Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt
Quinn Emanuel

Rekordgehälter für Associates in London

Die Skyline der Stadt London.
Durch die Erhöhung der Gehälter überholt die Kanzlei die bisherigen Marktführer um Davis Polk, Gibson Dunn, Paul Weiss und Willkie. © zgphotography / Adobe Stock

Die Kanzlei Quinn Emanuel zahlt Berufseinsteigerinnen und -einsteigern Rekordgehälter von über 200.00 Euro. Damit hat die Londoner Kanzlei die Anwaltsgehälter erneut angehoben – und sich an die Spitze des Marktes gesetzt.

Die US‑Kanzlei Quinn Emanuel hat laut einem Bericht des Branchenportals Legal Cheek die Gehälter für Berufseinsteigerinnen und -berufseinsteiger in London deutlich angehoben und damit einen neuen Maßstab gesetzt. Neu qualifizierte Associates ("newly qualified", NQ) sollen nun 189.000 Pfund verdienen – rund 9.000 Pfund mehr als zuvor. Anwältinnen und Anwälte mit ein beziehungsweise zwei Jahren Berufserfahrung verdienen von 205.000 bis 231.000 Pfund jährlich.

Nach Darstellung des Portals entspricht dies einer Erhöhung um etwa fünf Prozent. Die Anpassung folgt auf ähnliche Gehaltsschritte anderer US‑Großkanzleien.

Kanzlei überholt Konkurrenz

Mit dem neuen Einstiegsgehalt setzt sich Quinn Emanuel laut Legal Cheek vor die bisherigen Marktführer in London. Andere große US‑Kanzleien zahlen demnach aktuell rund 180.000 Pfund an junge Anwältinnen und Anwälte.

Die Gehaltserhöhung betrifft nicht nur Einsteigerinnen und Einsteiger. Auch die Vergütung auf höheren Associate‑Stufen wurde angehoben. Bereits wenige Jahre nach der Zulassung liegen die Gehälter nun deutlich über 200.000 Pfund.

Legal Cheek bewertet die Maßnahme auch als strategischen Schritt im Wettbewerb um Nachwuchsjuristinnen und -juristen. Quinn Emanuel bildet im Vereinigten Königreich selbst nicht aus und ist daher darauf angewiesen, qualifizierte Nachwuchskräfte von anderen Kanzleien zu gewinnen. Die deutlich über dem Marktdurchschnitt liegenden Gehälter könnten gezielt dazu dienen, talentierte Associates abzuwerben und langfristig an die Kanzlei zu binden.