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Meinungsfreiheit

Mehr Artikel zu diesem Tag

Äußerungen gegen Existenzrecht Israels bestrafen
Zentralrat der Juden

Äußerungen gegen Existenzrecht Israels bestrafen

Der Zentralrat der Juden drängt die Bundesregierung, dem Bundesrat zu folgen und die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe zu stellen. Solche Äußerungen dürften nicht juristisch folgenlos bleiben, so Zentralratspräsident Josef Schuster.

AfD-Landrat verliert Streit ums letzte Wort
Sesselmann gegen Linnemann

AfD-Landrat verliert Streit ums letzte Wort

Robert Sesselmann ist Deutschlands einziger AfD-Landrat. In seiner Amtszeit machte ein Schulteil dicht. Daraus ergab sich ein juristischer Streit mit dem CDU-Politiker Carsten Linnemann.

Über 30 Staaten verurteilen Demonstranten-Hinrichtungen im Iran
Protest unter Todesgefahr

Über 30 Staaten verurteilen Demonstranten-Hinrichtungen im Iran

Zusammen mit mehr als 30 weiteren Ländern fordert Deutschland Teheran auf, die Menschenrechte zu achten. Die Todesstrafe dürfe nicht als Mittel zur Unterdrückung abweichender Meinungen genutzt werden.

Bericht über versenkte Steuermittel in Wohnungslosenunterkunft zulässig
Öffentliches Interesse

Bericht über versenkte Steuermittel in Wohnungslosenunterkunft zulässig

Ein Bericht über eine Wohnungslosenunterkunft legte nahe, dass der Betreiber Sozialgelder für nicht (mehr) vorhandene Bewohner einstrich. Das beruhte auf wahren Tatsachen und durfte der kritischen Öffentlichkeit berichtet werden, so das LG Berlin II.

Frauchen durfte Restaurant auf Instagram harsch kritisieren
Dackel frisst Mäuseköder

Frauchen durfte Restaurant auf Instagram harsch kritisieren

Ein Restaurantbesuch endet für einen Dackel in der Tierklinik. Die Halterin spricht auf Instagram von "massivem Sicherheitsversagen" und "Rattengift". Das OLG Frankfurt hält die Kritik für zulässig.

Ziviler Ungehorsam ist kein Rechtfertigungsgrund
Verurteilung wegen Protestaktion

Ziviler Ungehorsam ist kein Rechtfertigungsgrund

Weil er ein Gebäude der rechtsextremen "Identitären Bewegung" aus Protest mit Farbe besprüht hatte, verurteilte das AG Chemnitz einen Studenten zu einer Geldstrafe. Weder "ziviler Ungehorsam" noch Notwehr könnten hier als Rechtfertigungsgrund herhalten.

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters
Identifizierende Berichterstattung

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters

Nius durfte den Namen einer Asylrechtsanwältin im Zusammenhang mit dem Attentat von Solingen nicht veröffentlichen. Die Prangerwirkung der identifizierenden Berichterstattung verletzte die Anwältin in ihrem Persönlichkeitsrecht, so das KG.

Vergleich zwischen Israel und NS-Regime nicht strafbar
Hakenkreuze und Davidstern

Vergleich zwischen Israel und NS-Regime nicht strafbar

In mehreren Instagram-Posts verglich eine Nutzerin die Taten des Staates Israels mit den Methoden des NS-Regimes – und bediente sich dabei des Hakenkreuzes und der NSDAP-Fahne. Das OLG Zweibrücken verwies nun auf die Meinungsfreiheit und sprach sie frei.

OLG Köln billigt Kollegenschelte unter Anwälten
"Fragwürdige Streitwertmaximierung"

OLG Köln billigt Kollegenschelte unter Anwälten

Ein Rechtsanwalt warf einem Kollegen online vor, bei einer Abmahnung überhöhte Streitwerte anzusetzen. Die Beurteilung als "fragwürdig" – auch unter Nennung des Klarnamens – geht laut dem OLG Köln in Ordnung.

Wer "rechtsextrem" sagt, muss auch "linksextrem" ertragen
AfD vs. "Fulda stellt sich quer"

Wer "rechtsextrem" sagt, muss auch "linksextrem" ertragen

Der Kampf zwischen dem AfD-Kreisverband Fulda und dem Verein "Fulda stellt sich quer e.V." muss mit gleichen Waffen ausgefochten werden. Wer den anderen als "braune Würstchen" oder rechtsradikal betitele, müsse die Bezeichnung "linksextrem" hinnehmen.