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Gesetze sind ideal zum Digitalisieren
Auf einem in weißem und lila Licht angestrahlten Podium zeigt das Bild aus einer erhöhten Perspektive fünf Personen, die auf dem Podium sitzen und diskutieren.
Legal Tech Day

Gesetze sind ideal zum Digitalisieren

Der Legal Tech Day hat Chancen und Risiken von KI im Recht aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Sogar eine Tontafel mit babylonischen Rechtssprüchen aus dem 18. Jahrhundert vor Christi wurde als Vorbild genannt.

EU-Parlament will Social Media stärker reglementieren
Ein Kind hält ein großes Smartphone in der Hand.
Jugendschutz im Netz

EU-Parlament will Social Media stärker reglementieren

Schluss mit Endlos-Scrollen für Minderjährige: Das EU-Parlament fordert ein Verbot süchtig machender Designtricks und einen Jugendmodus ohne personalisierte Werbung. Einen Tag nach von der Leyens EU Kids Act setzen die Abgeordneten eigene Akzente.

ChatGPT im Halbschatten des DSA
Eingabebildschirm von ChatGPT
Editorial

ChatGPT im Halbschatten des DSA

Ist der DSA bereit für generative künstliche Intelligenz? Nicht hundertprozentig jedenfalls, meint Franz Hofmann. Statt den Blick auf konkrete Technologien zu richten, müsse eine künftige Regulierung digitale Grundprinzipien festlegen.

Erstmal in Ruhe prüfen reicht nicht
Codes auf dunklen Bildschirmen
Millionen Dateien aus Berlin im Darknet

Erstmal in Ruhe prüfen reicht nicht

Nach dem Angriff auf das Berliner Landesnetz tauchen immer weitere Daten im Darknet auf. Was bedeutet es datenschutzrechtlich, wenn Daten in die Hände Cyberkrimineller gelangen? Felix Glocker und Anna Lena Füllsack erklären, was nach einem Sicherheitsvorfall zu tun ist.

Sale-and-lease-back kann Gläubiger benachteiligen
Modernes Industriegebäude mit Treppen und Hebeaufzug
Insolvenzanfechtung

Sale-and-lease-back kann Gläubiger benachteiligen

Ein Betriebsgrundstück verkaufen, weiter nutzen und so frische Liquidität beschaffen – klingt nach Sanierung. Doch genau dieses Modell kann in der Insolvenz problematisch sein. Der BGH verlangt den Blick auf das Gesamtpaket.

Mitbestimmung erst ab 500 Beschäftigten der AG selbst
Attraktives Anwaltsnotariat
Arbeitnehmer im AG-Aufsichtsrat

Mitbestimmung erst ab 500 Beschäftigten der AG selbst

Für die Schwelle von regelmäßig 500 Arbeitnehmern, die die Arbeitnehmermitbestimmung im Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft auslöst, ist laut BGH allein die Beschäftigtenzahl der Aktiengesellschaft maßgeblich - nicht die eines Gemeinschaftsbetriebs im Konzern.

Digital, attraktiver und wehrhafter
Das Wort Reform in einem Setzkasten mit Drucktypen.
Editorial

Digital, attraktiver und wehrhafter

Eine maßvolle, praxisnahe Fortentwicklung, so lobt Thomas Kreuz den kürzlich beschlossenen Regierungsentwurf zur Reform des Genossenschaftsrechts.

Online-Versammlungen, schnellere Gründung, engere Aufsicht
Neuere Genossenschaftswohnungen
Genossenschaftsrecht

Online-Versammlungen, schnellere Gründung, engere Aufsicht

Künftig sollen Genossenschaften Versammlungen online abhalten und Mitglieder digital informieren können. Auch die Gründung könnte schneller gehen – was sich sonst noch ändern soll.

Digital, attraktiver und wehrhafter
Das Wort Reform in einem Setzkasten mit Drucktypen.
Editorial

Digital, attraktiver und wehrhafter

Eine maßvolle, praxisnahe Fortentwicklung, so lobt Thomas Kreuz den kürzlich beschlossenen Regierungsentwurf zur Reform des Genossenschaftsrechts.

Unterschrift und Privatadresse muss nicht im Handelsregister stehen bleiben
Revitalisierte VwGO
Zu viel des Guten

Unterschrift und Privatadresse muss nicht im Handelsregister stehen bleiben

Bei aller Liebe zur Transparenz – der BGH hat nun entschieden, dass sogenannte überobligatorische Daten nicht um jeden Preis im Handelsregister verbleiben müssen. Geschäftsführer zweier Komplementär-GmbHs konnten daher auf Antrag ihre Unterschriften sowie Privatadressen streichen lassen.

Handelsregister muss Versalien-Schreibweise akzeptieren
Parken in Pink
Groß geplant

Handelsregister muss Versalien-Schreibweise akzeptieren

Eine Gesellschaft kann verlangen, dass ihr Firmenname in Versalien ins Handelsregister eingetragen wird. Denn Handelsregisterdaten würden oft automatisiert übernommen und weiterverbreitet, so das OLG Frankfurt a.M. Für die Übernahme sprächen auch neue Vorgaben bei Banküberweisungen.

Real Madrid bereitet Milliarden-Klage gegen UEFA vor
Schutz des Anwaltsberufs

Real Madrid bereitet Milliarden-Klage gegen UEFA vor

Vor dem Landgericht Madrid hatten Initiatoren der umstrittenen Super League einen Verstoß gegen EU-Wettbewerbsregeln durch die UEFA erfolgreich moniert. Das will der Fußballclub Real Madrid nun finanziell für sich nutzen: Er fordert fast 5 Milliarden Euro Schadensersatz.

Booking darf eTraveli nicht schlucken
Die geöffnete Website von Booking.com auf einem Laptop.
Fusionskontrolle

Booking darf eTraveli nicht schlucken

Das Buchungsportal Booking darf das Flugportal eTraveli nicht übernehmen. Das EuG teilt die Einschätzung der EU-Kommission, dass die Übernahme die bereits beherrschende Stellung von Booking auf dem Markt für Online-Reisebüros im Hotelbereich noch verstärken würde.

Rückschlag für Vodafone im Streit mit 1&1
Vodafone-Laden von vorne. Groß über dem Eingang das Vodafone-Logo und der Name "Vodafone".
Mobilfunk-Markt

Rückschlag für Vodafone im Streit mit 1&1

Seit 2023 mischt 1&1 als vierter deutscher Handynetzbetreiber auf dem Mobilfunk-Markt mit. Sein Start war holprig – warum eigentlich? Bei der Antwort auf diese Frage zeigt 1&1 auf Vodafone.

Hoher Aufwand ist kein Argument
Eine Tankstellenanzeige mit Kraftstoffpreisen
Energieunternehmen muss Auskunft geben

Hoher Aufwand ist kein Argument

Ein Energieunternehmen will einem Auskunftsbeschluss des Bundeskartellamts vorerst nicht nachkommen: Der Aufwand sei enorm, die Informationen sensibel. Irreversible Nachteile sieht das OLG Düsseldorf aber nicht.

50+1 darf bleiben, DFL muss aber nachbessern
Der Spielball der Fußball-Bundesliga in einem Tornetz.
Kartellrecht im Profifußball

50+1 darf bleiben, DFL muss aber nachbessern

Die 50+1-Regel bleibt aus Sicht des Bundeskartellamts kartellrechtlich zulässig. Entscheidend sei aber ihre konsequente und diskriminierungsfreie Anwendung, insbesondere bei Mitgliedschaft, Abstimmungen und Sonderfällen. Nun ist die DFL am Zug.

Nur mit der Lizenz zum Posten
Freundesgruppe in Dirndeln und Trachten in einem Bierzelt
Influencer auf der Wiesn

Nur mit der Lizenz zum Posten

Was dürfen Influencer posten und wann wird es teuer? Berichte über eine Wiesn-Lizenz für Content Creator machen derzeit Schlagzeilen. Das steckt dahinter.

Aufruhr in der Gitarrenwelt
Fender Stratocaster-Gitarre in Rot
Streit um die "Strat"

Aufruhr in der Gitarrenwelt

Kein Gitarrenmodell der Welt wurde so oft kopiert und imitiert wie die Fender Stratocaster. Doch nun will der US-Hersteller Nachbauten einen Riegel vorschieben - zum Ärger von Musikern und Händlern.

Das Obi-Orange gehört allen
Der Eingang eines OBI-Baumarktes mit orangener Front.
Baumarktkette verliert vor BGH

Das Obi-Orange gehört allen

Obi darf seine Baumärkte zwar weiter in Orange gestalten – den Farbton aber nicht für sich allein beanspruchen. Der BGH hat die Löschung der Farbmarke "Hellrotorange" bestätigt, weil Verbraucher die Farbe nicht eindeutig genug der Kette zuordnen.

"IKEA-Plan" belgischer Partei ist problematisch
Auf der Anleitung für den Zusammenbau eines Möbelstücks liegt ein Maßband und ein Bleistift, beide mit der Aufschrift "IKEA".
Meinungsfreiheit gegen Markenrecht

"IKEA-Plan" belgischer Partei ist problematisch

Eine Partei tauft ihr Konzept für eine neue Asyl- und Einwanderungspolitik "IKEA-Plan", um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Das kann zwar zulässig sein, so der EuGH. Allein der Verweis auf die politische Meinungsfreiheit reicht aber nicht.

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren
Codiertes Recht
Syndikusanwalt

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren

Ein Syndikusanwalt vertrat ein Schwesterunternehmen desselben Konzerns und verlangte RVG-Gebühren. Für die Rechtspflegerin klang das nach einem externen Mandat. Das BPatG sah das anders, die interne Kostenverteilung ändere nichts an seiner Stellung.

Bayer klagt in den USA
Carl von Ossietzky
Patentstreit um mRNA-Technologie

Bayer klagt in den USA

Laut einem Bericht der Tagesschau hat Bayer mehrere Klagen gegen Hersteller von Corona-Impfstoffen eingereicht. Der Konzern wirft ihnen vor, Patente zur Stabilisierung von mRNA verletzt zu haben. Ein Verkaufsverbot ist nicht Teil der Forderungen.

Biontech und Curevac beenden Patentstreit
Leitplanken für KI-unterstützte Justiz

Biontech und Curevac beenden Patentstreit

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Biontech den deutschen Konkurrenten übernehmen will. Nun wurde ein Hindernis auf dem Weg dorthin beseitigt.

Ein missglückter Suizid ist kein Unfall
Blick aus einem Hochhaus in die Tiefe an der Hauswand entlang auf einen Parkplatz mit vielen Autos
Haftung der Unfallversicherung

Ein missglückter Suizid ist kein Unfall

Ein Suizidversuch endet anders als geplant: Ein Mann springt mit einem Seil um den Hals vom Balkon, doch der Strick reißt. Statt zu sterben, verletzt er sich beim Aufprall schwer. Muss die private Unfallversicherung zahlen?

Kaskoversicherte bleiben auf Mehrkosten sitzen
Ein weißes Auto ist an der vorderen linken Seite eingedrückt und etwas zerstört.
Überhöhte Werkstattrechnung

Kaskoversicherte bleiben auf Mehrkosten sitzen

Kaskoversicherer müssen überhöhte Werkstattrechnungen nicht vollständig begleichen – so ein Urteil des BGH. Anders als im Haftpflichtrecht trägt der Versicherungsnehmer das Werkstattrisiko.

Hautstraffung nach Lipödem-OP erstattungsfähig
Stethoskop auf Gelschscheinen
Private Krankenversicherung

Hautstraffung nach Lipödem-OP erstattungsfähig

Hautstraffung nach Fettabsaugung – nur Kosmetik? Nicht zwingend, sagt das OLG Frankfurt a.M. Im Fall einer Lipödem-Patientin, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sei der Eingriff medizinisch notwendig gewesen. Die Versicherung muss zahlen.

Wer nicht gefragt wird, darf schweigen
Eine Babyhand greift nach einem Finger der Hand eines erwachsenen Mannes.
Nachversicherung pflegebedürftigen Kindes

Wer nicht gefragt wird, darf schweigen

Ein Vater schloss eine Pflegezusatzversicherung ab. Das Problem: Er wusste da schon von der Trisomie-21-Diagnose seiner ungeborenen Tochter, sagte aber nichts. Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass er das auch nicht musste und die Versicherung wirksam ist.

"Likör ohne Ei" darf Namen behalten
Zwei Gläser Eierlikör. Im Hintergrund liegen Eier auf dem Tisch.
Gelb, cremig, vegan

"Likör ohne Ei" darf Namen behalten

Ein veganer, gelblich-cremiger Soja-Likör darf weiter "Likör ohne Ei" heißen und mit einem bunten Hahn werben. Die Bezeichnung "Eierlikör" darf der Hersteller aber nicht zur Vermarktung einsetzen.

Preiserhöhung per Drehkreuz unzulässig
Von hinten abgebildete Person betritt Fitnessstudio an einem Drehkreuz
Fitnessstudio unterliegt

Preiserhöhung per Drehkreuz unzulässig

Wer durchs Drehkreuz geht, zahlt künftig mehr? Ein Fitnessstudio wollte die Zustimmung zur Preiserhöhung auf diese Weise einholen. Das OLG München machte dem nun einen Strich durch die Rechnung.

Wish.com haftet für Fake-Produkte
Das Logo von Wish.com auf einem PC-Monitor
Mehr als nur Vermittler

Wish.com haftet für Fake-Produkte

Laut OLG Hamburg haftet Wish.com umfassend für gefälschte Markenprodukte. Dass die Plattform nur als Vermittler für die eigentlichen chinesischen Händler auftritt, half ihr nicht. Dafür seien diese zu anonym und der Geschäftsauftritt zu einheitlich.

Amazon soll Werbeplätze künstlich verteuert haben
Website von Amazon in einem Browser aufgerufen
Klage in den USA

Amazon soll Werbeplätze künstlich verteuert haben

Amazon verdient Milliarden mit Werbung. Doch laut US-Wettbewerbsbehörde FTC und mehreren Bundesstaaten geht es dabei nicht immer mit rechten Dingen zu. Sie verklagen den Internet-Riesen wegen des Vorwurfs künstlich verteuerter Werbeplätze.

Aufruhr in der Gitarrenwelt
Fender Stratocaster-Gitarre in Rot
Streit um die "Strat"

Aufruhr in der Gitarrenwelt

Kein Gitarrenmodell der Welt wurde so oft kopiert und imitiert wie die Fender Stratocaster. Doch nun will der US-Hersteller Nachbauten einen Riegel vorschieben - zum Ärger von Musikern und Händlern.

Geklaut für die KI?
Eine Vielzahl von Bildern ist in einem virtuellen Raum in mehreren Reihen übereinander angeordnet.
BGH prüft Urheberrecht

Geklaut für die KI?

Eine einfache Texteingabe, und die KI erstellt ein passgenaues Bild. Damit das so reibungslos klappt, müssen die Tools mit unzähligen Text-Bild-Paaren geschult werden. Welche Rechte hat ein Fotograf da noch, fragt sich nun der BGH?

Pelhams Rhythmus-Klau war gar keiner
Ein Tonstudio mit einem Mikrofon und einem Mischpult.
Bäng-dänge-däng-däng

Pelhams Rhythmus-Klau war gar keiner

Der BGH hat den wohl zähesten Urheberrechtsstreit der deutschen Musikgeschichte ein Stück weit beendet: Moses Pelhams Sampling aus "Metall auf Metall" ist als Pastiche zulässig. Wo die genauen Grenzen verlaufen, bleibt jedoch offen.

Keine Gema-Gebühren für Fernsehen in Heimzimmern
Eine alte Dame sitzt in einem Rollstuhl und schaut Fernsehen.
Weiterleitung von TV-Signalen

Keine Gema-Gebühren für Fernsehen in Heimzimmern

Darf ein Seniorenheim über Satellit empfangene Rundfunkprogramme per Kabel in die Bewohnerzimmer weiterleiten, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen? Ja, sagt der BGH – und schließt auch gleich den Speisesaal und Gemeinschaftsräume mit ein.

Keine Rückübertragung der Berliner Staatsoper Grundstücks an jüdische Unternehmen
Schutz des Anwaltsberufs

Keine Rückübertragung der Berliner Staatsoper Grundstücks an jüdische Unternehmen

Die früheren jüdischen Anteilseigner an der Bank des Berliner Kassenvereins haben keinen Anspruch auf anteilige Rückübertragung des nunmehr mit dem Probenzentrum der Staatsoper Berlin bebauten Grundstücks nach dem Vermögensgesetz. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Das Grundstück sei in seiner Nutzungsart erheblich verändert worden und es bestehe ein öffentliches Interesse an seiner Nutzung für den Opernbetrieb.

Kein Eigentumsverlust an geduldetem Überbau nach Umwandlung in WEG
Produkthaftung 2026

Kein Eigentumsverlust an geduldetem Überbau nach Umwandlung in WEG

Ein zur Duldung eines Überbaus verpflichteter Nachbar hat keinen Anspruch darauf, dass der überbaute Gebäudeteil erhalten bleibt. Wird zunächst das Hauptgebäude abgerissen, führt dies nicht zu einem Verlust des Eigentums am Überbau auf dem Nachbargrundstück. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 10.07.2020 entschieden.

Zeitnahe Bewertung von DDR-Anlagegütern in Deutscher Mark
„Das unsichtbare Recht“

Zeitnahe Bewertung von DDR-Anlagegütern in Deutscher Mark

Der Wert von DDR-Altanlagen muss nach den üblichen Anschaffungs- und Herstellungskosten bestimmt werden. Die Kosten müssen sich dabei an den Preisen orientieren, die in zeitlicher Nähe zur ersten Bewertung in Deutscher Mark üblich waren. Das hat der Bundesgerichtshof in einem Beschluss vom 03.06.2020 entschieden.

Schweizer Gericht entscheidet zu Gunsten Deutschlands
Orte des Rechts
DDR-Vermögen

Schweizer Gericht entscheidet zu Gunsten Deutschlands

In einem Rechtsstreit um verschollene DDR-Vermögen hat das Schweizer Bundesgericht in Lausanne zugunsten Deutschlands entschieden. Die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), früher Treuhandanstalt Berlin, hatte die Schweizer Bank Julius Bär auf Rückzahlung von mehr als 100 Millionen Franken (heute 88 Millionen Euro) plus Zinsen verklagt. Laut Gericht haben Verantwortliche der Bank "elementare Sorgfaltspflichten verletzt“ und müssen alle Beträge ersetzen, die seit dem 11.06.1990 abgeflossen sind.

Deutsche Bank einigt sich mit Ex-Banker auf Vergleich
Ein Gebäude der deutschen Bank mit ihrem Logo.
Sündenbock-Vorwurf

Deutsche Bank einigt sich mit Ex-Banker auf Vergleich

Mit einem Vergleich zieht die Deutsche Bank einen Schlussstrich unter einen 152-Millionen-Euro-Streit mit einem Ex-Mitarbeiter. Vier weitere Verfahren in der Sache laufen noch in London.

Vizepräsident Ellenberger tritt in den Ruhestand
Ein Mann in roter Richterrobe mit Schnauzbart und Brille sitzt an einem Tisch mit Blick nach vorne.
22 Jahre am BGH

Vizepräsident Ellenberger tritt in den Ruhestand

22 Jahre lang war Jürgen Ellenberger Richter am BGH, seit Ende 2016 auch Vizepräsident des Gerichts. Mit Ablauf des August tritt der 1960 Geborene in den Ruhestand.

Entgeltinformationen von Banken können AGB sein
Stift mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen
BGH entscheidet umstrittene Rechtsfrage

Entgeltinformationen von Banken können AGB sein

Können Entgeltinformationen von Banken AGB sein? Der BGH bejaht das – und klärt damit eine bislang in Rechtsprechung und Literatur umstrittene Frage.

Verwaltung von Bausparverträgen darf nicht extra kosten
Ein als Bausparvertrag überschriebenes Dokument liegt auf einem Tisch, darauf ein Bleistift und ein paar Euromünzen.
AGB-Klauseln einer Bank unwirksam

Verwaltung von Bausparverträgen darf nicht extra kosten

Banken dürfen für die laufende Verwaltung von Riester-Bausparverträgen kein jährliches Entgelt verlangen. Der BGH erklärte entsprechende AGB-Klauseln für unwirksam.