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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt Rechtsanwälte zur Anhörung von Asylbewerbern ein

„Das unsichtbare Recht“

Um der aktuellen Flüchtlingssituation Herr zu werden, stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ab sofort bundesweit in seinen Außenstellen auch Rechtsanwälte befristet zur Anhörung von Asylbewerbern ein. Dies soll dazu beitragen, die hohe Zahl unerledigter Asylanträge zu reduzieren.

BRAK-Präsident: Interessenkollisionen können durch vertragliche Regelungen ausgeschlossen werden

Der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer Ekkehart Schäfer begrüßte dieses Vorhaben ausdrücklich: "Der Rückstand der unbearbeiteten Fälle ist enorm. Es ist gut und richtig, in dieser schwierigen Situation auf die Kompetenz der Anwaltschaft zurückzugreifen und die Asylverfahren zu beschleunigen. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise kann somit ein Stück weit unterstützt werden." Durch entsprechende vertragliche Regelungen werde sichergestellt, dass von vornherein mögliche Interessenkollisionen ausgeschlossen werden, betont Schäfer.