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Pia Lorenz

Pia Lorenz

Die Rechtsanwältin und Wirtschaftsjuristin ist Chefredakteurin von beck-aktuell. HEUTE IM RECHT, Co-Host des wöchentlichen Podcasts Gerechtigkeit & Loseblatt und Mitglied der Schriftleitung der Neuen Juristischen Wochenschrift NJW.

Nach einigen Jahren anwaltlicher Tätigkeit in Köln war sie zunächst als Online-Redakteurin für den Verlag Wolters Kluwer Deutschland tätig. 2010 gründete sie dort die Legal Tribune Online (LTO), die sie danach 11 Jahre lang als Chefredakteurin verantwortete. Nach einem Abstecher als Mitinhaberin und Geschäftsführerin einer Agentur für den Rechtsmarkt verantwortet sie seit 2023 den Auf- und Ausbau von beck-aktuell. HEUTE IM RECHT.

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Fehler bleiben folgenschwer
Massenentlassungsanzeigen

Fehler bleiben folgenschwer

Zwei BAG Senate waren uneins, welche Pflichten Firmen bei Massenentlassungen treffen, die Unternehmen hofften auf Entlastung. Doch nach zwei Jahren, zwei Vorlagen und zwei EuGH-Urteilen bestätigt nun der Sechste Senat: Anzeigefehler führen weiter zur Unwirksamkeit der Kündigungen.

Syndikusrechtsanwalt zieht nach Karlsruhe
Nach dem Kanzleiraum-Urteil

Syndikusrechtsanwalt zieht nach Karlsruhe

Gegen das strikte Kanzleiraum-Urteil des BGH hat der Berliner Syndikusrechtsanwalt Verfassungsbeschwerde erhoben. Er hält die BRAO-Normen zwar für verfassungskonform, deren Auslegung als Forderung nach dauerhaft eigenen Räumen aber für unverhältnismäßig – zumindest für Syndizi.

Die Woche im Recht, Folge 89
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 89

Die Grü­nen wol­len viel­leicht wegen des Son­der­ver­mö­gens kla­gen. Der EuGH zeigt wenig Ver­ständ­nis für DSGVO-Hop­per, aber viel für eine ge­kün­dig­te Kir­chen­mit­ar­bei­te­rin. Der Ber­li­ner Jus­tiz­se­na­to­rin wird das Par­ti­zi­pa­ti­ons­ge­setz un­heim­lich. Und wen zeigt man an, wenn man von Grok gero­as­tet wird?

Die Woche im Recht, Folge 86
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 86

Trump erlässt trotz Verbot Zölle, eine neue Gesellschaftsform kommt und die Meinungsfreiheit wird (mal wieder) diskutiert. Und wie geht es eigentlich nach der Festnahme mit dem ehemaligen Prinzen Andrew weiter?

"Immerhin werden Zölle jetzt nicht mehr um vier Uhr morgens gepostet"
Nach dem Supreme-Court-Urteil

"Immerhin werden Zölle jetzt nicht mehr um vier Uhr morgens gepostet"

Der US Supreme Court hat Donald Trumps Zollpolitik für verfassungswidrig erklärt. Außenwirtschaftsrechtler Marc Bungenberg über das Urteil, die Reaktionen aus dem Weißen Haus und das Zoll-Chaos danach. Und warum er nicht unglücklich ist, dass der EU-Zolldeal mit den USA mal mindestens auf Eis liegt.

Die Woche im Recht, Folge 85
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 85

Alexander Dobrindt verlängert seine umstrittenen Grenzkontrollen, das BMJV will das Anwaltsnotariat attraktiver machen und Björn Höcke wehrt sich erfolgreich gegen ein Redeverbot. Währenddessen fordert eine junge Richtervereinigung mehr Haltung und in Berlin entfaltet sich ein Justizskandal.

"Werden die Anwaltskammern jetzt Mietverträge verlangen?"
Nach dem Kanzleiraum-Urteil

"Werden die Anwaltskammern jetzt Mietverträge verlangen?"

Ein Berliner Anwalt wollte seine Kanzlei in einem Coworking‑Space führen – mit Briefkasten, Postannahme und buchbaren Besprechungsräumen. Doch für den BGH ist das keine "Kanzlei". Martin W. Huff über Urteilsgründe wie aus den 80er-Jahren – und was sie für die Anwaltschaft bedeuten könnten.

Die Woche im Recht, Folge 83
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 83

Die Bundesregierung will mit einer VwGO-Reform "querulatorischen Klägern" an den Kragen. Maja T. wurde in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt. Mehrere Vorgänge rund um den Digital Services Act vertiefen die Gräben zwischen Europa und den USA. Und Human Rights Watch warnt vor zurückgehenden Menschenrechtsstandards.

Deutsche Maja T. in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt
Wegen Angriffen auf Rechtsextremisten

Deutsche Maja T. in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt

Obwohl Deutschland T. nicht hätte ausliefern dürfen, saß die deutsche Person über anderthalb Jahre in Budapest in Haft. Während deutsche Abgeordnete ihre Rückholung forderten, "erwartete" Ungarns Staatschef Orban eine harte Strafe. Nun ist das Urteil da, und T. könnte womöglich bald zurückkehren.