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Antifa-Ost-Prozess

Einer der Angeklagten gestorben

Eine Gebäudewand mit einem Schild, auf dem "Oberlandesgericht" steht.
Das OLG Dresden hatte das Verfahren gegen den Mann abgetrennt. © Achim Wagner / Adobe Stock

Der Mann soll an Angriffen auf Neonazis beteiligt gewesen sein. Das Verfahren gegen ihn war bereits wegen gesundheitlicher Probleme vom "Antifa-Ost-Prozess" abgetrennt. Nun lebt er nicht mehr.

Einer der Angeklagten im sogenannten Antifa-Ost-Komplex ist tot. Das bestätigte sein Anwalt Felix Isensee. Der Mann war wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Zuerst hatten MDR und taz berichtet.

Der 38-Jährige aus Leipzig starb laut Isensee in der Nacht zu Samstag oder am Samstagmorgen nach längerem Koma in einem Krankenhaus. Vorangegangen war ein Suizidversuch.

Wegen Angriffen auf Neonazis angeklagt

Der 38-Jährige war zunächst einer von sieben Angeklagten in dem seit November 2025 laufenden Prozess wegen mehrerer Angriffe auf Personen, die die Angeklagten als Neonazis eingestuft haben sollen. Die Beschuldigten sollen zu der linksextremistischen Gruppierung um Lina E. gehört haben, die bereits in einem vorherigen Prozess verurteilt worden ist.

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Verfahren gegen 38-Jährigen abgetrennt

Das OLG Dresden hatte Anfang September beschlossen, das Verfahren gegen den Mann abzutrennen. Der Mann sei nicht verhandlungs- und reisefähig, hatte das Gericht damals mitgeteilt.

Auf den Prozess gegen die restlichen sechs Angeklagten hat der Todesfall wegen der vorherigen Abtrennung des Verfahrens keine weiteren Auswirkungen, wie eine Sprecherin des OLG sagte.

 

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