Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

De Maizière und Chefs der Unionsfraktionen für zügigere Asylverfahren

Rentenrebellen

Die Unions-Fraktionschefs und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) haben sich für zügigere Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern ausgesprochen. “Diejenigen, die nicht politisch verfolgt sind und keines Schutzes bedürfen, sollten sehr schnell die klare Botschaft bekommen: “Ihr habt keine Zukunft in Deutschland“, sagte de Maizière am 23.06.2015 nach einem Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern in Magdeburg.

De Maizière: Zahl der Asylbewerber aus europäischen Ländern kein Ruhmesblatt

Ziel müsse sein, dass die Menschen direkt aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in die entsprechenden Länder zurückgeführt werden. “Wenn etwas mehr als die Hälfte der Asylbewerber in Deutschland aus europäischen Ländern kommt, ist das inakzeptabel und für Europa kein Ruhmesblatt“, sagte der Bundesinnenminister.

Mohring fordert schnellere Verfahren

Der Vorsitzende der Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Mike Mohring aus Thüringen betonte, es gehe um den Schutz der Schutzbedürftigen. Das sei wichtig für die Akzeptanz in der Bevölkerung. Es müsse schnellere Verfahren geben. Das sei nicht nur mit mehr Personal beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu machen, die Länder müssten ebenfalls die Kapazitäten bei den Verwaltungsgerichten aufstocken.