Erste Frau an der Spitze des italienischen Verfassungsgerichts
Europarecht, ausl. Recht, Völkerrecht
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Zitiervorschlag
Erste Frau an der Spitze des italienischen Verfassungsgerichts. beck-aktuell, 12.12.2019 (abgerufen am: 15.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/113796)
Eine Frau ist erstmals an die Spitze des italienischen Verfassungsgerichts gewählt worden. Marta Cartabia wurde am 11.12.2019 ernannt, wie das Gericht in Rom mitteilte. Cartabia – Mutter von drei Kindern – wurde von einem Gremium aus 15 Richtern gewählt. 14 unterstützten sie. Die 15. Stimme war ihre eigene – sie enthielt sich.
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Expertin für EU-Recht
Die 56 Jahre alte Jura-Professorin gilt als Expertin für EU-Recht und steht Staatspräsident Sergio Mattarella nahe. Während der Regierungskrise im Sommer 2019 galt sie auch als mögliche Kandidatin für das Amt des Ministerpräsidenten. Das Präsidentenamt sowie das des Regierungschefs hatte in Italien ebenfalls noch nie eine Frau inne.
Erste Frau an der Spitze des italienischen Verfassungsgerichts. beck-aktuell, 12.12.2019 (abgerufen am: 15.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/113796)