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BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG
Street-Art-"Mural" an der Fassade eines Gebäudes in Berlin, schwarz-weiß
Kunst an der Fassade

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG

Über Kunst lässt sich streiten. Aber darf man sie auch wegklagen? Ein Wohnungseigentümer wollte gegen den Willen der WEG ein riesiges Street-Art-Werk an der Fassade seines Wohnhauses verhindern. Ohne Erfolg: Der BGH lässt der Kunst ihren Freiraum.

Wollen Sie eine Ausbildungsreform, Frau Ministerin?
Frau hinter einem Bücherregal in einer Uni-Bibliothek
Juristische Ausbildung

Wollen Sie eine Ausbildungsreform, Frau Ministerin?

Der Juristentag hat sich zu einer weitgehenden Reform des juristischen Staatsexamens bekannt. Ob die Forderungen umgesetzt werden, hängt aber von politischen Entscheidungsträgern ab. Die Bundesjustizministerin solle sich einschalten, fordert Quint Aly.

"Wir sind keine Sprachpolizei"
Mehrere bunte Post-Its. Auf einem steht "*innen".
Gendersensible Promotion

"Wir sind keine Sprachpolizei"

Wie können Promovierende in juristischen Dissertationen gender- und diskriminierungssensibel schreiben? Nora Radia Aberkane, Anne Dewey und Marie-Louise Reuter erläutern die Hintergründe des OpenRewi-Leitfadens und warum Kontext entscheidend ist.

Von Kindergeld über E-Scooter bis zum Autoposing
Bundesratsgebäude in Berlin
Viel Arbeit für den Bundesrat

Von Kindergeld über E-Scooter bis zum Autoposing

Vom Spitzensport bis zur Sicherheit auf den Straßen: Nicht nur bei der Sanktionierung von "Autoposing" gibt der Bundesrat grünes Licht. Zum Start in den Herbst arbeitete die Länderkammer eine große Tagesordnung ab.

Niemand verwechselt ein Pfefferspray mit einem Furzspray
Mann hält Pfefferspray in der Hand, Nahaufnahme
Verletzte in der Schultoilette

Niemand verwechselt ein Pfefferspray mit einem Furzspray

Nur ein harmloser Streich mit Furzspray? Das VG Berlin glaubt einem Zwölfjährigen kein Wort. Nach einem Pfefferspray-Einsatz mit mehreren Verletzten bleibt der Fünftklässler zu Recht für zehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 105-Jährigen NS-Wachmann
Auf einer Rasenfläche stehen in mehreren Reihen etwa kniehohe Grabsteine
Tötungen in Gefangenenlager

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 105-Jährigen NS-Wachmann

Ermittler prüfen, welche Schuld ein Wachmann während des Zweiten Weltkriegs in einem Lager für Kriegsgefangene auf sich geladen hat. Der Mann ist 105 Jahre alt - doch Beihilfe zum Mord verjährt nicht.

Karlsruhe prüft Fraktionsausschluss von AfD-Mann
Jan Wenzel Schmidt am 17.09.2025 bei der 24. Bundestagssitzung in Berlin
Vetternschaft in der AfD

Karlsruhe prüft Fraktionsausschluss von AfD-Mann

Im März schloss die AfD-Bundestagsfraktion den Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt aus der Fraktion aus. Er zieht vors BVerfG. Im November will das Gericht verhandeln.

Drei Monate Entlastung an der Zapfsäule
Lupe an den Spritpreisen einer Tankstelle, anstelle vom Preis steht "TEUER"
Weg frei für neuen Tankrabatt

Drei Monate Entlastung an der Zapfsäule

Um die stark gestiegenen Preise an den Zapfsäulen zu drücken, soll schon nächste Woche nochmals eine milliardenteure Steuersenkung greifen. Die Koalition bringt sie im Eiltempo durch Bundestag und Bundesrat - reicht das?

Besserer Zugang zu Schuldnerberatung
Frau sitzt vor Taschenrechner, Münzen und Rechnungen, stützt ihren Kopf in ihrer Hand ab
Gesetzentwurf beschlossen

Besserer Zugang zu Schuldnerberatung

Wer seine Schulden nicht bezahlen kann, soll Hilfe finden, unabhängig vom Wohnort. Wie das geht, hat der Bundestag jetzt festgelegt - nachdem ein Streit mit den Ländern zur Kostentragung ausgeräumt wurde.

Mehr Klarheit bei Befugnissen, Zuständigkeiten und Finanzierung
Logo des Verfassungsschutzes
Bundesrat zur Nachrichtendienst-Reform

Mehr Klarheit bei Befugnissen, Zuständigkeiten und Finanzierung

Grundsätzliche Kritik bleibt aus, in etlichen Punkten hat der Bundesrat jedoch Änderungsbedarf am Gesetzentwurf für neue Befugnisse des BND und des Verfassungsschutzes.

Müssen Jurastudierende die Examensvorbereitung bald selbst zahlen?
Offener Brief aus Hamburg

Müssen Jurastudierende die Examensvorbereitung bald selbst zahlen?

An der juristischen Fakultät der Uni Hamburg sollen ab 2027 Stellen nicht nachbesetzt und Angebote gestrichen werden. Anwaltschaft, Richterschaft, Notariat und Studierende warnen in einem offenen Brief vor Folgen für Studium und Nachwuchsgewinnung.

Wie bereite ich mich neben den Stationen auf das zweite Examen vor?
Kompass Karriere #17

Wie bereite ich mich neben den Stationen auf das zweite Examen vor?

Diese Woche in der Ratgeberkolumne für (angehende) Juristinnen und Juristen: "Ich fühle mich im Referendariat überfordert. Wie bereite ich mich parallel zum Stationsdienst auch noch auf das Zweite Staatsexamen vor, Herr Walz?"

KI-Anbieter Harvey drängt in deutsche Hörsäle
Legal Tech

KI-Anbieter Harvey drängt in deutsche Hörsäle

Vier Hochschulen kooperieren ab dem Wintersemester mit dem US-Anbieter Harvey und geben Studierenden kostenlosen Zugang zu dessen KI-Plattform. KI-Kompetenz soll zum juristischen Handwerkszeug werden.

Eine Person klebt einem Mann Klebeband über den Mund
Fall der Woche Strafrecht

Klebeband als gefährliches Werkzeug

Wird Klebeband eingesetzt, um Mund, Nase oder Augen zuzukleben und führt es zu schmerzhaften Hautabschürfungen, kann Klebeband ein gefährliches Werkzeug darstellen.

Was auf Sammelanderkonten zukommt
Eingangsbereich des Bundesfinanzministeriums in Berlin
Neue Prüfpflichten ab 2027

Was auf Sammelanderkonten zukommt

Das Finanzministerium lässt Sammelanderkonten bis Ende 2027 Luft. Doch neue EU-Geldwäschevorgaben könnten dem DAV zufolge ihre Zukunft gefährden. Der Verein warnt vor überzogenen Prüfpflichten.

Haftbefehlseröffnung wird nur als Einzeltätigkeit vergütet
Auf mehreren Euro-Geldscheinen liegen eine Brille, ein Stift und ein Taschenrechner, dessen Display das Wort "Gebühr" zeigt
Einmalige Terminvertretung

Haftbefehlseröffnung wird nur als Einzeltätigkeit vergütet

Wer nur für die Haftbefehlseröffnung einspringt, erhält nicht die volle Pflichtverteidigervergütung: Der BGH sieht in der vertretungsweisen Beiordnung für diesen Termin vergütungsrechtlich lediglich eine Einzeltätigkeit.

Diese Woche wichtig

1,6 Millionen Euro für anthropologische Untersuchung an Skeletten?
Eine Frau gräbt ein Skelett aus der Erde aus
Kostenrisiko für Bauherren

1,6 Millionen Euro für anthropologische Untersuchung an Skeletten?

Wer zahlt, wenn auf einer Baustelle Pestgräber aus dem Dreißigjährigen Krieg auftauchen? Das VG Ansbach musste über Kosten von 1,6 Millionen Euro entscheiden und stärkte die Rechte von Bauherren, schreiben Götz Brückner und Julia Rauschenbach.

"Auch rechtswidrige Weisungen müssen Beamte grundsätzlich befolgen"
Eine Person deutet mit einem Stift auf einen Laptopbildschirm.
Fragen und Antworten

"Auch rechtswidrige Weisungen müssen Beamte grundsätzlich befolgen"

Justizministerin Hubig hatte Beamte nach der Wahl in Sachsen-Anhalt aufgerufen, rechtswidrigen AfD-Weisungen zu widersprechen. Welchen Weisungen sie nachkommen müssen, an wen sie sich bei Zweifeln wenden, und wo es Grenzen gibt, beantwortet Anna Leisner-Egensperger.

Polizistinnen aus dem Dienst entfernt
Eine blonde junge Frau sitzt in einem Auto und zeigt einem Polizisten durch das heruntergekurbelte Fenster ihre Papiere.
Flucht bei Schießerei

Polizistinnen aus dem Dienst entfernt

Mitten im Kugelhagel lassen zwei Polizistinnen Kollegen im Stich, ein Gericht verurteilte sie zu Bewährungsstrafen. Der Behördenleiter will das Beamtenverhältnis beenden. Was sagt nun das Gericht?

Pionier der Aufarbeitung der NS-Justiz im Westen
Zum Gedenken an Reinhard Strecker

Pionier der Aufarbeitung der NS-Justiz im Westen

In der frühen BRD brauchte es Mut, gegen wieder an den Hebeln der Macht sitzende NS-Juristen aufzustehen. Reinhard Strecker hatte ihn. Dafür wurde er bekämpft und erst spät geehrt. Ingo Müller erinnert sich an den Juristen, der am 2. August starb.

#109: Bundeszwang gegen Sachsen-Anhalt, AfD-Posts im Versorgungswerk, Neues vom Juristentag
Gerechtigkeit und Loseblatt

#109: Bundeszwang gegen Sachsen-Anhalt, AfD-Posts im Versorgungswerk, Neues vom Juristentag

Wie wehrhaft ist der Rechtsstaat gegenüber einer möglichen AfD-geführten Landesregierung? Warum hat die Hamburger Anwaltschaft den Vorsitzenden ihres Versorgungswerks gestürzt? Und was wird auf dem Deutschen Juristentag in Erfurt diskutiert? Wir gehen dem nach.

NJW
NJW

Neues aus der NJW

Nach der Wahl: Bundeszwang?
Bild eines Grundgesetztextes mit Justitia im Vordergrund.
Kolumne

Nach der Wahl: Bundeszwang?

Manche Artikel im Grundgesetz fristen lange ein unbeachtetes Dasein in der Literatur, ehe sie aus aktuellem – meist politischen – Anlass unversehens „entdeckt“ werden.

I’m walking
Zwei Bundeswehrstiefel vor einer olivfarbenen Kiste.
Glosse

I’m walking

Wandern erfreut sich großer Beliebtheit, lässt sich doch auf diese Weise ohne großen Aufwand viel für die Fitness tun, die im Berufsalltag gerne mal zu kurz kommt. Denn Gehen geht eigentlich überall, bevorzugt in der Natur, dann hat auch die gestresste Seele noch was davon.

Überfüllte Omnibusse
Stapel von Papier
Editorial

Überfüllte Omnibusse

In sogenannten Omnibus- oder Artikelgesetzen können sich kontroverse Normen vor einer allzu genauen Kontrolle des Parlaments verstecken. Stefanie Merenyi sieht das kritisch: Das für den Parlamentarismus nötige Vertrauen könne so missbraucht werden.

Nach der Wahl: Bundeszwang?
Bild eines Grundgesetztextes mit Justitia im Vordergrund.
Kolumne

Nach der Wahl: Bundeszwang?

Manche Artikel im Grundgesetz fristen lange ein unbeachtetes Dasein in der Literatur, ehe sie aus aktuellem – meist politischen – Anlass unversehens „entdeckt“ werden.

I’m walking
Zwei Bundeswehrstiefel vor einer olivfarbenen Kiste.
Glosse

I’m walking

Wandern erfreut sich großer Beliebtheit, lässt sich doch auf diese Weise ohne großen Aufwand viel für die Fitness tun, die im Berufsalltag gerne mal zu kurz kommt. Denn Gehen geht eigentlich überall, bevorzugt in der Natur, dann hat auch die gestresste Seele noch was davon.

Überfüllte Omnibusse
Stapel von Papier
Editorial

Überfüllte Omnibusse

In sogenannten Omnibus- oder Artikelgesetzen können sich kontroverse Normen vor einer allzu genauen Kontrolle des Parlaments verstecken. Stefanie Merenyi sieht das kritisch: Das für den Parlamentarismus nötige Vertrauen könne so missbraucht werden.