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Meinungsfreiheit

Mehr Artikel zu diesem Tag

Hessen-Initiative stößt auf verfassungsrechtliche Hürden
Leugnung des Existenzrechts Israels

Hessen-Initiative stößt auf verfassungsrechtliche Hürden

Hessen will über den Bundesrat erreichen, dass die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe gestellt wird. Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag erhebt Bedenken.

"Pinocchio" ist ok, "Lackaffe" nicht
Beleidigung des Bundeskanzlers

"Pinocchio" ist ok, "Lackaffe" nicht

Einen Besuch des Kanzlers in Heilbronn kommentierten Hunderte Nutzer bei Facebook. Einige unflätige Beiträge rufen die Staatsanwaltschaft auf den Plan, die nun einen Strafbefehl für die Bezeichnung "Lackaffe" erwirkt hat.

Querdenker-Parole war keine Volksverhetzung
"Impfung macht frei"

Querdenker-Parole war keine Volksverhetzung

Mit Phrasen wie "Wollt Ihr die TOTALE SICHERHEIT???" oder "Impfung macht frei" wartete ein Teilnehmer bei diversen Demonstrationen gegen Corona-Schutzmaßnahmen auf. Das LG Freiburg sah darin nun keine Volksverhetzung. NS-Vergleiche relativieren das Unrecht nicht immer.

Deutsche-Welle-Reporter aus Untersuchungshaft in Türkei entlassen
Anklage wegen Präsidentenbeleidigung

Deutsche-Welle-Reporter aus Untersuchungshaft in Türkei entlassen

Internationale Kritik begleitete den Prozessauftakt gegen den Deutsche-Welle-Reporter Alican Uludag. Nun ist der Journalist nach dreimonatiger U-Haft entlassen worden. Der Prozess gegen ihn aber geht weiter.

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro
OLG bestätigt Entscheidung gegen NiuS

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro

Das Medienportal NiuS darf eine Transfrau, die von einem Frauenfitnessstudio abgelehnt wurde, nicht als Mann bezeichnen. Das OLG Frankfurt bestätigte eine Entscheidung des LG Frankfurt a. M., die der Betroffenen 6.000 Euro wegen der Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts zusprach.

Zentralratspräsident befürwortet geplante Strafschärfung
Leugnung des Existenzrechts Israels

Zentralratspräsident befürwortet geplante Strafschärfung

Bis zu fünf Jahre Haft für die Leugnung des Existenzrechts Israels? Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, stellt sich hinter das Vorhaben aus Hessen. Einige Strafrechtler sind skeptisch.

Abgedruckte Richtigstellung hebelt Pressefreiheit aus
Unzulässige Berichterstattung

Abgedruckte Richtigstellung hebelt Pressefreiheit aus

Mit einem später richtiggestellten grammatikalischen Missgeschick nannte die "taz" Rechtsextreme in einem Atemzug mit Rechtsanwalt Markus Haintz. Diese Passage könnte sich nun nachträglich als rechtswidrig herausstellen – gerade, weil sie mitsamt Entschuldigung korrigiert wurde und gar nicht so gemeint war.

Neue Anklage gegen Ex-FBI-Chef Comey
Muschel-Morddrohung gegen Trump?

Neue Anklage gegen Ex-FBI-Chef Comey

Der frühere FBI-Chef Comey veröffentlicht ein Foto von Muscheln am Strand, die zu Zahlen zusammengelegt sind und auf Präsident Trump anspielen. Der sieht das als Aufruf zu einem Attentat – mit Folgen.

Verein Jüdische Stimme ist nicht "gesichert extremistisch"
Verfassungsschutzbericht 2024

Verein Jüdische Stimme ist nicht "gesichert extremistisch"

Das VG Berlin hat dem Verfassungsschutz verboten, den Verein Jüdische Stimme in seinem Bericht als gesichert extremistisch zu bezeichnen. Dass der Verein das Existenzrecht Israels leugne, reiche allein nicht aus.

Ohne Angriff auf die Menschenwürde ist es keine Volksverhetzung
Transfeindlicher Post

Ohne Angriff auf die Menschenwürde ist es keine Volksverhetzung

Ein X-Post, der provoziert und verletzt – aber ist er auch strafbar? Das BayObLG zog eine scharfe Linie: Zwischen Provokation und Volksverhetzung liege mehr als nur Empörung. Wo genau, zeigt der Fall, der mit einem Freispruch endete.