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Berufsrecht der Rechtsanwälte und Notare

Wer seine Adresse nicht aktualisiert, kriegt keine Post
Anwalt gegen Versorgungswerk

Wer seine Adresse nicht aktualisiert, kriegt keine Post

Wer seine Adresse nicht aktualisiert, kann sich später nicht auf fehlende Post berufen. Das hat der VGH Mannheim einem Rechtsanwalt ins Stammbuch geschrieben, der vom Versorgungswerk mehrere tausend Euro zurückhaben wollte – und dabei über seine eigene Postorganisation stolperte.

Technisches für die Anwaltschaft
Bericht aus Brüssel

Technisches für die Anwaltschaft

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte müssen besondere Vorsicht im Umgang mit (generativer) Künstlicher Intelligenz walten lassen – zu diesem Schluss kommt, wer sich unter berufsrechtlichen Gesichtspunkten mit der Thematik auseinandersetzt.

Anwältin muss ihre geistige Gesundheit prüfen lassen
BGH zu verhaltensauffälliger Advokatin

Anwältin muss ihre geistige Gesundheit prüfen lassen

Sie ignorierte rechtskräftige Urteile, legte Rechtsmittel gegen den Willen von Mandanten ein, verfasste Schriftsätze, die für Gerichte nicht mehr nachvollziehbar waren: genug Anhaltspunkte, damit die Anwaltskammer ein Gutachten anfordern durfte, entschied der BGH.

BGH rügt überraschende Unzulässigkeit
Berufung per beA, aber ohne qeS

BGH rügt überraschende Unzulässigkeit

Das OLG Celle monierte die fehlende qualifizierte elektronische Signatur (qeS) und verwarf die Berufung dann wegen Zweifeln am beA-Versand durch den Anwalt. Der BGH sah darin eine unzulässige Überraschungsentscheidung.

In der Warteschleife
Kolumne

In der Warteschleife

„Herzlich willkommen im Service-Center der Berliner Verwaltung – zurzeit sind alle unsere Mitarbeitenden im Gespräch; Sie werden unverzüglich mit einem Mitarbeitenden verbunden.“ – Für Rechtsanwälte wird die telefonische Kontaktaufnahme mit einer Staatsanwaltschaft inzwischen regelmäßig zur veritablen Geduldsprobe.

Im Fahrwasser falscher Rechtsmittelbelehrung
Haftungsseite

Im Fahrwasser falscher Rechtsmittelbelehrung

Bei der Einlegung von Rechtsmitteln führen gerichtliche Hinweise häufig auf den richtigen Weg.

Gericht rügt Anwältin für "fantasierte" Fundstelle
KI-Rüffel vom KG

Gericht rügt Anwältin für "fantasierte" Fundstelle

Eine Anwältin musste sich in einem Familienrechtsstreit einen Rüffel vom Gericht gefallen lassen, weil sie offenbar einen KI-generierten Schriftsatz mit falschen Zitaten eingereicht hatte. Ihr Rechtsmittel hatte somit auch keinen Erfolg.

Kanzleien sollen erstmals mehr als 1.000-Euro-Marke zahlen
Vergütungsempfehlung für ReFA-Ausbildung

Kanzleien sollen erstmals mehr als 1.000-Euro-Marke zahlen

Die Rechtsanwaltskammern haben ihre Vergütungsempfehlungen für angehende Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zum Frühjahr 2026 erneut angehoben. Im Bundesdurchschnitt liegt das erste Lehrjahr nun erstmals über 1.000 Euro – regional gibt es aber weiterhin große Unterschiede.

Das Ende der "Top-Anwälte"?
Streit um Focus-Ärztesiegel

Das Ende der "Top-Anwälte"?

Der BGH verhandelt am Donnerstag über eine Klage der Wettbewerbszentrale gegen die bekannten Focus-Ärzte-Siegel. Es geht um Objektivität, redaktionelle Unabhängigkeit und auch um Geld. Warum die Entscheidung aus Karlsruhe auch für Deutschlands Anwälte bedeutsam werden könnte, erklärt Martin W. Huff.

Das Gericht ist nicht zur Anwaltssuche da
Beiordnung eines Notanwalts

Das Gericht ist nicht zur Anwaltssuche da

Wer partout keinen Anwalt findet, bekommt einen gestellt – eigentlich. Doch was, wenn die RVG-Gebühren das Hindernis sind – und die Suche halbherzig blieb? Der VGH München winkte ab.