Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Zivilprozess

Mehr Artikel zu diesem Tag

KI-Transkript als Wahrheit?
Recht digital

KI-Transkript als Wahrheit?

KI-basierte Speech-to-Text-Anwendungen könnten für die Transkription von Gerichtsterminen eingesetzt werden. Welche Rechtsfragen stellen sich aber, wenn das Transkript künftig nicht nur beim Wiederfinden von Aussagen hilft, sondern die Rekonstruktion des Verfahrensstoffs selbst mitbestimmt?

"Das NEINhorn" gegen OpenAI
Verlag beklagt Urheberrechtsverletzung

"Das NEINhorn" gegen OpenAI

Der Carlsen Verlag zieht gegen OpenAI vor Gericht. Der Vorwurf: ChatGPT kennt das NEINhorn aus der gleichnamigen Kinderbuchreihe vielleicht ein bisschen zu gut. Hat die KI zu tief im Bücherregal gestöbert?

Schon 18 klagen auf vollen Schadensersatz
Sparkassen-Coup in Gelsenkirchen

Schon 18 klagen auf vollen Schadensersatz

Nach dem millionenschweren Einbruchscoup in einer Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 klagen immer mehr der rund 3.000 betroffenen Kunden auf vollen Schadensersatz. Aktuell lägen der Sparkasse 18 solcher Klagen vor, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.

Schlechtes Timing geht zulasten des Mandanten
Mandatsniederlegung

Schlechtes Timing geht zulasten des Mandanten

Weil sich der Termin vor dem FG nicht mit einem Mandantengespräch vereinbaren ließ, legte ein Rechtsanwalt in einer Steuersache das Mandat nieder. Da er das zur Unzeit getan habe, muss seine von ihm vertretene Ehefrau sich das laut BFH zurechnen lassen.

Krankenkasse darf Kündigung nicht mit Sonderzahlung abwehren
Wettbewerb im Gesundheitswesen

Krankenkasse darf Kündigung nicht mit Sonderzahlung abwehren

Eine Krankenkasse bot wechselwilligen Mitgliedern Boni und Sonderzahlungen an, die nach ihrer Satzung keine Grundlage hatten. Das Bayerische LSG hat die Praxis per einstweiliger Anordnung gestoppt. Bei einem Verstoß drohen 100.000 Euro Ordnungsgeld.

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren
Syndikusanwalt

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren

Ein Syndikusanwalt vertrat ein Schwesterunternehmen desselben Konzerns und verlangte RVG-Gebühren. Für die Rechtspflegerin klang das nach einem externen Mandat. Das BPatG sah das anders, die interne Kostenverteilung ändere nichts an seiner Stellung.

Bei § 522 ZPO entscheidet Datum des Beschlusses über Wertgrenze
Nichtzulassungsbeschwerde

Bei § 522 ZPO entscheidet Datum des Beschlusses über Wertgrenze

Ein Kläger setzte auf das alte Recht – und damit auf niedrigere Hürden für seine Nichtzulassungsbeschwerde. Doch der BGH macht klar: Wird eine Berufung per § 522 ZPO zurückgewiesen, zählt nicht das Ende der Stellungnahmefrist, sondern der Beschluss.

Vater klagt – und muss am Ende selbst Millionen zahlen
Versteigerung persönlicher Gegenstände von Amy Winehouse

Vater klagt – und muss am Ende selbst Millionen zahlen

Zwei frühere Freundinnen von Amy Winehouse versteigerten Erinnerungsstücke der Musik-Ikone. Deren Vater nimmt das nicht hin und zieht vor Gericht – und muss jetzt selbst zahlen.

Porsche-Fahrer bleibt auf Schaden sitzen
Pkw in Waschstraße beschädigt

Porsche-Fahrer bleibt auf Schaden sitzen

Wer in der Waschstraße einen Schaden am Auto erleidet, muss beweisen, dass die Anlage defekt war. Das LG Frankenthal hat die Klage eines Porsche-Eigentümers abgewiesen – und betont den Unterschied zur Portalwaschanlage.

Urheberstreit bleibt beim Amtsgericht
Zuständigkeitsreform

Urheberstreit bleibt beim Amtsgericht

Ein Amtsgericht las eine reformierte Zuständigkeitsnorm wörtlich – und verwies einen Urheberrechtsstreit ans Landgericht. Das OLG Frankfurt a. M. hält dagegen: Ein neuer Gesetzeswortlaut ersetze keine saubere Gesetzesauslegung.