Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Wohnungseigentumsrecht

Rechtsprechung, Gesetzgebung und Praxis zum Wohnungseigentumsrecht: Wohnungseigentümergemeinschaften, Beschlüsse, Kostenverteilung und bauliche Veränderungen – aktuell und eingeordnet.

Ak­tu­el­les aus dem Woh­nungs­ei­gen­tums­recht

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG
Kunst an der Fassade

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG

Über Kunst lässt sich streiten. Aber darf man sie auch wegklagen? Ein Wohnungseigentümer wollte gegen den Willen der WEG ein riesiges Street-Art-Werk an der Fassade seines Wohnhauses verhindern. Ohne Erfolg: Der BGH lässt der Kunst ihren Freiraum.

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben
Baum als Hitzeschutz

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben

Ein Eigentümer wollte eine über 60 Jahre alte Eiche auf der Grundstücksgrenze fällen lassen. Die Stadt hatte dies erlaubt, die WEG verweigerte ihre Zustimmung. Der Baum sei zu wichtig für das örtliche Kleinklima, erklärte nun das AG Regensburg.

Erstmal einbauen, später prüfen
Klima-Splitgerät in der WEG

Erstmal einbauen, später prüfen

Wohnungseigentümer müssen ihre Wohnungen an veränderte Klimabedingungen anpassen können: Der BGH hat entschieden, dass eine WEG den Einbau eines Klimageräts auf dem Balkon grundsätzlich gestatten muss, Lärmbelästigungen durch das Gerät könne man auch später noch begegnen.

Auf dass es kühl werde
BGH prüft Anspruch auf Klimaanlage am Wohnungsbalkon

Auf dass es kühl werde

Der BGH muss am Freitag klären, ob Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft einen Anspruch haben, auf ihrem Balkon ein Klima-Splitgerät zu installieren. Kann eine Klimaanlage wirklich eine Wertminderung sein?

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?
BGH verhandelt über WEG-Fassadenstreit

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?

Ein Hochhaus soll bemalt werden – doch ein Eigentümer einer Wohnung in dem Haus kämpft vor dem BGH gegen die mehrheitlich beschlossene Teilnahme an dem stadtweiten Street-Art-Projekt. Was steckt hinter seinem Widerstand gegen den WEG-Beschluss?

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG
Street-Art-"Mural" an der Fassade eines Gebäudes in Berlin, schwarz-weiß
Kunst an der Fassade

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG

Über Kunst lässt sich streiten. Aber darf man sie auch wegklagen? Ein Wohnungseigentümer wollte gegen den Willen der WEG ein riesiges Street-Art-Werk an der Fassade seines Wohnhauses verhindern. Ohne Erfolg: Der BGH lässt der Kunst ihren Freiraum.

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben
Eine große Eiche steht in der Bildmitte und wirft Schatten. Sie steht umringt von weiteren Bäumen auf einer grünen Wiese.
Baum als Hitzeschutz

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben

Ein Eigentümer wollte eine über 60 Jahre alte Eiche auf der Grundstücksgrenze fällen lassen. Die Stadt hatte dies erlaubt, die WEG verweigerte ihre Zustimmung. Der Baum sei zu wichtig für das örtliche Kleinklima, erklärte nun das AG Regensburg.

Erstmal einbauen, später prüfen
Wohngebäude mit mehreren Apartments, Klimaanlagen an den Balkons
Klima-Splitgerät in der WEG

Erstmal einbauen, später prüfen

Wohnungseigentümer müssen ihre Wohnungen an veränderte Klimabedingungen anpassen können: Der BGH hat entschieden, dass eine WEG den Einbau eines Klimageräts auf dem Balkon grundsätzlich gestatten muss, Lärmbelästigungen durch das Gerät könne man auch später noch begegnen.

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?
Hausfassade mit Graffitikunst
BGH verhandelt über WEG-Fassadenstreit

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?

Ein Hochhaus soll bemalt werden – doch ein Eigentümer einer Wohnung in dem Haus kämpft vor dem BGH gegen die mehrheitlich beschlossene Teilnahme an dem stadtweiten Street-Art-Projekt. Was steckt hinter seinem Widerstand gegen den WEG-Beschluss?

Kein Recht auf einen Teich
Ausschnitt eines Teiches mit Seerosen
Streit um WEG-Außenanlage

Kein Recht auf einen Teich

Eine WEG beschließt, einen Teich in der Anlage stillzulegen. Die Eigentümerin, vor deren Terrasse sich der Teich befindet, kann nichts dagegen tun – vor allem, weil eine Neubepflanzung geplant ist, der Außenbereich also natürlich bleibt.

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG
Kunst an der Fassade

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG

Über Kunst lässt sich streiten. Aber darf man sie auch wegklagen? Ein Wohnungseigentümer wollte gegen den Willen der WEG ein riesiges Street-Art-Werk an der Fassade seines Wohnhauses verhindern. Ohne Erfolg: Der BGH lässt der Kunst ihren Freiraum.

Erstmal einbauen, später prüfen
Klima-Splitgerät in der WEG

Erstmal einbauen, später prüfen

Wohnungseigentümer müssen ihre Wohnungen an veränderte Klimabedingungen anpassen können: Der BGH hat entschieden, dass eine WEG den Einbau eines Klimageräts auf dem Balkon grundsätzlich gestatten muss, Lärmbelästigungen durch das Gerät könne man auch später noch begegnen.

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?
BGH verhandelt über WEG-Fassadenstreit

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?

Ein Hochhaus soll bemalt werden – doch ein Eigentümer einer Wohnung in dem Haus kämpft vor dem BGH gegen die mehrheitlich beschlossene Teilnahme an dem stadtweiten Street-Art-Projekt. Was steckt hinter seinem Widerstand gegen den WEG-Beschluss?

Die Anlage gehört allen, der Raum nicht
Heizung in des WEG-Nachbars Keller

Die Anlage gehört allen, der Raum nicht

Die Heizungsanlage der WEG steht im Kellerraum des Nachbarn? Der BGH sagt: Technik im Keller macht den Raum nicht automatisch zum Gemeinschaftseigentum. Er verabschiedete sich damit von seiner bisherigen Rechtsprechung.

WEG darf die Innenseite vorschreiben
Blumenkästen am Balkon-Geländer

WEG darf die Innenseite vorschreiben

Ihre Blumenkästen hatte sie seit jeher an der Außenseite ihres Balkons angebracht. Nach einem Beschluss der WEG muss eine Wohnungseigentümerin das nun ändern – auch, wenn sie dadurch weniger Platz auf ihrem Balkon hat, so das AG München.

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben
Baum als Hitzeschutz

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben

Ein Eigentümer wollte eine über 60 Jahre alte Eiche auf der Grundstücksgrenze fällen lassen. Die Stadt hatte dies erlaubt, die WEG verweigerte ihre Zustimmung. Der Baum sei zu wichtig für das örtliche Kleinklima, erklärte nun das AG Regensburg.

TV und Dusche machen noch keine Wohnung
WEG genehmigt Kellerumbau

TV und Dusche machen noch keine Wohnung

Durfte eine WEG den Einbau von Heizungen, TV-Anschlüssen und Toiletten in ihren Kellerräumen erlauben? Auf den ersten Blick widersprach das zwar der Zweckvereinbarung, der BGH sieht darin aber noch keinen Grund, die Genehmigung zu kippen.

Grabsteinähnlicher Gedenkstein darf in Ziergarten aufgestellt werden
WEG-Anlage

Grabsteinähnlicher Gedenkstein darf in Ziergarten aufgestellt werden

Es bleibt dabei: Im als "Ziergarten" konzipierten Außenbereich einer WEG-Anlage darf ein Gedenkstein für einen früheren Miteigentümer und Oberbürgermeister aufgestellt werden – auch wenn sich eine Eigentümerin an seinem grabsteinähnlichen Charakter stört.

Bettwäsche darf am Fenster zumindest auslüften
Frau Holle erleichtert

Bettwäsche darf am Fenster zumindest auslüften

Ein Verbot in einer Hausordnung, Wäsche am Fenster aufzuhängen, umfasst laut LG Karlsruhe nicht das Lüften von Bettwäsche: Lande mal ein Haar in der Nachbarwohnung, sei dies kein erheblicher Nachteil für die übrigen Wohnungseigentümer. Das Auslüften sei üblich und sozialadäquat.

Einzelner Wohnungseigentümer in "Altverfahren" weiter prozessführungsbefugt

Einzelner Wohnungseigentümer in "Altverfahren" weiter prozessführungsbefugt

Ein einzelner Wohnungseigentümer, der Rechte aus dem gemeinschaftlichen Eigentum geltend macht, kann ein Verfahren, das bereits vor Inkrafttreten der WEG-Reform anhängig gewesen ist, fortführen, solange die Eigentümergemeinschaft nicht einschreitet und das Gericht über ihren entgegenstehenden Willen informiert. Dies hat der Bundesgerichtshof im "Zypressenfall“ entschieden und damit eine wichtige Rechtsfrage durch Schließung einer Regelungslücke geklärt.

Streit um Trittschall vor dem BGH
Wenn jeder Schritt nervt

Streit um Trittschall vor dem BGH

Reißt ein Wohnungseigentümer den Teppich von seinem Fußboden und verlegt Fliesen, darf sich der Trittschall zwar verstärken. Er muss aber weiterhin unterhalb des zum Bauzeitpunkt geltenden Grenzwerts bleiben. Das machte die Vorsitzende Richterin des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs, Christina Stresemann, in einer Verhandlung am 13.03.2020 deutlich. Schwierig sei der Fall aus Nordrhein-Westfalen aber, weil die zum Gemeinschaftseigentum gehörende Geschossdecke unter der Dachgeschosswohnung nicht den Anforderungen entspreche. Ein Urteil soll es erst in einigen Monaten geben (Az.: V ZR 173/19).

Weiteres passendes Rechtsgebiet

Miet- und Wohn-, Leasing-, Pachtrecht

Kündigung bleibt trotz Zahlung möglich
Wohnblock mit Balkons
Mietschulden

Kündigung bleibt trotz Zahlung möglich

Wer Mietrückstände nach einer Kündigung ausgleicht, kann trotzdem seine Wohnung verlieren. Der BGH bleibt bei seiner strengen Linie – obwohl der Gesetzgeber den Mieterschutz erweitern will.

Nicht für Aushänge der Wohnungseigentümer
Infokasten im Hausflur

Nicht für Aushänge der Wohnungseigentümer

Ärger mit seiner Wohnungseigentümergemeinschaft führte einen Mann vor das AG München. Dort erreichte er, dass die WEG ihm wieder Zugang zum Eigentümerbereich ihres Internetportals gewähren muss. Nicht verpflichtet ist die WEG indes, Anzeigen des Wohnungseigentümers in ihrem Infokasten auszuhängen.

Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen
Grundsatzurteil zur WEG

Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen

Wohnungseigentümer können gegen Hausgeldansprüche der WEG generell kein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Das hat der BGH entschieden. Das Zurückbehaltungsrecht sei auch dann ausgeschlossen, wenn der Eigentümer rechtskräftige Gegenansprüche hat.

TV und Dusche machen noch keine Wohnung
WEG genehmigt Kellerumbau

TV und Dusche machen noch keine Wohnung

Durfte eine WEG den Einbau von Heizungen, TV-Anschlüssen und Toiletten in ihren Kellerräumen erlauben? Auf den ersten Blick widersprach das zwar der Zweckvereinbarung, der BGH sieht darin aber noch keinen Grund, die Genehmigung zu kippen.

Dingliches Vorkaufsrecht eines Angehörigen hat Vorrang vor Mietervorkaufsrecht

Dingliches Vorkaufsrecht eines Angehörigen hat Vorrang vor Mietervorkaufsrecht

Das dingliche Vorkaufsrecht genießt jedenfalls dann Vorrang vor dem Vorkaufsrecht des Mieters, wenn es vom Eigentümer zugunsten eines Familienangehörigen bestellt wurde. Dies hat der Bundesgerichtshof unter Hinweis darauf entschieden, dass der Gesetzgeber das Interesse des Vermieters, die Wohnung an eine bestimmte ihm nahestehende Person verkaufen zu können, als vorrangig ansehe. Dem widerspräche ein höherrangiges gesetzliches Mietervorkaufsrecht.

Vermieter müssen sich an Klimaabgabe fürs Heizen beteiligen

Vermieter müssen sich an Klimaabgabe fürs Heizen beteiligen

Der CO2-Preis macht das Heizen teurer - und bleibt bisher allein beim Mieter hängen. Nach einem gestern im Bundestag verabschiedeten Gesetz werden die Kosten nun zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt. Je weniger klimafreundlich das Haus ist, desto mehr muss der Vermieter übernehmen. Bauministerin Klara Geywitz (SPD) sprach von einem fairen Stufenmodell, nach dem beide Seiten einen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Die Opposition warnte vor ungewollten Folgen.

Mieter muss Gefährdung durch Extremisten angeben
Vergessene Anrechte
AG Göttingen

Mieter muss Gefährdung durch Extremisten angeben

BGB §§ 123, 124, 142 1. Ein potenzieller Mieter muss gegenüber einem potenziellen Vermieter nicht seine politischen Auffassungen offenbaren. 2. Für einen potenziellen Vermieter kann jedoch der Umstand, dass der potenzielle Mieter „Anziehungspunkt für linksgerichtete Gewalt“ ist, ein für den Vermieter bedeutsamer Umstand sein, über den bei Vertragsschluss aufgeklärt werden muss. AG Göttingen, Urteil vom 24.10.2017 - 18 C 41/17, BeckRS 2017, 132201

Abmahnerfordernis vor Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung im Mietverhältnis - Untervermietung einer Wohnung bei airbnb
Rentenrebellen
LG Amberg

Abmahnerfordernis vor Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung im Mietverhältnis - Untervermietung einer Wohnung bei airbnb

BGB § 543 Es besteht ein grundsätzliches Abmahnungserfordernis bei unerlaubter Untermietung der Mieträume über airbnb.com an Gäste für Urlaubsaufenthalte. Bei der Prüfung der Entbehrlichkeit der Abmahnung ist vorrangig auf die vertraglichen Abreden abzustellen. Aber auch im Übrigen ist keine solche schwere Pflichtverletzung gegeben, dass die Fortsetzung des Mietverhältnisses trotz Abmahnung unzumutbar wäre. LG Amberg, Urteil vom 09.08.2017 - 24 S 299/17 (AG Amberg), BeckRS 2017, 123537

Die 3-Angebote-Regel gilt nicht mehr
Erhaltungsmaßnahmen in einer WEG

Die 3-Angebote-Regel gilt nicht mehr

Fenster undicht, Fassade kaputt? Wenn WEGs ihr gemeinsames Eigentum erhalten wollen, müssen sie vor der Beauftragung von Handwerkern keine Vergleichsangebote mehr einholen. Der BGH machte aber andere konkrete Vorgaben.

Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen
Grundsatzurteil zur WEG

Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen

Wohnungseigentümer können gegen Hausgeldansprüche der WEG generell kein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Das hat der BGH entschieden. Das Zurückbehaltungsrecht sei auch dann ausgeschlossen, wenn der Eigentümer rechtskräftige Gegenansprüche hat.

Mehrheit kann Minderheit belasten
Kosten im Wohnungseigentum

Mehrheit kann Minderheit belasten

In Wohnungseigentümergemeinschaften ist genau geregelt, wer welche Kosten zu tragen hat. Allerdings können die Eigentümer auch eine abweichende Verteilung beschließen. In zwei Urteilen hat der BGH jetzt festgelegt, wann eine Umverteilung nur mit sachlichem Grund möglich ist - und wann gar nicht.

BGH prüft Kostenverteilung zwischen Wohnungseigentümern

BGH prüft Kostenverteilung zwischen Wohnungseigentümern

Wie und welche gemeinsamen Kosten umgelegt werden sollen, sorgt unter Wohnungseigentümern öfter für Streit. Dürfen sie die Kostenverteilung einfach ändern, wenn das zulasten einzelner Eigentümer geht? Dieser Frage geht nun der BGH nach. Seine Entscheidung soll am 14. Februar 2025 fallen.

GdWE kann über Vorschüsse erneut beschließen
Auch nach Ablauf des Wirtschaftsjahrs

GdWE kann über Vorschüsse erneut beschließen

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft (GdWE) kann auch nach Ablauf des Wirtschaftsjahrs einen Zweitbeschluss über die Vorschüsse aufgrund des Wirtschaftsplans fassen. Laut BGH steht die neue Rechtslage nach Inkrafttreten des WEMoG der Beschlusskompetenz der Eigentümer nicht entgegen.

WEG muss neu rechnen
Ungültige Kostenverteilung

WEG muss neu rechnen

Erklärt ein Gericht eine abweichende Kostenverteilung innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft für ungültig, muss die Gemeinschaft auf Basis des Urteils eine neue Abrechnung erstellen. Auf die Bestandskraft der alten Abrechnung kann sie sich nicht berufen, so der V. Zivilsenat des BGH.

Wiederholung eines mangelhaften Beschlusses durch WEG

Wiederholung eines mangelhaften Beschlusses durch WEG

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft darf einen wegen materieller Mängel für ungültig erklärten Beschluss zur Genehmigung der Heizkostenabrechnung nur dann inhaltsgleich neu beschließen, wenn der ursprüngliche Mangel behoben wurde oder sich Umstände geändert haben. Dabei spricht laut Bundesgerichtshof eine tatsächliche Vermutung dafür, dass die Zweitbeschlüsse ordnungsmäßiger Verwaltung widersprechen.

Verbrauchsermittlung bei Verstoß gegen Heizkosten-VO
WEG

Verbrauchsermittlung bei Verstoß gegen Heizkosten-VO

Wird in einer Wohnungseigentumsanlage mit unterschiedlichen Ausstattungen zur Verbrauchserfassung der anteilige Verbrauch einer oder mehrerer Nutzergruppen entgegen der Heizkostenverordnung nicht mit einem Wärmemengenzähler vorerfasst, kann eine Abrechnung laut Bundesgerichtshof auch rechnerisch durch Ermittlung der Verbrauchsanteile erfolgen. Dabei ist von den für eine Nutzergruppe gemessenen Verbrauchsmengen auszugehen. Der Rest muss durch eine "Differenzberechnung" ermittelt werden.

Alle Ar­ti­kel aus dem Wohnungseigentumsrecht

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG
Kunst an der Fassade

BGH stärkt die Macht der Mehrheit in der WEG

Über Kunst lässt sich streiten. Aber darf man sie auch wegklagen? Ein Wohnungseigentümer wollte gegen den Willen der WEG ein riesiges Street-Art-Werk an der Fassade seines Wohnhauses verhindern. Ohne Erfolg: Der BGH lässt der Kunst ihren Freiraum.

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben
Baum als Hitzeschutz

Alte Eiche darf trotz Fällgenehmigung stehen bleiben

Ein Eigentümer wollte eine über 60 Jahre alte Eiche auf der Grundstücksgrenze fällen lassen. Die Stadt hatte dies erlaubt, die WEG verweigerte ihre Zustimmung. Der Baum sei zu wichtig für das örtliche Kleinklima, erklärte nun das AG Regensburg.

Erstmal einbauen, später prüfen
Klima-Splitgerät in der WEG

Erstmal einbauen, später prüfen

Wohnungseigentümer müssen ihre Wohnungen an veränderte Klimabedingungen anpassen können: Der BGH hat entschieden, dass eine WEG den Einbau eines Klimageräts auf dem Balkon grundsätzlich gestatten muss, Lärmbelästigungen durch das Gerät könne man auch später noch begegnen.

Auf dass es kühl werde
BGH prüft Anspruch auf Klimaanlage am Wohnungsbalkon

Auf dass es kühl werde

Der BGH muss am Freitag klären, ob Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft einen Anspruch haben, auf ihrem Balkon ein Klima-Splitgerät zu installieren. Kann eine Klimaanlage wirklich eine Wertminderung sein?

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?
BGH verhandelt über WEG-Fassadenstreit

Darf die Mehrheit Kunst an die Fassade bringen?

Ein Hochhaus soll bemalt werden – doch ein Eigentümer einer Wohnung in dem Haus kämpft vor dem BGH gegen die mehrheitlich beschlossene Teilnahme an dem stadtweiten Street-Art-Projekt. Was steckt hinter seinem Widerstand gegen den WEG-Beschluss?

Kein Recht auf einen Teich
Streit um WEG-Außenanlage

Kein Recht auf einen Teich

Eine WEG beschließt, einen Teich in der Anlage stillzulegen. Die Eigentümerin, vor deren Terrasse sich der Teich befindet, kann nichts dagegen tun – vor allem, weil eine Neubepflanzung geplant ist, der Außenbereich also natürlich bleibt.

Wem das Gebäude "mehr gehört", der muss auch mehr bezahlen
BGH begrenzt Änderungen zum Objektprinzip in der WEG

Wem das Gebäude "mehr gehört", der muss auch mehr bezahlen

Eigentlich teilte die Eigentümergemeinschaft alle Kosten nach der Wohnfläche auf. Doch für die neue Heizung sollten die Eigentümer der kleinsten Wohnung plötzlich dasselbe zahlen wie die der großen Einheiten. Für den V. Zivilsenat ist das eindeutig nicht mehr angemessen.

Am Ende bleibt die WEG zuständig
Balkonsanierung

Am Ende bleibt die WEG zuständig

Spätestens wenn Betonteile von Balkonen bröckeln, muss saniert werden. Nur wer ist zuständig? Die Teilungserklärung sagt: Die Sondereigentümer sind verantwortlich. Der BGH sagt: Die WEG muss im Zweifel am Ende trotzdem ran.

Die 3-Angebote-Regel gilt nicht mehr
Erhaltungsmaßnahmen in einer WEG

Die 3-Angebote-Regel gilt nicht mehr

Fenster undicht, Fassade kaputt? Wenn WEGs ihr gemeinsames Eigentum erhalten wollen, müssen sie vor der Beauftragung von Handwerkern keine Vergleichsangebote mehr einholen. Der BGH machte aber andere konkrete Vorgaben.

Die Anlage gehört allen, der Raum nicht
Heizung in des WEG-Nachbars Keller

Die Anlage gehört allen, der Raum nicht

Die Heizungsanlage der WEG steht im Kellerraum des Nachbarn? Der BGH sagt: Technik im Keller macht den Raum nicht automatisch zum Gemeinschaftseigentum. Er verabschiedete sich damit von seiner bisherigen Rechtsprechung.

Nicht für Aushänge der Wohnungseigentümer
Infokasten im Hausflur

Nicht für Aushänge der Wohnungseigentümer

Ärger mit seiner Wohnungseigentümergemeinschaft führte einen Mann vor das AG München. Dort erreichte er, dass die WEG ihm wieder Zugang zum Eigentümerbereich ihres Internetportals gewähren muss. Nicht verpflichtet ist die WEG indes, Anzeigen des Wohnungseigentümers in ihrem Infokasten auszuhängen.

Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen
Grundsatzurteil zur WEG

Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen

Wohnungseigentümer können gegen Hausgeldansprüche der WEG generell kein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Das hat der BGH entschieden. Das Zurückbehaltungsrecht sei auch dann ausgeschlossen, wenn der Eigentümer rechtskräftige Gegenansprüche hat.

Lass das mal das Gericht entscheiden
Vertragsstrafe unter Eigentümern

Lass das mal das Gericht entscheiden

Fällt eine Vertragsstrafe zu hoch aus, kann das Gericht sie selbst auf ein angemessenes Maß herabsetzen – ein Korrektiv des Gesetzgebers, das laut BGH auch für WEG-Ordnungen gilt.

Wohnungslose dürfen in Düsseldorfer WEG einziehen
Kampf gegen Obdachlosigkeit

Wohnungslose dürfen in Düsseldorfer WEG einziehen

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft darf nicht verhindern, dass Eigentümer ihre Wohnung an einen Verein für Obdachlosenhilfe verkaufen, urteilte das AG Düsseldorf. "Sozialstruktur" und frühere Probleme reichten nicht als wichtiger Grund für einen Widerspruch.

TV und Dusche machen noch keine Wohnung
WEG genehmigt Kellerumbau

TV und Dusche machen noch keine Wohnung

Durfte eine WEG den Einbau von Heizungen, TV-Anschlüssen und Toiletten in ihren Kellerräumen erlauben? Auf den ersten Blick widersprach das zwar der Zweckvereinbarung, der BGH sieht darin aber noch keinen Grund, die Genehmigung zu kippen.

Keine Vergleichsangebote nötig
WEG beauftragt Anwalt

Keine Vergleichsangebote nötig

Wohnungseigentümergemeinschaften müssen vor der Beauftragung einer Anwaltskanzlei nicht mehrere Vergleichsangebote einholen – auch wenn die Instanzrechtsprechung oft danach verlangt. Denn: Die Wahl des Rechtsanwalts ist laut BGH Vertrauenssache.

Geänderte Kostenverteilung in WEG gilt auch für anfängliche Mängel

Geänderte Kostenverteilung in WEG gilt auch für anfängliche Mängel

Eine von der Gemeinschaftsordnung abweichende Sonderumlage auf alle WEG-Eigentümer für die Sanierung maroder Fenster sorgte für Streit. Der BGH hat nun entschieden, dass die gesetzliche Kostenverteilung im Zweifel auch die Beseitigung von Altlasten aus der Bauzeit umfasst.

WEG darf die Innenseite vorschreiben
Blumenkästen am Balkon-Geländer

WEG darf die Innenseite vorschreiben

Ihre Blumenkästen hatte sie seit jeher an der Außenseite ihres Balkons angebracht. Nach einem Beschluss der WEG muss eine Wohnungseigentümerin das nun ändern – auch, wenn sie dadurch weniger Platz auf ihrem Balkon hat, so das AG München.

Wohnungseigentümerin kann bauliche Veränderung nicht verhindern
Angst vor Lärm reicht nicht

Wohnungseigentümerin kann bauliche Veränderung nicht verhindern

Eine Wohnungseigentümerin aus der mittleren Etage kann die WEG nicht daran hindern, eine leistungsstarke Klimaanlage im Penthouse über ihr zu gestatten. Dass die Klimaanlage vielleicht im laufenden Betrieb zu viel Lärm macht, sei kein Grund, sie gar nicht erst zu installieren. Alles andere könne man später regeln, urteilt der BGH.

Hausgeldzahlung keine Werbungskosten
Schlechte Nachricht für Vermieter

Hausgeldzahlung keine Werbungskosten

Vermieter können Zahlungen in die Erhaltungsrücklage von Eigentümergemeinschaften nicht als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Der BFH hat entschieden, dass dies erst dann geht, wenn tatsächlich Maßnahmen zur Instandhaltung der Immobilie vorgenommen werden.

Mehrheit kann Minderheit belasten
Kosten im Wohnungseigentum

Mehrheit kann Minderheit belasten

In Wohnungseigentümergemeinschaften ist genau geregelt, wer welche Kosten zu tragen hat. Allerdings können die Eigentümer auch eine abweichende Verteilung beschließen. In zwei Urteilen hat der BGH jetzt festgelegt, wann eine Umverteilung nur mit sachlichem Grund möglich ist - und wann gar nicht.

Nach einem Jahr sollte man nachfragen
WEG-Klage eingereicht

Nach einem Jahr sollte man nachfragen

Ein Eigentümer klagte 2016 gegen einen Beschluss. Er zahlte den Vorschuss ein und fragte vier Jahre später nach dem Sachstand. Erst dann wurde die Klage zugestellt. Für ihn zu spät: Der BGH entschied, dass man spätestens ein Jahr nach Ablauf der Anfechtungsfrist von einem Monat nachhaken muss.

Grabsteinähnlicher Gedenkstein darf in Ziergarten aufgestellt werden
WEG-Anlage

Grabsteinähnlicher Gedenkstein darf in Ziergarten aufgestellt werden

Es bleibt dabei: Im als "Ziergarten" konzipierten Außenbereich einer WEG-Anlage darf ein Gedenkstein für einen früheren Miteigentümer und Oberbürgermeister aufgestellt werden – auch wenn sich eine Eigentümerin an seinem grabsteinähnlichen Charakter stört.

BGH prüft Kostenverteilung zwischen Wohnungseigentümern

BGH prüft Kostenverteilung zwischen Wohnungseigentümern

Wie und welche gemeinsamen Kosten umgelegt werden sollen, sorgt unter Wohnungseigentümern öfter für Streit. Dürfen sie die Kostenverteilung einfach ändern, wenn das zulasten einzelner Eigentümer geht? Dieser Frage geht nun der BGH nach. Seine Entscheidung soll am 14. Februar 2025 fallen.

Abmahnung muss Konsequenz verdeutlichen
WEG will Wohnungseigentum entziehen

Abmahnung muss Konsequenz verdeutlichen

Will eine Wohnungseigentümergemeinschaft einem Eigentümer sein Wohnungseigentum entziehen, muss dieser vorher grundsätzlich abgemahnt werden. Laut LG Frankfurt a.M. muss die Abmahnung dem Eigentümer deutlich die Konsequenzen vor Augen führen, die es hat, wenn er sein Fehlverhalten nicht abstellt.

Immobilienkäufe sollen digital vollzogen werden

Immobilienkäufe sollen digital vollzogen werden

Ist der Kaufvertrag über Wohnung, Haus oder Grundstück geschlossen, folgt ein Rattenschwanz an Bürokratie. Der soll künftig nur noch digital abgearbeitet werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vor, der beck-aktuell exklusiv vorliegt.

GdWE kann über Vorschüsse erneut beschließen
Auch nach Ablauf des Wirtschaftsjahrs

GdWE kann über Vorschüsse erneut beschließen

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft (GdWE) kann auch nach Ablauf des Wirtschaftsjahrs einen Zweitbeschluss über die Vorschüsse aufgrund des Wirtschaftsplans fassen. Laut BGH steht die neue Rechtslage nach Inkrafttreten des WEMoG der Beschlusskompetenz der Eigentümer nicht entgegen.

Nicht ohne Einwilligung der Mieter
Wohnungsfotos für Makler-Exposé

Nicht ohne Einwilligung der Mieter

Ein Makler macht sich schadensersatzpflichtig, wenn er Fotos einer Immobilie für ein Exposé verwendet, ohne über eine Einwilligung der Bewohner zu verfügen. Anders liegt der Fall laut LG Frankenthal aber dann, wenn die Bewohner ihn selbst hereingebeten haben, damit er die Aufnahmen machen kann.

Auch Gewinner müssen Prozesskosten zahlen

Auch Gewinner müssen Prozesskosten zahlen

Wohnungseigentümer, die gegen die Gemeinschaft klagen, müssen sich auch dann an den Prozesskosten beteiligen, wenn sie gewonnen haben. Das ist eine Folge der großen WEG-Reform aus dem Jahr 2020, wie der BGH entschied. Erlaubt sind allerdings abweichende Vereinbarungen, wenn sie rechtzeitig getroffen werden.

Kein Anspruch auf Jahresabrechnung mehr gegen Wohnungsverwalter

Kein Anspruch auf Jahresabrechnung mehr gegen Wohnungsverwalter

Aufgrund der großen Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) hat der BGH in einem weiteren Punkt seine Rechtsprechung geändert: Der Anspruch des einzelnen Eigentümers auf Erstellung der Jahresabrechnung richtet sich nicht mehr gegen den Verwalter, sondern gegen die Gemeinschaft der Immobilieneigner.

Nur Gesamt-WEG kann Mängelrechte am Gemeinschaftseigentum an sich ziehen

Nur Gesamt-WEG kann Mängelrechte am Gemeinschaftseigentum an sich ziehen

Besteht eine WEG-Anlage aus mehreren Häusern, für die es Untergemeinschaften gibt, kann laut BGH nur die Gesamt-WEG die Ansprüche der Erwerber auf Beseitigung von Baumängeln am Gemeinschaftseigentum an sich ziehen. Eine Untergemeinschaft sei dazu auch dann nicht befugt, wenn nur "ihr" Haus betroffen sei.

Er darf trotzdem in den Ziergarten
Eher Grab- als Gedenkstein

Er darf trotzdem in den Ziergarten

Etwas nach Friedhof sah der aus einem Grabstein entstandene Gedenkstein wohl aus. Das LG Dresden hat dennoch entschieden, dass das Andenken an einen Miteigentümer und früheren OB im "Ziergarten" einer WEG-Anlage aufgestellt werden darf. Eine wesentliche "Umgestaltung" des Gartens liege nicht vor.

Kaufvertrag bleibt wirksam
Schwarzgeldabrede bei Grundstückskauf

Kaufvertrag bleibt wirksam

Der BGH präzisiert seine Rechtsprechung zur Wirksamkeit von Verträgen bei Schwarzgeldabreden. Grundstückskaufverträge sind demnach nicht grundsätzlich nichtig, wenn bei der Beurkundung ein geringerer Preis angegeben wurde, um Steuern zu hinterziehen. Bei Werkverträgen hat der BGH schon mehrfach anders entschieden. 

Nur WEG kann gegen zweckwidrige Nutzung klagen
Auch in verwalterloser Zweier-WEG

Nur WEG kann gegen zweckwidrige Nutzung klagen

Will in einer verwalterlosen Zweier-WEG der eine Wohnungseigentümer eine zweckwidrige Nutzung des anderen unterbinden, kann er nicht selbst auf Unterlassung klagen, sondern nur die WEG. Laut BGH kann er Unterlassungs- oder Beseitigungsansprüche auch nicht im Weg der actio pro socio geltend machen.

WEG kann auch nur Nutznießer zahlen lassen
Sanierungskosten

WEG kann auch nur Nutznießer zahlen lassen

Eine WEG kann Kosten für Sanierungsmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum abweichend von der bisherigen Verteilung auch nur einzelnen Eigentümern aufbürden, wenn nur diese davon profitieren. Der BGH betont den weiten Gestaltungsspielraum, den der Gesetzgeber 2020 eröffnet hat. Nicht alle wird das freuen.

Wohnungseigentümer durften in Pandemie zuhause bleiben

Wohnungseigentümer durften in Pandemie zuhause bleiben

Eine rein virtuelle Versammlung von Wohnungseigentümern hat gültige Beschlüsse gefasst. Das hat der BGH am Freitag entschieden. Allerdings wurde nur geklärt, dass die Entscheidungen nicht nichtig sind. Ob sie zumindest anfechtbar waren, blieb offen, weil die Kläger die dafür geltende Monatsfrist versäumt hatten.

WEG-Verwalter muss Bauarbeiten wie ein Bauherr überwachen

WEG-Verwalter muss Bauarbeiten wie ein Bauherr überwachen

Laut BGH muss der WEG-Verwalter Bauarbeiten am Gemeinschaftseigentum wie ein Bauherr überwachen und Abschlags- oder Schlusszahlungen sorgfältig prüfen. Zahle der Verwalter pflichtwidrig Abschläge, hafte er – allerdings erst dann, wenn eine (Nach)Erfüllung durch den Werkunternehmer nicht mehr möglich ist.

Virtuelle WEG-Versammlungen spalten die Experten
Rechtsausschuss

Virtuelle WEG-Versammlungen spalten die Experten

Ob Wohnungseigentümerversammlungen künftig auch ausschließlich virtuell stattfinden können, wenn 75% der Eigentümer dies so wollen, ist unter Sachverständigen umstritten. Das wurde in einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses am Montagabend deutlich. Einiger war man sich beim Thema Balkonkraftwerke.

Bettwäsche darf am Fenster zumindest auslüften
Frau Holle erleichtert

Bettwäsche darf am Fenster zumindest auslüften

Ein Verbot in einer Hausordnung, Wäsche am Fenster aufzuhängen, umfasst laut LG Karlsruhe nicht das Lüften von Bettwäsche: Lande mal ein Haar in der Nachbarwohnung, sei dies kein erheblicher Nachteil für die übrigen Wohnungseigentümer. Das Auslüften sei üblich und sozialadäquat.

Versammeln oder nicht? BGH diskutiert über Eigentümerversammlungen während Corona

Versammeln oder nicht? BGH diskutiert über Eigentümerversammlungen während Corona

Während der Corona-Pandemie waren Versammlungen einerseits verboten, andererseits sind Eigentümerversammlungen für WEGs zwingend vorgeschrieben. Der BGH muss diese "Zwickmühle" anhand eines Falls aus Hessen auflösen, der nach Angaben der Vorsitzenden Richterin Bettina Brückner stellvertretend für viele ist.