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Einigkeit über Vergleich

Hertha BSC und Fredi Bobic beenden Streit um Abfindung

Vorderseite vom Fanshop von Hertha BSC in Berlin
Jahrelanger Rechtsstreit findet ein Ende © Comofoto / Adobe Stock

Mehr als drei Jahre streiten sich Hertha BSC Berlin und der frühere Geschäftsführer Fredi Bobic schon um Millionen. Nach einigen juristischen Niederlagen für den Club gibt es jetzt eine Einigung.

Der jahrelange Millionenstreit zwischen dem Fußball-Zweitligisten und seinem Ex-Geschäftsführer steht kurz vor dem Ende. Die Parteien haben beim LG Berlin einen abgestimmten Vergleichstext eingereicht und beantragt, das Zustandekommen dieses Vergleichs festzustellen, teilte ein Gerichtssprecher der dpa auf Anfrage mit. In der vergangenen Woche hatten bereits die "Berliner Morgenpost", "Bild" und der rbb berichtet, dass Hertha und der 54-Jährige kurz vor einer Einigung stünden.

Mit der gerichtlichen Feststellung des Vergleichs wird in den kommenden Wochen gerechnet. Über die Inhalte machte das Gericht keine Angaben. Es ist davon auszugehen, dass der Club seinem früheren Geschäftsführer mehrere Millionen zahlen muss. Es wäre das Ende eines juristischen Streits, der sich inzwischen mehr als drei Jahre zieht. Der 54-Jährige hatte nach seiner ordentlichen und außerordentlichen Kündigung 2023 in zwei Verfahren geklagt.

Zuletzt wurde im September 2025 in einem Urkundenprozess entschieden, dass Hertha seinem früheren Geschäftsführer 3,35 Millionen Euro brutto zahlen muss, unter anderem wegen eines vertraglichen Anspruchs auf eine Abfindung. Dazu wären noch Zinsen und die Verfahrenskosten gekommen.

Vorherige Versuche einer Einigung auf einen Vergleich waren gescheitert. Die Berliner, die zuvor auch immer wieder Befangenheitsanträge gestellt hatten, waren gegen das Vorbehaltsurteil in Berufung gegangen, zogen diese nun aber zurück.