Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Gesellschaftsrecht

Unternehmer ohne Profit
Gebundenes Vermögen

Unternehmer ohne Profit

Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um und das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um haben im März 2026 ein Rah­men­kon­zept für eine Ge­sell­schaft mit ge­bun­de­nem Ver­mö­gen (GmgV) vor­ge­legt.

Vertrag ist Verbraucherdarlehen
Gesellschaftsanteile auf Kredit

Vertrag ist Verbraucherdarlehen

Ein geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH & Co. KG hatte einen Kredit aufgenommen, um Darlehen abzulösen, mit denen er seine Anteile an der Gesellschaft erworben hatte. Für den BGH handelte es sich dabei um ein Verbraucherdarlehen.

Beteiligungsfonds durfte Manager aus Gesellschafterstellung drängen
Squeeze-out zulässig

Beteiligungsfonds durfte Manager aus Gesellschafterstellung drängen

Der Manager eines Leuchtmittel-Unternehmens durfte auch aus der übergeordneten Beteiligungsgesellschaft entfernt werden, als ihm als Geschäftsführer der Beleuchtungsfirma gekündigt wurde. Der BGH akzeptiert eine freie Hinauskündigungsklausel wegen Besonderheiten beim Beteiligungskapital.

Neue Rechtsform soll helfen
Nachhaltiges Unternehmertum

Neue Rechtsform soll helfen

Einfach sicherstellen, dass erwirtschaftete Gewinne dauerhaft im Unternehmen bleiben – das ermöglichen soll eine neue Rechtsform: die "Gesellschaft mit gebundenem Vermögen". Ein Rahmenkonzept dafür steht jetzt. Es soll als Diskussionsgrundlage dienen.

Kapitalgesellschaften dürfen Altersgrenze für Geschäftsführer ziehen
Schluss mit 70

Kapitalgesellschaften dürfen Altersgrenze für Geschäftsführer ziehen

Kapitalgesellschaften dürfen für ihre Geschäftsführer ein Höchstalter von 70 Jahren bestimmen. Darin liegt keine unsachliche Diskriminierung, sagt das OLG Frankfurt a.M.

Handelsregister muss Versalien-Schreibweise akzeptieren
Groß geplant

Handelsregister muss Versalien-Schreibweise akzeptieren

Eine Gesellschaft kann verlangen, dass ihr Firmenname in Versalien ins Handelsregister eingetragen wird. Denn Handelsregisterdaten würden oft automatisiert übernommen und weiterverbreitet, so das OLG Frankfurt a.M. Für die Übernahme sprächen auch neue Vorgaben bei Banküberweisungen.

Wirecard-Insolvenzverwalter erstreitet Einsicht in Prüfer-Handakten

Wirecard-Insolvenzverwalter erstreitet Einsicht in Prüfer-Handakten

Erfolg für den Insolvenzverwalter zweier Wirecard-Gesellschaften: Der BGH verurteilte eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft dazu, ihm Auskunft über den Inhalt bestimmter Handakten zu erteilen und sie ihn einsehen zu lassen.

Aufsichtsrat bleibt in der Pflicht
Auch bei Stillstand der Geschäfte

Aufsichtsrat bleibt in der Pflicht

Selbst wenn eine AG jahrelang keine Geschäfte tätigt, bestehen die Berichtspflichten des Vorstands uneingeschränkt fort. Der Aufsichtsrat müsse die Berichte notfalls einfordern, betonte der BGH. Spontane Plaudereien beim Bäcker seien kein Ersatz.

Faktischer Geschäftsführer muss Vermögensauskunft erteilen
Ahnungslose Strohfrau

Faktischer Geschäftsführer muss Vermögensauskunft erteilen

Kann eine GmbH-Geschäftsführerin im Termin zur Vermögensauskunft keine Angaben zu ihrem Unternehmen machen, so kann der faktisch verantwortliche Alleingesellschafter geladen werden. Gläubigerrechte dürften nicht durch Einschaltung eines Strohmanns unterlaufen werden, so der BGH.

Justizministerin Hubig plant neue Rechtsform für Unternehmen

Justizministerin Hubig plant neue Rechtsform für Unternehmen

Eine neue Rechtsform soll Unternehmen helfen, nachhaltiger zu wirtschaften und Gewinne im Betrieb zu halten. Besonders für Mittelständler ohne Nachfolge soll die Gesellschaft mit gebundenem Vermögen eine neue Perspektive bieten.