Annett Schulze zieht in den Bankensenat ein

Zitiervorschlag
Annett Schulze zieht in den Bankensenat ein. beck-aktuell, 02.11.2026 (abgerufen am: 02.11.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/208961)
Vom AG Bad Freienwalde über einen Zwischenstopp am OLG Brandenburg an die Spitze der deutschen Zivilgerichte. Annett Schulze ist neue Richterin am BGH – sie verstärkt den XI. Zivilsenat, den Bankrecht-Senat.
Annett Schulze ist neue Richterin am BGH. Wie der BGH am Montag mitteilte, hat der Bundespräsident die bisherige Richterin am Brandenburgischen OLG zur Bundesrichterin ernannt. Das Präsidium wies sie dem XI. Zivilsenat zu. Dieser ist vornehmlich für Bank- und Börsenrecht zuständig – vor ihm landen unter anderem Streitigkeiten rund um Anlageberatung, Darlehensverträge und Kapitalmarktgeschäfte.
Schulze ist 53 Jahre alt. Ihre Karriere im höheren Justizdienst des Landes Brandenburg begann im Mai 2000. Während der Proberichterzeit durchlief sie das LG Frankfurt (Oder) und mehrere Amtsgerichte der Region: Fürstenwalde/Spree, Eberswalde und Bernau. Am AG Bernau erhielt sie im März 2005 die Ernennung zur Richterin auf Lebenszeit.
Über Brandenburgs Amtsgerichte nach Karlsruhe
Von Bernau aus übernahm Schulze ab 2009 die Vertretung des Amtsgerichtsdirektors. Zwischenzeitlich war sie ans LG Potsdam abgeordnet. 2016 stieg sie zur Direktorin des AG Bad Freienwalde (Oder) auf und leitete das Gericht mehrere Jahre lang. Für einige Monate verschlug es sie auch ins Brandenburgische Justizministerium.
Am Brandenburgischen OLG gehörte Schulze seit August 2022 einem Zivilsenat an. Gut vier Jahre später führt ihr Weg nun nach Karlsruhe. Über zwei Jahrzehnte hat sie in der märkischen Justiz verbracht, an Gerichten ganz unterschiedlicher Größe – vom AG an der Oder bis zum OLG in Brandenburg an der Havel.
- Redaktion beck-aktuell, hg
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Annett Schulze zieht in den Bankensenat ein. beck-aktuell, 02.11.2026 (abgerufen am: 02.11.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/208961)



