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Der Namenszug der Intendantin genügt nicht
Vollstreckung von Rundfunkgebühren

Der Namenszug der Intendantin genügt nicht

Der BGH hat klargestellt: Für ein elektronisches Vollstreckungsersuchen reicht der Namenszug der BR-Intendantin allein nicht aus. Die einfache elektronische Signatur müsse dokumentieren, dass die Person den Inhalt tatsächlich verantwortet – etwa durch ein Standardverfahren.

Bundesregierung beschließt mehr Schutz vor Schikane-Klagen

Bundesregierung beschließt mehr Schutz vor Schikane-Klagen

Klagen als Einschüchterungstaktik gegen Journalisten und Aktivisten sind keine Seltenheit. Die Bundesregierung möchte das in Zukunft erschweren und die Betroffenen besser schützen.

Bundestag beschließt Online-Verfahren an Gerichten und senkt Stromsteuer

Bundestag beschließt Online-Verfahren an Gerichten und senkt Stromsteuer

Der Bundestag hat den Weg dafür freigemacht, Online-Verfahren an einzelnen Zivilgerichten zu erproben. Länger dauert es dagegen bei den E-Akten in der Justiz. Außerdem sinkt die Stromsteuer für manche Unternehmen, das "Energy Sharing" wird leichter und die Schienenmaut soll nicht weiter steigen.

OLG Hamburg hält sich nicht für zuständig
Facebook-Sammelklage

OLG Hamburg hält sich nicht für zuständig

Mehr als 14.000 Verbraucher hoffen nach einer Datenpanne bei Facebook auf Schadenersatz. Doch das Verfahren gegen Meta stockt gleich zu Beginn. Die Verbraucherzentrale spricht von juristischem Neuland.

Becker setzt sich durch
Pocher scheitert mit Beschwerde

Becker setzt sich durch

Boris Becker gewinnt seinen seit Jahren dauernden Rechtsstreit gegen Oliver Pocher endgültig. Was das Urteil für beide bedeutet.

Neues Gesetz soll Zivilprozesse vereinfachen
Klagen per Klick

Neues Gesetz soll Zivilprozesse vereinfachen

Die Bundesregierung hat dem Bundestag einen Gesetzentwurf für ein Online-Verfahren in der Zivilgerichtsbarkeit vorgelegt: Mit digitalen Eingabesystemen sollen Bürgerinnen und Bürger Ansprüche einfacher geltend machen können.

Mehr Verfahren für Amtsgerichte, weniger Geld für Anwälte

Mehr Verfahren für Amtsgerichte, weniger Geld für Anwälte

Ein Gesetzentwurf des Bundeskabinetts ordnet die zivilgerichtlichen Zuständigkeiten neu. Amtsgerichte sollen künftig bei Streitwerten bis 10.000 Euro und im Nachbarschaftsrecht entscheiden. Die Landgerichte sollen mehr Spezialzuständigkeiten bekommen. Für die Anwaltschaft wird der Kuchen kleiner.

Titel für "ungeteilte Erbengemeinschaft" ist nicht vollstreckbar

Titel für "ungeteilte Erbengemeinschaft" ist nicht vollstreckbar

Ein Urteilstenor ist unbestimmt, wenn die Anspruchsinhaber für Dritte nicht erkennbar sind. Das LG Lübeck verweigerte die Zwangsvollstreckung, weil "die Erbengemeinschaft" mangels Rechtsfähigkeit keine Ansprüche besitzen könne, und die einzelnen Erben nicht aufgeführt waren.

Schiedssprüche im Profisport müssen überprüfbar bleiben
Der CAS ist nicht mehr Endstation

Schiedssprüche im Profisport müssen überprüfbar bleiben

Bei Streitigkeiten in der Sportwelt hat eigentlich der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne das letzte Wort – doch der EuGH stellte nun klar: Nationale Gerichte dürfen Schiedssprüche prüfen, wenn sie gegen Unionsrecht verstoßen.

Russische Bank hätte sich früher um Ausnahme kümmern müssen
Gerichtskostenvorschuss

Russische Bank hätte sich früher um Ausnahme kümmern müssen

Eine russische Bank unterstellt deutschen Gerichten Willkür, weil sie die Zustellung einer Klage der Bank von der Zahlung des Gerichtskostenvorschusses abhängig gemacht haben, anstatt hiervon ausnahmsweise abzusehen. Die Verfassungsbeschwerde bleibt erfolglos.