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Maas kritisiert Datenspeicherung durch Internetunternehmen

Berufe mit Haltung

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die umfangreiche Speicherung privater Daten durch Internetunternehmen scharf kritisiert. «Die meisten Daten speichert nicht die NSA, nicht der BND, nicht das BKA, nicht irgendeine Ermittlungsbehörde, die meisten Daten speichern Google, Facebook und Whatsapp», sagte er bei der Eröffnung des Deutschen Anwaltstages am 11.06.2015 in Hamburg.

Maas wegen Gesetzentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung in der Kritik

«Was mir stinkt bei der ganzen Debatte: Hinter all den Daten, die auch genutzt werden, steht ein Geschäftsmodell», sagte Maas. Er forderte die Kritiker seines Gesetzentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung auf, sich auch in diesem Bereich für die Freiheit in der digitalen Welt einzusetzen. Kritiker des Gesetzentwurfs hatten zuvor ein Transparent mit der Aufschrift «Freiheit statt Vorratsdatenspeicherung» hochgehalten und dem Minister eine rote Karte gezeigt.