Marburger Bund unzufrieden mit Plänen zur Krankenhausreform

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Marburger Bund unzufrieden mit Plänen zur Krankenhausreform. beck-aktuell, 11.05.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/193781)
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) findet den bisherigen Entwurf zur Krankenhausreform «ziemlich enttäuschend». Unter dem Deckmantel einer Qualitätsoffensive würden weiter Kapazitäten abgebaut, sagte MB-Vorsitzender Rudolf Henke am 11.05.2015 in Frankfurt. Der MB vertritt die angestellten und beamteten Ärzte. Am 12.05.2015 beginnt in Frankfurt der Deutsche Ärztetag.
Mehr Geld für Versorgung ambulanter Patienten in Klinik-Notaufnahmen gefordert
Der Marburger Bund fordert mehr Geld für die Versorgung ambulanter Patienten in den Klinik-Notaufnahmen. Derzeit fingen die Krankenhäuser nicht nur Engpässe im ärztlichen Notdienst ab, sagte Henke, sondern versorgten auch viele normale Patienten, die statt in eine Praxis ins Krankenhaus kämen. Die Vergütung für diese Fälle sei viel geringer als die Kosten, die dem Krankenhaus dadurch entstünden.
MB will gegen Tarifeinheitsgesetz kämpfen
Als Spartengewerkschaft will der MB das Tarifeinheitsgesetz verhindern. Notfalls werde man bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, sagte Henke. Berufsspezifische Gewerkschaften müssten weiterhin auch Minderheiten im Betrieb vertreten dürfen. Dies führe zu besseren Arbeitsbedingungen und einer faireren Vergütung.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Marburger Bund unzufrieden mit Plänen zur Krankenhausreform. beck-aktuell, 11.05.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/193781)



