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Reiserecht

Mehr Artikel zu diesem Tag

Booking darf eTraveli nicht schlucken
Fusionskontrolle

Booking darf eTraveli nicht schlucken

Das Buchungsportal Booking darf das Flugportal eTraveli nicht übernehmen. Das EuG teilt die Einschätzung der EU-Kommission, dass die Übernahme die bereits beherrschende Stellung von Booking auf dem Markt für Online-Reisebüros im Hotelbereich noch verstärken würde.

AIDA darf an Storno nicht verdienen
Unwirksame AGB-Klauseln

AIDA darf an Storno nicht verdienen

AIDA darf einige AGB-Klauseln nicht verwenden. So darf der Kapitän Passagiere nicht entschädigungslos von Bord werfen und Quarantänekosten können den Gästen nicht immer auferlegt werden. Auch einen Teil der Stornobedingungen kritisierte das OLG Rostock.

Zu wenig FKK auf der Aida
Streit um Kreuzfahrt-Reise

Zu wenig FKK auf der Aida

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

Der erste Urlaubstag war "entwertet"
Flugänderung zu Urlaubsbeginn

Der erste Urlaubstag war "entwertet"

Ärgerlich: Der für den Morgen geplante Hinflug einer Pauschalurlauberin wurde auf den späten Nachmittag verlegt, sodass sie am Anreisetag quasi nichts mehr am Urlaubsort unternehmen konnte. Kleines Trostpflaster: Es gibt Geld zurück.

Made im Salat und gesperrte Rutsche sind kein Reisemangel
Karibik-Urlaub

Made im Salat und gesperrte Rutsche sind kein Reisemangel

Gesperrte Rutsche, Made im Essen, kein Zutritt zum À-la-carte-Restaurant: Ein Vater klagte nach dem Karibik-Familienurlaub auf Minderung. Das LG Koblenz winkt ab: Solche Unannehmlichkeiten seien bloße Bagatellen.

Schadensersatz nach turbulentem Flug
Wertloser Urlaub

Schadensersatz nach turbulentem Flug

Heftige Turbulenzen auf dem Flug nach Mauritius, zwei gebrochene Halswirbel und die Reise endet mit Schmerzen im Hotelbett. Für den ins Wasser gefallenen Urlaub bekommt ein Mann nicht nur Schadensersatz, sondern auch Schmerzensgeld.

Gemeinde muss für geplatzte Reise aufkommen
Pass zur Fahndung ausgeschrieben

Gemeinde muss für geplatzte Reise aufkommen

Ein Mann findet seinen verloren gemeldeten Reisepass noch am selben Tag wieder und informiert die Gemeinde. Doch die versäumt es, die Fahndungsausschreibung löschen zu lassen – deswegen endet eine Reise des Mannes nach Neuseeland schon in Melbourne. Der BGH spricht ihm nun den vollen Reisepreis zu.

Keine Tickets? Geld zurück!
Fake‑Fanreise

Keine Tickets? Geld zurück!

Ein Anbieter versprach über Social Media eine Reise zu einem Champions-League-Spiel – lieferte aber weder Tickets noch Flüge. Das AG München sprach dem Kunden den Reisepreis vollständig zu.

(Un-)Angemessene Erfrischung
Glosse

(Un-)Angemessene Erfrischung

Keine Frage, eine Flugannullierung ist ärgerlich. Die Fluggastrechte-VO nimmt zwar zwischenzeitlich die Airlines in die Pflicht, ihre gestrandeten Urlauber angemessen zu entschädigen und ihnen die Wartezeit, bis es endlich los- oder weitergeht, so angenehm wie möglich zu gestalten.

Provisionen dürfen zu Rabatten werden
AIDA Cruises gegen Reisevermittler

Provisionen dürfen zu Rabatten werden

Reisevermittler dürfen Teile ihrer Provision als Cashback oder Bonuspunkte an Kunden weitergeben. Das OLG Düsseldorf sieht im vertraglichen Verbot dieser Praktiken eine kartellrechtswidrige Beschränkung des Preiswettbewerbs.