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Wertpapier-, Bank-, Börsen-, Währungsrecht

Deutsche Bank einigt sich mit Ex-Banker auf Vergleich
Sündenbock-Vorwurf

Deutsche Bank einigt sich mit Ex-Banker auf Vergleich

Mit einem Vergleich zieht die Deutsche Bank einen Schlussstrich unter einen 152-Millionen-Euro-Streit mit einem Ex-Mitarbeiter. Vier weitere Verfahren in der Sache laufen noch in London.

Vizepräsident Ellenberger tritt in den Ruhestand
22 Jahre am BGH

Vizepräsident Ellenberger tritt in den Ruhestand

22 Jahre lang war Jürgen Ellenberger Richter am BGH, seit Ende 2016 auch Vizepräsident des Gerichts. Mit Ablauf des August tritt der 1960 Geborene in den Ruhestand.

Entgeltinformationen von Banken können AGB sein
BGH entscheidet umstrittene Rechtsfrage

Entgeltinformationen von Banken können AGB sein

Können Entgeltinformationen von Banken AGB sein? Der BGH bejaht das – und klärt damit eine bislang in Rechtsprechung und Literatur umstrittene Frage.

Verwaltung von Bausparverträgen darf nicht extra kosten
AGB-Klauseln einer Bank unwirksam

Verwaltung von Bausparverträgen darf nicht extra kosten

Banken dürfen für die laufende Verwaltung von Riester-Bausparverträgen kein jährliches Entgelt verlangen. Der BGH erklärte entsprechende AGB-Klauseln für unwirksam.

Gutachten soll Sicherheit der Schließfächer prüfen
Sparkassen-Coup von Gelsenkirchen

Gutachten soll Sicherheit der Schließfächer prüfen

Nach dem Millionen-Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen setzt das Gericht einen unabhängigen Gutachter ein. Er soll klären, ob die Bank Fehler bei der Sicherheit gemacht hat. Das kann dauern.

Bank-Hotline muss vor bekanntem Betrugsversuch warnen
Demo-Überweisung

Bank-Hotline muss vor bekanntem Betrugsversuch warnen

Nach einem Phishing-Angriff erhält ein Kunde laut dem OLG Brandenburg ein Drittel der verlorenen Summe zurück. Die Bank trage ein Mitverschulden, weil eine Mitarbeiterin nach Rücksprache am Telefon nicht vor der "Demo-Überweisung" als offensichtlicher Betrugsmasche gewarnt habe.

Richterin billigt umstrittenen Musk-Deal mit Börsenaufsicht
Twitter-Übernahme

Richterin billigt umstrittenen Musk-Deal mit Börsenaufsicht

Hat Elon Musk viel zu spät über seine Absicht informiert, Twitter übernehmen zu wollen? Das meinte jedenfalls die US-Börsenaufsicht, die sich dann aber überraschend mit Musk einigte. Eine sichtlich frustrierte Richterin winkte den Vergleich durch.

Vergessen, aber nicht herrenlos
Editorial

Vergessen, aber nicht herrenlos

Was tun mit Konten, an die niemand mehr denkt? Laut dem Koalitionsvertrag soll das Geld sozialen Zwecken dienen. In seinem Editorial sieht Prof. Dr. Andreas Walter die Koalition auf dem richtigen Weg. Sie müsse aber auch das Eigentumsrecht schützen und die Belastung der Institute honorieren.

Die offene Milliardenfrage zur VW-Dieselaffäre
Investorenprozess

Die offene Milliardenfrage zur VW-Dieselaffäre

Der Abgasskandal ist für VW längst nicht ausgestanden. Investoren verlangen immer noch Milliarden. Hilft im jahrelangen Prozess jetzt die Aussage eines Zeugen, der schon rechtskräftig verurteilt ist?

Das Geld ist weg, doch der Treuhänder haftet nicht
BGH stellt Steuerberater von Haftung frei

Das Geld ist weg, doch der Treuhänder haftet nicht

Eine Million Euro für Nitrilhandschuhe verschwand im Corona-Geschäftschaos – und auch eine treuhänderisch fungierende Steuerberatungsgesellschaft hing mit drin. Das geschädigte Unternehmen kann sich an ihr aber nicht schadlos halten, sagt der BGH.

Betrugsmasche kostet Seniorin 886.000 Euro
Bank musste nicht warnen

Betrugsmasche kostet Seniorin 886.000 Euro

Eine damals 77-jährige Frau hob für falsche Polizeibeamte über 880.000 Euro in bar ab - nun forderte der Sohn das Geld zurück. Doch die Geschichte der Dame war zu glaubhaft, um Zweifel bei der Bank auszulösen.

Zahlungsempfänger muss nicht auf dem Display stehen
Phishing über TAN-Generator

Zahlungsempfänger muss nicht auf dem Display stehen

Unter dem Vorwand einer "Neukonfiguration" wurde eine Sparkassen-Kundin dazu gebracht, diverse Ziffernfolgen von ihrem chipTAN-Gerät herauszugeben. Neu konfiguriert wurde so aber nur der Kontostand durch unerlaubte Überweisungen vom Geschäftskonto ihres Manns. Das Geld ist verloren.

Musk schädigte Twitter-Aktionäre bewusst
US-Geschworene

Musk schädigte Twitter-Aktionäre bewusst

Bevor Elon Musk im Jahr 2022 Twitter kaufte, ließ er sich über angebliche Bot-Probleme bei der Plattform aus. Die Aktie gab nach. Geschworene bewerten dies nun als Kursmanipulation – mit Folgen.

Anwalt ist (fast) immer eine gute Idee
Abfindung für Aktionäre

Anwalt ist (fast) immer eine gute Idee

Auch im Spruchverfahren kann man sich Anwaltskosten erstatten lassen. Dass jemand schon viele solche Verfahren mitgemacht hat, beseitigt den Anspruch auf Kostenerstattung nicht, sagt der BGH.

Ex-Mitarbeiter wollen 600 Millionen Pfund
Deutsche Bank

Ex-Mitarbeiter wollen 600 Millionen Pfund

Fünf Ex-Banker fordern erheblichen Schadensersatz von Deutschlands größtem Geldhaus. Es geht um Geschäfte mit einer italienischen Bank, ein Urteil wegen Marktmanipulation und beschädigte Karrieren.

BGH verwirft Deutsche-Bank-Beschwerde
Postbank-Streit

BGH verwirft Deutsche-Bank-Beschwerde

Jahrelang stritten die Deutsche Bank und frühere Postbank-Aktionäre darüber, ob das Übernahmeangebot hoch genug war. Jetzt hat der BGH ein letztes Wort gesprochen.

Banken von Kapitalanleger-Musterverfahren ausgenommen
Wirecard-Skandal

Banken von Kapitalanleger-Musterverfahren ausgenommen

Auf Ansprüche kreditgebender Banken ist das KapMuG nicht anwendbar. Im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal kann eine Bank daher ihre Schadensersatzansprüche gegen eine Wirtschaftsprüfergesellschaft unabhängig vom laufenden Musterverfahren betroffener Anleger gerichtlich geltend machen.

US-Großbank J.P. Morgan büßt für falsche Zahlen
EZB verhängt Millionenstrafe

US-Großbank J.P. Morgan büßt für falsche Zahlen

Die EZB nimmt das amerikanische Geldhaus ins Visier, weil es den Aufsehern über Jahre falsche Zahlen gemeldet habe. Damit hat J.P. Morgan zum zweiten Mal binnen weniger Monate Ärger mit Behörden.

Musk kann Klage zu Twitter-Übernahme nicht abweisen lassen

Musk kann Klage zu Twitter-Übernahme nicht abweisen lassen

Elon Musk meldete beim Twitter-Kauf zu spät das Überschreiten einer wichtigen Beteiligungsmarke. Die Börsenaufsicht zog vor Gericht – und erringt nun einen ersten juristischen Etappenerfolg.

"Die Umstände lassen ein Verschulden der Bank vermuten"
Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen

"Die Umstände lassen ein Verschulden der Bank vermuten"

Ein Durchbruch mit einem Kernbohrer, ein Feueralarm wird zum Fehlalarm erklärt, Einbruch nur in Schließfächer, die auch belegt waren: Ob die Sparkasse Gelsenkirchen ihren Tresorraum wirklich "tresormäßig gesichert" hat? Bankrechtler Michael Plassmann vertritt viele Geschädigte von Bankeinbrüchen.

Mehr Geld für zwei Aktionäre
8 Jahre nach Stada-Übernahme

Mehr Geld für zwei Aktionäre

2017 bot eine Firma Aktionären des deutschen Pharmaunternehmens Stada öffentlich an, deren Aktien zu kaufen. Zwei Aktionäre, die das Angebot damals annahmen, bekommen nun einen Nachschlag. Hintergrund sind spätere nicht-öffentliche Verhandlungen mit einem anderen Aktionär, die zu einem höheren Übernahmepreis führten.

"Das ist dünnes Eis"
Eingefrorene russische Gelder

"Das ist dünnes Eis"

Die EU wollte eingefrorene russische Zentralbankvermögen als Sicherheit für Kredite an die Ukraine nutzen, konnte sich auf ihrem Gipfel in Brüssel aber am Ende nicht einigen. Katja Göcke erklärt die Risiken, die Rolle von Euroclear und warum Belgien Widerspruch erhob.

Bundesbank-Referenzzinsen bleiben entscheidend
Streit um Sparverträge

Bundesbank-Referenzzinsen bleiben entscheidend

Ein Verbraucherschutzverband wollte bessere Zinssätze für langfristige Sparverträge erreichen, die länger als 15 Jahre liefen. Vor dem BGH blieb er ohne Erfolg: Gegen die vom OLG festgelegten Bundesbank-Referenzzinsen als Maßstab gebe es keine Einwände.

Gewöhnlicher Zahlungsverkehr nicht erfasst
Russland-Sanktionen

Gewöhnlicher Zahlungsverkehr nicht erfasst

Ein Unternehmen aus Moskau überweist Geld auf ein deutsches Konto. Die Sparkasse blockiert die Auszahlung, weil sie einen Verstoß gegen die Russland-Sanktionen vermutet. Nach einem Urteil des LG Wiesbaden muss sie das Geld jetzt freigeben.

Zu­kunft für 2026 gesichert
Sammelanderkonten

Zu­kunft für 2026 gesichert

Anwältinnen und Anwälte können bezüglich ihrer Sammelanderkonten aufatmen. Die BRAK hat einen Kompromiss ausgehandelt, der den Erhalt der Konten zumindest bis Ende 2026 sichert. Auch darüber hinaus besteht Hoffnung.