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Gehalt

Mehr Artikel zu diesem Tag

Kein Kündigungsschutz mehr ab 177.500 Euro im Jahr?
Fragen und Antworten

Kein Kündigungsschutz mehr ab 177.500 Euro im Jahr?

Wer mehr als 177.500 Euro verdient, ist laut der Koalition ein "Hochverdiener". Ab dieser Schwelle will Schwarz-Rot es für Unternehmen möglich machen, Arbeitsverhältnisse mit Abfindungsoption aufzulösen. Sebastian Maiß ordnet ein, was bisher bekannt ist.

Keine Punktprämie auf der Ersatzbank
Bonuszahlungen im Profifußball

Keine Punktprämie auf der Ersatzbank

Ein Zweitliga-Fußballprofi wollte eine Bonuszahlung für alle Saisonpunkte seines Vereins kassieren – auch für Spiele, in denen er gar nicht auf dem Platz stand. Das LAG Düsseldorf hat ihm eine Absage erteilt.

Kirchen dürfen keinen Sonderweg gehen
Arbeitsrechtlicher Gleichbehandlungsgrundsatz

Kirchen dürfen keinen Sonderweg gehen

Eine Caritas-Einrichtung zahlt Heilerziehern mehr als Krankenschwestern, obwohl beide dieselben Aufgaben erledigen. Das geht so nicht. Das BAG stellt klar: Auch für kirchliche Arbeitgeber gilt der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten.

Bessere Bezahlung von Vorgängern und Nachfolgern diskriminiert nicht
Besoldung einer Bürgermeisterin

Bessere Bezahlung von Vorgängern und Nachfolgern diskriminiert nicht

Eine Bürgermeisterin wird in der ersten Hälfte ihrer Amtszeit in eine niedrigere Besoldungsstufe als ihr Vorgänger eingeordnet; ihr Nachfolger erhält direkt wieder die höhere Stufe. Der VGH Mannheim verneint eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts: Es gebe gute Gründe.

BAG zieht Grenze für Gehaltsvergleiche
Entgelttransparenz

BAG zieht Grenze für Gehaltsvergleiche

Wer wissen will, was vergleichbare Kollegen verdienen, darf nicht beliebig weit suchen. Das BAG hat den Auskunftsanspruch auf den eigenen Betrieb beschränkt. Andere Standorte des Unternehmens sind nicht einzubeziehen.

Aufschub als Chance zur Entbürokratisierung
EU-Entgelttransparenzrichtlinie

Aufschub als Chance zur Entbürokratisierung

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt in Deutschland wohl erst 2027 – Chance oder Taktik? Warum die Verzögerung mehr sein kann als politisches Kalkül, welche Folgen Unternehmen jetzt drohen und wieso echte Gleichstellung mehr braucht als Bürokratie, schreibt Annette Knoth.

Bundestagsabgeordnete verzichten auf Erhöhung
Abgeordnetendiäten

Bundestagsabgeordnete verzichten auf Erhöhung

Um fast 500 Euro sollten sich zum 1. Juli die Bezüge der 630 Abgeordneten im Bundestag erhöhen. Nun steht fest: Die Diätenerhöhung wird in diesem Jahr gestrichen. Alle Fraktionen sind jetzt dafür.

Rekordgehälter für Associates in London
Quinn Emanuel

Rekordgehälter für Associates in London

Die Kanzlei Quinn Emanuel zahlt Berufseinsteigerinnen und -einsteigern Rekordgehälter von über 200.000 Euro. Damit hat die Londoner Kanzlei die Anwaltsgehälter erneut angehoben – und sich an die Spitze des Marktes gesetzt.

Steuerfrei, selbst wenn sie mit dem Urlaubsgeld verrechnet werden
Corona-Sonderzahlungen

Steuerfrei, selbst wenn sie mit dem Urlaubsgeld verrechnet werden

Statt ihren Arbeitnehmenden wie bisher Urlaubsgeld und einen Bonus zu zahlen, kürzte eine Arbeitgeberin in der Pandemie beide Zahlungen, glich das aber durch zwei – steuerfreie – Corona-Sonderzahlungen aus. Der BFH hat damit kein Problem.

Kanzleien sollen erstmals mehr als 1.000-Euro-Marke zahlen
Vergütungsempfehlung für ReFA-Ausbildung

Kanzleien sollen erstmals mehr als 1.000-Euro-Marke zahlen

Die Rechtsanwaltskammern haben ihre Vergütungsempfehlungen für angehende Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zum Frühjahr 2026 erneut angehoben. Im Bundesdurchschnitt liegt das erste Lehrjahr nun erstmals über 1.000 Euro – regional gibt es aber weiterhin große Unterschiede.