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Alle Schlagzeilen

Beschäftigtenbegriff auf Expansionskurs
BSG zur Scheinselbstständigkeit

Beschäftigtenbegriff auf Expansionskurs

Selbstständig oder nicht? Die Rechtsprechung zum Beschäftigtenbegriff hat in den vergangenen Jahren erhebliche Unruhen ausgelöst. Nun legt das BSG nach, trägt aber nicht zur dringend benötigten Klarheit bei, meinen Gregor Thüsing und Simon Mantsch.

Weiter ohne Mindestpreis durch Köln
Keine Restriktionen für Uber & Co.

Weiter ohne Mindestpreis durch Köln

Mietwagenfahrten mit Fahrer können in Köln vorerst weiterhin günstig angeboten werden, ohne dass die Anbieter oder Vermittler einen Mindestpreis berücksichtigen müssten. Das hat das VG Köln in einem Eilverfahren entschieden.

Woran erkenne ich, ob Jura das Richtige ist oder ich wechseln sollte?
Kompass Karriere #8

Woran erkenne ich, ob Jura das Richtige ist oder ich wechseln sollte?

Diese Woche in der Ratgeberkolumne für (angehende) Juristinnen und Juristen: "Woran erkenne ich rechtzeitig, ob ich das Jurastudium fortsetzen oder einen Studiengangwechsel in Betracht ziehen sollte, Frau Prof. Hähnchen?"

EM-Stadionkletterer zahlt nach Mediation 7.000 Euro
Kosten für Polizeieinsatz

EM-Stadionkletterer zahlt nach Mediation 7.000 Euro

Nach seiner Klettertour beim EM-Spiel in Dortmund zahlt ein junger Mann nun 7.000 Euro an die Polizei – und verspricht, in Nordrhein-Westfalen auf kein Gebäude mehr zu steigen.

Weitere zwei Wochen auf Eis gelegt
Warner-Übernahme durch Paramount

Weitere zwei Wochen auf Eis gelegt

Die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ist ein Mega-Deal, der nicht nur Hollywood umkrempeln könnte. Nun müssen die Unternehmen bis mindestens Mitte August eine Pause bei der Fusion einlegen.

Bundesregierung nicht "völlig frei", aber doch ungebunden
BVerfG kippt Aufnahmestopp für Afghanen

Bundesregierung nicht "völlig frei", aber doch ungebunden

Die Bundesregierung durfte gemachte Aufnahmezusagen für afghanische Flüchtlinge nicht pauschal aufheben, sagt das BVerfG. Die Betroffenen hätten Anspruch auf eine individuelle Entscheidung. Viel Hoffnungen sollten sie sich aber wohl nicht machen.

Kein Geld für Helene Fischer
Nach Fotos von Stadtbummel mit Baby

Kein Geld für Helene Fischer

Die "bewegende" Beobachtung einer bunten Zeitschrift, dass Helene Fischer nach der Geburt ihres Kindes mit diesem die Innenstadt besuche, verletzte die Sängerin in ihrem Persönlichkeitsrecht. Für eine Geldentschädigung reichte das dem BGH aber nicht.

Nicht befangen, wenn die Streitgegenstände unterschiedlich sind
Richter im Verbandsklageregister

Nicht befangen, wenn die Streitgegenstände unterschiedlich sind

Ein Richter meldet sich selbst zum Verbandsklageregister einer Abhilfeklage gegen ein Unternehmen an – und soll kurz darauf über ein anderes Verfahren desselben Unternehmens entscheiden. Ist er deshalb befangen? Das VG Köln zieht eine klare Grenze.

Einheitliche Zulassung und neue Aufsicht geplant
Rechtsrahmen für Insolvenzverwalter

Einheitliche Zulassung und neue Aufsicht geplant

Die Tätigkeit der Insolvenzverwalter soll bundesweit einheitlich geregelt werden. Die geplante Reform soll einheitliche Zulassungsvoraussetzungen schaffen, den Zugang zum Beruf vereinfachen und die Gerichte entlasten.

Erfolg für New York Times im Streit mit US-Regierung
Bericht über neuen Trump-Flieger

Erfolg für New York Times im Streit mit US-Regierung

Die "New York Times" macht eine unliebsame Enthüllung über Trumps neue Präsidentenmaschine, die US-Regierung will daraufhin Aussagen von Journalisten erzwingen. Wie in früheren Fällen macht sie nun einen Rückzieher.

20 Euro mehr im Jahr sind verkraftbar
Selbstbehalt in der Beamten-Beihilfe

20 Euro mehr im Jahr sind verkraftbar

Das OVG Schleswig hat entschieden, dass ein Landesbeamter in Schleswig-Holstein, der in der Besoldungsgruppe A 10 mindestens 3.800 Euro brutto verdient, eine Erhöhung der Selbstbeteiligung in der Beamten-Beihilfe um 20 Euro im Jahr hinnehmen muss.

Zustimmungsgesetz wider Willen?
Gebäudemodernisierungsgesetz

Zustimmungsgesetz wider Willen?

Die politische Debatte schien beendet, doch nun rückt ein formelles Problem in den Fokus: Ist das GModG womöglich versehentlich ein Zustimmungsgesetz? Marvin Klein erläutert, wieso ein entsprechendes Gutachten der DUH gute Argumente aufweist.

Zehn Jahre Haft für falschen Notfallsanitäter
Urkundenfälschung und Totschlag

Zehn Jahre Haft für falschen Notfallsanitäter

Ein Berufskraftfahrer hatte Urkunden gefälscht und sich damit Jobs als Notfallsanitäter erschlichen. Ein Einsatz endete tödlich. Nun verurteilte das LG Kleve den 30-Jährigen.

Trump kündigt Zölle gegen 60 Handelspartner an
Zu wenig Maßnahmen gegen Zwangsarbeit?

Trump kündigt Zölle gegen 60 Handelspartner an

Der US-Präsident will nicht nachgeben: An diesem Freitag läuft der gesetzliche Rahmen für Trumps globale Zölle aus – doch er hat schon eine neue Grundlage für seine Importgebühren gefunden.

Afghanin mit Verfassungsbeschwerde erfolgreich
BVerfG kippt Stopp des Aufnahmeprogramms

Afghanin mit Verfassungsbeschwerde erfolgreich

Deutschland durfte die Aufnahmeprogramme für Afghanen laut dem BVerfG nicht pauschal einstellen. Die individuellen Belange der betroffenen Ausländer, die schon eine Zusage erhalten hatten, müssten einzeln geprüft und bewertet werden.

Ein Tempolimit aus Karlsruhe
BVerfG weist Organstreitantrag ab

Ein Tempolimit aus Karlsruhe

Das BVerfG weist den Antrag des früheren Abgeordneten Heilmann, der gegen die Verfahrensgestaltung des Heizungsgesetzes klagte, zurück. Dabei verschärft es die Anforderungen an die zeitliche Ausgestaltung von Gesetzgebungsverfahren, erklärt Johannes Gallon.

Digitale Kassenzettel sollen Papierbelege ablösen
Bonpflicht

Digitale Kassenzettel sollen Papierbelege ablösen

Das Finanzministerium legt einen Gesetzentwurf vor: Die Bonpflicht soll nicht abgeschafft werden. Es soll aber künftig keine Pflicht für einen Papierbeleg mehr geben.

DAV fordert klare Antwort der EU
US-Druck auf IStGH

DAV fordert klare Antwort der EU

Nachdem sich der Konflikt zwischen den USA und dem IStGH weiter zugespitzt hat, fordert der DAV eine entschlossene Reaktion der EU. Diese müsse ihre rechtlichen und wirtschaftspolitischen Instrumente konsequent einsetzen.

Vereinsspenden an Rechtsextremisten verhindern Verlängerung
Jagdschein

Vereinsspenden an Rechtsextremisten verhindern Verlängerung

Als die Behörde ihm wegen Förderzahlungen an einen rechtsextremistischen Verein den Jagdschein entzog, wollte ein Mann von diesen plötzlich nichts mehr wissen. Dass er von der Gesinnung des Vereins nichts wusste, glaube ihm das VG Lüneburg nicht.

Langlebigkeit schützt nicht vor Lizenzpflicht
Tragetaschen im Supermarkt

Langlebigkeit schützt nicht vor Lizenzpflicht

Ein Supermarkt bietet an der Kasse besonders reißfeste Taschen aus Recycling-Kunststoff an. Trotzdem muss er sich am Dualen System beteiligen, hat das BVerwG entschieden. Auf die Langlebigkeit kommt es nicht an.

Langes Verfahren kann Zinsschaden auslösen
Wenn es bei Gericht dauert

Langes Verfahren kann Zinsschaden auslösen

Weil sich ihr Berufungsverfahren jahrelang hinzog, musste eine Baustofflieferantin immer weiter Verzugszinsen zahlen. Ob der Staat einen solchen Schaden ersetzen muss, war unklar. Der BGH sagt jetzt grundsätzlich ja.

Urteil in Sicht
Wirecard-Prozess

Urteil in Sicht

Der Kollaps des Wirecard-Konzerns im Sommer 2020 war der größte deutsche Wirtschaftsskandal der vergangenen Jahrzehnte, auch der Strafprozess geriet zum Mammutverfahren. Nun wollen die Richter zum Ende kommen.

Google soll 890 Millionen Euro Strafe zahlen
Unfaire Geschäftspraktiken

Google soll 890 Millionen Euro Strafe zahlen

Was steht in den Suchergebnissen oben, wenn Nutzer WM-Spiele, Hotels oder Routen googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. Die Millionenstrafe könnte US-Präsident Donald Trump verärgern.

Diskussion über Armbanduhr führt zu Prüfungswiederholung
Zeitstress mal anders

Diskussion über Armbanduhr führt zu Prüfungswiederholung

Eigentlich waren während einer Klausur nur Smartwatches verboten, die Aufsicht pochte aber darauf, dass eine Kandidatin auch ihre analoge Armbanduhr ablegte. Laut OVG Münster hat die Diskussion sie so gestresst, dass sie die Prüfung wiederholen darf.

Noch viel drastischer als gedacht?
Reform des IFG

Noch viel drastischer als gedacht?

Der Bundesbeauftragte soll weg, Journalisten sollen keine IFG-Anträge mehr stellen dürfen. Schon ein Koalitionsbeschluss Anfang Juli zu einer IFG-Reform sorgte für Aufregung, ein Vermerk aus dem Innenministerium soll deutlich darüber hinausgehen.

Gefälschte Integrationsnachweise sind kontraproduktiv
Aufenthaltserlaubnis

Gefälschte Integrationsnachweise sind kontraproduktiv

Keine gute Idee: Ein Albaner wollte eine Niederlassungserlaubnis erhalten und legte gefälschte Integrationsnachweise vor. Nun bleibt ihm nicht nur der begehrte unbefristete Aufenthaltstitel verwehrt – er muss Deutschland voraussichtlich mit seiner Familie verlassen.

Die Mindestgebühr gibt’s auch ohne Ermessen
Kosten einer IFG-Auskunft

Die Mindestgebühr gibt’s auch ohne Ermessen

Zehn Euro für eine Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz – muss die Behörde begründen, warum sie ausgerechnet diesen Betrag wählt? Nein, sagt das OVG Münster: Wer nur die Mindestgebühr ansetzt, braucht sein Ermessen gar nicht auszuüben.

EU verschärft Druck auf Russland weiter
Einigung auf 21. Sanktionspaket

EU verschärft Druck auf Russland weiter

Ein Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer, keine Anpassung des Ölpreisdeckels und vieles mehr: Ein neues EU-Sanktionspaket soll Druck auf Moskau ausüben. Ein auch für Deutschland wichtiger Bereich bleibt aber außen vor.

Der Nahverkehr muss nachzahlen
BNetzA setzt Schienenmaut fest

Der Nahverkehr muss nachzahlen

Mit Trassenpreisen zahlen Verkehrsunternehmen für die Nutzung des Schienennetzes. Dem EuGH zufolge wurden sie bisher falsch berechnet. Nun drohen spürbare Folgen für Verkehrsunternehmen und Fahrgäste.

Wie Nachbarländer ihre Advokaten wirklich disziplinieren
Die Anwaltspflicht, sich kurz zu fassen

Wie Nachbarländer ihre Advokaten wirklich disziplinieren

Hunderte Seiten Schriftsatz sind längst keine Seltenheit mehr. Dabei sind deutsche Anwälte zu knappem Vortrag verpflichtet – theoretisch. Wie’s richtig geht, machen Österreich, die Schweiz und England längst vor, zeigt Leon Marcel Kahl.