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Mehr Artikel zu diesem Tag

Wer niemanden einlädt, diskriminiert auch keinen
AGG und Schwerbehinderung

Wer niemanden einlädt, diskriminiert auch keinen

Ein schwerbehinderter Bewerber wird nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen und verlangt eine AGG-Entschädigung. Die Klage scheitert aufgrund ungewöhnlicher Umstände: Es war überhaupt niemand eingeladen worden und eine Stelle gab es auch nicht.

Kanzlei muss 9.000 Euro an schwerbehinderten Juristen zahlen
AGG-Entschädigung

Kanzlei muss 9.000 Euro an schwerbehinderten Juristen zahlen

Das LAG Köln hat einem für zahlreiche AGG-Verfahren bekannten Rechtsanwalt eine Entschädigung von 9.000 Euro zugesprochen. Er hatte sich bei einer Kanzlei beworben, die angab, von seiner Schwerbehinderung nichts gewusst und das Bewerbungsverfahren schon vorher eingestellt zu haben.

Bessere Bezahlung von Vorgängern und Nachfolgern diskriminiert nicht
Besoldung einer Bürgermeisterin

Bessere Bezahlung von Vorgängern und Nachfolgern diskriminiert nicht

Eine Bürgermeisterin wird in der ersten Hälfte ihrer Amtszeit in eine niedrigere Besoldungsstufe als ihr Vorgänger eingeordnet; ihr Nachfolger erhält direkt wieder die höhere Stufe. Der VGH Mannheim verneint eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts: Es gebe gute Gründe.

Aufschub als Chance zur Entbürokratisierung
EU-Entgelttransparenzrichtlinie

Aufschub als Chance zur Entbürokratisierung

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt in Deutschland wohl erst 2027 – Chance oder Taktik? Warum die Verzögerung mehr sein kann als politisches Kalkül, welche Folgen Unternehmen jetzt drohen und wieso echte Gleichstellung mehr braucht als Bürokratie, schreibt Annette Knoth.

Mehrheit in Deutschland für besseren Schutz vor Diskriminierung
AGG-Reform

Mehrheit in Deutschland für besseren Schutz vor Diskriminierung

Eine klare Mehrheit in Deutschland fordert mehr Rechte für Betroffene von Benachteiligung. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes – vorgestellt am Tag der ersten Lesung der AGG-Reform im Bundestag.

Hubig zieht Erfolgsbilanz, Ataman fordert mehr Schutz
20 Jahre AGG

Hubig zieht Erfolgsbilanz, Ataman fordert mehr Schutz

Seit 20 Jahren schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor Benachteiligung in Job, Wohnungsmarkt und Alltag. Beim Festakt zum Jubiläum lobt Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) die Wirkung – Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman hält die geplante Reform für zu schwach.

Rekordwert bei Anfragen zu Diskriminierung
Antidiskriminierungsstelle veröffentlicht Bericht

Rekordwert bei Anfragen zu Diskriminierung

13.000 Mal beriet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2025 Menschen, die sich im Alltag benachteiligt, gedemütigt oder zurückgesetzt sahen. Es waren so viele Fälle wie noch nie.

Anrede als "Herr" reicht nicht für AGG-Entschädigung
ArbG Berlin weist Klage ab

Anrede als "Herr" reicht nicht für AGG-Entschädigung

Eine nicht-binäre Person im Bewerbungsverfahren als "Herr" zu adressieren, könnte für ein Unternehmen nach hinten losgehen. Aber nicht, wenn es der Person von vornherein nur auf eine Entschädigung ankam, meint das ArbG Berlin.

Keine AGG-Entschädigung für konfessionslose Sozialpädagogin
Egenberger durch alle Instanzen

Keine AGG-Entschädigung für konfessionslose Sozialpädagogin

Die konfessionslose Sozialpädagogin Vera Egenberger wurde nicht zum Bewerbungsgespräch bei der Diakonie eingeladen. Seitdem mussten sich BAG, BVerfG und EuGH mit dem Kirchenarbeitsrecht befassen. Heute war wieder das BAG am Zug und entschied: Egenberger erhält keine AGG-Entschädigung.

Blinde Reha-Patientin erhält keine AGG-Entschädigung
Verweigerte Reha-Aufnahme

Blinde Reha-Patientin erhält keine AGG-Entschädigung

Eine blinde Patientin hat keinen Anspruch auf Entschädigung, wenn eine Rehaklinik sie nicht aufnimmt. Der BGH sah im AGG keine Pflicht zu besonderen Unterstützungsleistungen privater Anbieter.