Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Allgemeines Persönlichkeitsrecht

Mehr Artikel zu diesem Tag

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro
OLG bestätigt Entscheidung gegen NiuS

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro

Das Medienportal NiuS darf eine Transfrau, die von einem Frauenfitnessstudio abgelehnt wurde, nicht als Mann bezeichnen. Das OLG Frankfurt bestätigte eine Entscheidung des LG Frankfurt a. M., die der Betroffenen 6.000 Euro wegen der Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts zusprach.

Bauunternehmer klagt erfolgreich gegen Antifa-Verein
BGH kippt Urteil

Bauunternehmer klagt erfolgreich gegen Antifa-Verein

Dem Geschäftsführer eines sächsischen Bauunternehmens werden in einem Bericht Verbindungen in die rechte Szene vorgeworfen. Er klagt dagegen – und fährt am BGH nun einen Erfolg ein.

Was die Sitzungs(-presse-)polizei verfügt
LG Frankfurt zur Anonymisierung vor Gericht

Was die Sitzungs(-presse-)polizei verfügt

In einem grundsätzlichen Urteil hat die Pressekammer des LG Frankfurt a. M. entschieden, dass die sitzungspolizeiliche Anordnung, mit welcher der Vorsitzende einer Strafkammer verfügt, die Beteiligten in Presseveröffentlichungen zu anonymisieren, für ein späteres presserechtliches Zivilverfahren bindend ist.

Abgedruckte Richtigstellung hebelt Pressefreiheit aus
Unzulässige Berichterstattung

Abgedruckte Richtigstellung hebelt Pressefreiheit aus

Mit einem später richtiggestellten grammatikalischen Missgeschick nannte die "taz" Rechtsextreme in einem Atemzug mit Rechtsanwalt Markus Haintz. Diese Passage könnte sich nun nachträglich als rechtswidrig herausstellen – gerade, weil sie mitsamt Entschuldigung korrigiert wurde und gar nicht so gemeint war.

Kulturstaatsminister darf Buchhändlerinnen nicht Extremisten nennen
Weimer vs. "Schwankende Weltkugel"

Kulturstaatsminister darf Buchhändlerinnen nicht Extremisten nennen

Mit der Streichung dreier linker Buchläden von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis hatte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer für Kritik gesorgt. Die Buchhändler setzten sich zur Wehr. Jetzt liegt eine erste Gerichtsentscheidung vor.

Das bloße Wort ist nichts wert
BGH lehnt Gewinnherausgabe für "Kohl-Protokolle" ab

Das bloße Wort ist nichts wert

Helmut Kohls Witwe unterlag im Streit um die Gewinne aus dem umstrittenen Enthüllungsbuch des Journalisten Heribert Schwan. Laut BGH unterfallen Äußerungen einer Person nicht den vermögenswerten Persönlichkeitsrechten. Der Streit um die Aussagen des Altkanzlers ist damit aber nicht beendet.

Zweite Wendung im Verfahren um Helene Fischers Tochter
Geburtstag bleibt privat

Zweite Wendung im Verfahren um Helene Fischers Tochter

Darf die Öffentlichkeit das Geburtsdatum von Helene Fischers Tochter wissen? Was das KG zuletzt im Eilverfahren verneinte, bejahte das LG Berlin II im Hauptsacheverfahren überraschend. Nun korrigiert das KG – gewissermaßen ein zweites Mal.

Berichterstattung über Wedl-Wilsons "Rottweiler" zulässig
Fördergeldaffäre in Berlin

Berichterstattung über Wedl-Wilsons "Rottweiler" zulässig

Weil ein Persönlicher Referent für Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson Druck auf Verwaltungsmitarbeitende ausgeübt habe, soll sie diesen intern als ihren "Rottweiler" bezeichnet haben. Der Tagesspiegel durfte darüber – auch identifizierend – berichten, meint das LG Berlin II.

BILD muss Internetarchiv zur Löschung drängen
Falscher Bericht über Helene Fischer

BILD muss Internetarchiv zur Löschung drängen

Die BILD-Berichte über Helene Fischers Hausgeburt waren falsch. Der BGH entschied nun, dass die Boulevardzeitung auch für eine Korrektur auf Websites sorgen muss, die den Artikel kopiert haben – darunter das Internetarchiv "Wayback Machine". 

Kein Anspruch auf Auskunft über mögliche Halbgeschwister
OLG Frankfurt zur Samenspende

Kein Anspruch auf Auskunft über mögliche Halbgeschwister

Eine durch Samenspende gezeugte Frau hat keinen Anspruch auf Auskunft darüber, wie oft die Samenspenden ihres biologischen Vaters verwendet wurden oder wie viele Halbgeschwister existieren. Das OLG Frankfurt verneinte ein Auskunftsrecht.