übernahme durch Paramount

Weitere zwei Wochen auf Eis gelegt

Die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ist ein Mega-Deal, der nicht nur Hollywood umkrempeln könnte. Nun müssen die Unternehmen bis mindestens Mitte August eine Pause bei der Fusion einlegen.

11,9 Millionen Euro Geldbußen gegen Reifenhändler
Lagerhalle mit vielen schwarzen eingelagerten Autoreifen, die übereinandergestapelt sind
BKartA beanstandet Preisbindung

11,9 Millionen Euro Geldbußen gegen Reifenhändler

Das Kartellamt sieht durch Preisvorgaben beim Reifengroßhandel die Preissetzungsfreiheit eingeschränkt. Die Wettbewerbshüter gingen gegen drei Firmen vor und verhängten Geldbußen in Höhe von insgesamt 11,9 Millionen Euro.

Jack Daniel's unterliegt Bad Spaniels
Auf einem Holztisch steht links eine Flasche Jack Daniel´s Whiskey, rechts das Hundespielzeug "Bad Spaniels", ebenfalls in Form einer Flasche und mit einem der Whiskeyflasche gestalterisch ähnlichen Aufdruck.
Kampf um Hunde-Quietschi

Jack Daniel's unterliegt Bad Spaniels

Der Streit um das Hunde-Spielzeug "Bad Spaniels" beschäftigt US-Gerichte seit mehr als einem Jahrzehnt. Jetzt hat das Berufungsgericht entschieden: Die augenzwinkernde Anspielung auf Jack Daniel's reicht nicht für eine markenrechtliche Rufschädigung.

Kein Markenschutz für "420"
Verschiedene Cannabisprodukte, darunter Öl und Edibles
Cannabisprodukte

Kein Markenschutz für "420"

Laut dem BPatG kann "420" für Produkte im Zusammenhang mit Cannabis nicht als Marke herhalten. Als internationaler Szene-Code fürs Kiffen habe die Zahl nur beschreibende Wirkung und damit keine Unterscheidungskraft.

Streitwert bleibt für Anwalt angreifbar
Die Hand einer Frau in schwarzer Anwaltsrobe schüttelt eine Männerhand. Im Hintergrund ist ein Schrank mit Aktenordnern zu sehen.
Auch bei Honorarvereinbarung

Streitwert bleibt für Anwalt angreifbar

Eine Vergütungsvereinbarung macht die Streitwertbeschwerde des Anwalts nicht überflüssig. Das OLG Hamburg bejaht das Rechtsschutzbedürfnis trotz Honorarvereinbarung – und widerspricht damit der Gegenauffassung des OLG Frankfurt.

EuG versagt OpenAI Markenschutz für Software
Open AI geöffneter Tab
EuG entscheidet Markenstreit

EuG versagt OpenAI Markenschutz für Software

Ein Streit zwischen dem US-Unternehmen OpenAI und dem Markenamt der EU landet vor Gericht: Was spricht dagegen, den Unternehmensnamen für Software und IT-Leistungen zu sichern?

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren
Codiertes Recht
Syndikusanwalt

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren

Ein Syndikusanwalt vertrat ein Schwesterunternehmen desselben Konzerns und verlangte RVG-Gebühren. Für die Rechtspflegerin klang das nach einem externen Mandat. Das BPatG sah das anders, die interne Kostenverteilung ändere nichts an seiner Stellung.

Bayer klagt in den USA
Carl von Ossietzky
Patentstreit um mRNA-Technologie

Bayer klagt in den USA

Laut einem Bericht der Tagesschau hat Bayer mehrere Klagen gegen Hersteller von Corona-Impfstoffen eingereicht. Der Konzern wirft ihnen vor, Patente zur Stabilisierung von mRNA verletzt zu haben. Ein Verkaufsverbot ist nicht Teil der Forderungen.

Biontech und Curevac beenden Patentstreit
Leitplanken für KI-unterstützte Justiz

Biontech und Curevac beenden Patentstreit

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Biontech den deutschen Konkurrenten übernehmen will. Nun wurde ein Hindernis auf dem Weg dorthin beseitigt.

Hautstraffung nach Lipödem-OP erstattungsfähig
Stethoskop auf Gelschscheinen
Private Krankenversicherung

Hautstraffung nach Lipödem-OP erstattungsfähig

Hautstraffung nach Fettabsaugung – nur Kosmetik? Nicht zwingend, sagt das OLG Frankfurt a.M. Im Fall einer Lipödem-Patientin, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sei der Eingriff medizinisch notwendig gewesen. Die Versicherung muss zahlen.

Wer nicht gefragt wird, darf schweigen
Eine Babyhand greift nach einem Finger der Hand eines erwachsenen Mannes.
Nachversicherung pflegebedürftigen Kindes

Wer nicht gefragt wird, darf schweigen

Ein Vater schloss eine Pflegezusatzversicherung ab. Das Problem: Er wusste da schon von der Trisomie-21-Diagnose seiner ungeborenen Tochter, sagte aber nichts. Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass er das auch nicht musste und die Versicherung wirksam ist.

Schneeballwurf auf Auto führt zu Mithaftung
Ein Mann mit einem Schneeball in der Hand holt aus zum Wurf.
Auffahrunfall nach Vollbremsung

Schneeballwurf auf Auto führt zu Mithaftung

Bei der momentanen Hitze wünschen sich sicher viele eine Abkühlung - doch sicher nicht in Form eines Schneeballs auf der Windschutzscheibe, der einen Auffahrunfall provoziert. Das OLG Saarbrücken hat zur Haftungsverteilung entschieden.

Anwaltsfehde eskaliert über Kanzlei-Domain
Illustration eines Mannes im Anzug mit Boxhandschuhen
OLG Köln sieht unlauteren Wettbewerb

Anwaltsfehde eskaliert über Kanzlei-Domain

Eine Fehde zwischen Anwälten gipfelte darin, dass eine Kanzlei die deutschen Varianten von Kanzleidomains der anderen Seite aufkaufte und darüber auf die eigene Kanzlei-Webseite weiterleiten ließ. Damit ging der Spaß aber zu weit, meint nun auch das OLG Köln.

Werbung für kostenlosen Schiffs-Shuttle war zulässig
Fahrgastschiff fährt in Düsseldorf unter einer Brücke auf dem Rhein
"Freie Fahrt für Bonner Pendler"

Werbung für kostenlosen Schiffs-Shuttle war zulässig

Gratis über den Rhein statt im Stau stehen: Wegen der Sperrung der Bonner Nordbrücke bot eine Reederei einen kostenlosen Schiffs-Shuttle für Pendler an. Ein Konkurrent sah darin eine Irreführung und ging vor Gericht. Warum die Richter nicht mitzogen.

Zitate von Testimonials können auch für Ärzte irreführend sein
Ein Jack Russell Terrier sitzt mit Schal um den Hals auf einer Couch. Neben ihm liegen mehrere Medikamentenpackungen.
Werbung für Tierarzneimittel

Zitate von Testimonials können auch für Ärzte irreführend sein

Wer ein Tierarzneimittel mit Zitaten zufriedener Praxen bewirbt, muss laut OLG Hamburg damit rechnen, dass diese Aussagen verallgemeinert werden. Das sei dann irreführend, wenn es an wissenschaftlichen Belegen fehle.

Influencerin muss 36.000 Euro zahlen
Eine junge Frau mit dunkel geschminkten Augen und langen, braunen Haaren
Werbung unzureichend gekennzeichnet

Influencerin muss 36.000 Euro zahlen

Hanabi Diab erstellt für Instagram Videos über Mode, Lifestyle und Beauty. Dass zwischen Tipps auch bezahlte Werbebotschaften warten, ist branchenüblich. Nicht aber der Betrag, den Diab zahlen muss, weil sie Werbung nicht ausreichend gekennzeichnet hat.

"Atemlos durch die Nacht" im KI-Modell kann Urheberrechte verletzen
Das SUNO-Logo, ein orangener Kreis mit dem in weiß darin geschriebenen Wort "SUNO", ist auf einem Handybildschirm zu sehen.
GEMA gewinnt auch gegen Suno

"Atemlos durch die Nacht" im KI-Modell kann Urheberrechte verletzen

Die GEMA hat vor dem LG München I wieder gewonnen. Im KI-Musikgenerator von Suno, mit dem Nutzer mit wenigen Texteingaben ganze Musikstücke erzeugen können, sieht das LG eine Urheberrechtsverletzung. Tobias Voßberg ordnet das Urteil ein.

Zwei Sekunden Musik, drei Jahrzehnte Streit
Vinyl-Schallplatte auf einem Plattenspieler. Daneben liegen Kopfhörer und weitere Schallplatten.
"Metall auf Metall" wieder beim BGH

Zwei Sekunden Musik, drei Jahrzehnte Streit

Jahrzehntelanger Streit um "Bäng-dänge-däng-däng": Der von Moses Pelham wiederverwertete Part aus dem Stück "Metall auf Metall" der Band Kraftwerk wandert von Gericht zu Gericht. Ist jetzt ein Ende in Sicht?

Urheberstreit bleibt beim Amtsgericht
An einer Wand steht eingraviert "Amtsgericht".
Zuständigkeitsreform

Urheberstreit bleibt beim Amtsgericht

Ein Amtsgericht las eine reformierte Zuständigkeitsnorm wörtlich – und verwies einen Urheberrechtsstreit ans Landgericht. Das OLG Frankfurt a. M. hält dagegen: Ein neuer Gesetzeswortlaut ersetze keine saubere Gesetzesauslegung.

Einmal OLG, BGH, EuGH und wieder zurück
Ein kugelförmiger Verbindungsknoten mit verchromten Rundrohren des USM-Haller Möbelsystems.
Urheberrecht für USM-Designmöbel

Einmal OLG, BGH, EuGH und wieder zurück

Das Möbelsystem "USM Haller" gilt als Designklassiker. Ob es auch urheberrechtlich geschützt ist, muss das OLG Düsseldorf nun erneut prüfen.

Keine Rückübertragung der Berliner Staatsoper Grundstücks an jüdische Unternehmen
Schutz des Anwaltsberufs

Keine Rückübertragung der Berliner Staatsoper Grundstücks an jüdische Unternehmen

Die früheren jüdischen Anteilseigner an der Bank des Berliner Kassenvereins haben keinen Anspruch auf anteilige Rückübertragung des nunmehr mit dem Probenzentrum der Staatsoper Berlin bebauten Grundstücks nach dem Vermögensgesetz. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Das Grundstück sei in seiner Nutzungsart erheblich verändert worden und es bestehe ein öffentliches Interesse an seiner Nutzung für den Opernbetrieb.

Kein Eigentumsverlust an geduldetem Überbau nach Umwandlung in WEG
Produkthaftung 2026

Kein Eigentumsverlust an geduldetem Überbau nach Umwandlung in WEG

Ein zur Duldung eines Überbaus verpflichteter Nachbar hat keinen Anspruch darauf, dass der überbaute Gebäudeteil erhalten bleibt. Wird zunächst das Hauptgebäude abgerissen, führt dies nicht zu einem Verlust des Eigentums am Überbau auf dem Nachbargrundstück. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 10.07.2020 entschieden.

Zeitnahe Bewertung von DDR-Anlagegütern in Deutscher Mark
„Das unsichtbare Recht“

Zeitnahe Bewertung von DDR-Anlagegütern in Deutscher Mark

Der Wert von DDR-Altanlagen muss nach den üblichen Anschaffungs- und Herstellungskosten bestimmt werden. Die Kosten müssen sich dabei an den Preisen orientieren, die in zeitlicher Nähe zur ersten Bewertung in Deutscher Mark üblich waren. Das hat der Bundesgerichtshof in einem Beschluss vom 03.06.2020 entschieden.

Schweizer Gericht entscheidet zu Gunsten Deutschlands
Orte des Rechts
DDR-Vermögen

Schweizer Gericht entscheidet zu Gunsten Deutschlands

In einem Rechtsstreit um verschollene DDR-Vermögen hat das Schweizer Bundesgericht in Lausanne zugunsten Deutschlands entschieden. Die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), früher Treuhandanstalt Berlin, hatte die Schweizer Bank Julius Bär auf Rückzahlung von mehr als 100 Millionen Franken (heute 88 Millionen Euro) plus Zinsen verklagt. Laut Gericht haben Verantwortliche der Bank "elementare Sorgfaltspflichten verletzt“ und müssen alle Beträge ersetzen, die seit dem 11.06.1990 abgeflossen sind.

Entgeltinformationen von Banken können AGB sein
Stift mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen
BGH entscheidet umstrittene Rechtsfrage

Entgeltinformationen von Banken können AGB sein

Können Entgeltinformationen von Banken AGB sein? Der BGH bejaht das – und klärt damit eine bislang in Rechtsprechung und Literatur umstrittene Frage.

Verwaltung von Bausparverträgen darf nicht extra kosten
Ein als Bausparvertrag überschriebenes Dokument liegt auf einem Tisch, darauf ein Bleistift und ein paar Euromünzen.
AGB-Klauseln einer Bank unwirksam

Verwaltung von Bausparverträgen darf nicht extra kosten

Banken dürfen für die laufende Verwaltung von Riester-Bausparverträgen kein jährliches Entgelt verlangen. Der BGH erklärte entsprechende AGB-Klauseln für unwirksam.

Gutachten soll Sicherheit der Schließfächer prüfen
Mit Nummern versehene silberne Schließfächer
Sparkassen-Coup von Gelsenkirchen

Gutachten soll Sicherheit der Schließfächer prüfen

Nach dem Millionen-Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen setzt das Gericht einen unabhängigen Gutachter ein. Er soll klären, ob die Bank Fehler bei der Sicherheit gemacht hat. Das kann dauern.

Bank-Hotline muss vor bekanntem Betrugsversuch warnen
Ein Mann tippt auf einem Laptop. Ein virtuelles Overlay zeigt ein Symbol für eine Person und eines für ein Bankgebäude, sowie Pfeile und ein grünes Schild mit Häkchen, die eine gelungene Transaktion andeuten sollen.
Demo-Überweisung

Bank-Hotline muss vor bekanntem Betrugsversuch warnen

Nach einem Phishing-Angriff erhält ein Kunde laut dem OLG Brandenburg ein Drittel der verlorenen Summe zurück. Die Bank trage ein Mitverschulden, weil eine Mitarbeiterin nach Rücksprache am Telefon nicht vor der "Demo-Überweisung" als offensichtlicher Betrugsmasche gewarnt habe.