"Der Mauretanier" wird Fall für BVerwG

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"Der Mauretanier" wird Fall für BVerwG. beck-aktuell, 13.03.2026 (abgerufen am: 14.04.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/195646)
Die Stadt Duisburg will die Einreisesperre für einen ehemaligen Guantánamo-Häftling, der als "Der Mauretanier" Hollywoodruhm erlangte, aufrechterhalten. Und so landet der Streit jetzt in Leipzig.
Mohamedou Ould Slahi war 14 Jahre lang im US-Gefangenenlager Guantánamo inhaftiert. Die Stadt Duisburg hatte gegen den heutigen Niederländer eine 20 Jahre geltende Einreisesperre verfügt. Begründung: Terrorgefahr. Dafür sah das OVG keinen Grund mehr, denn der Kläger hatte in der Zwischenzeit die niederländische Staatsangehörigkeit angenommen und war damit EU-Bürger geworden.
Es ließ wegen der grundsätzlichen Bedeutung aber die Revision zu. Die Stadt Duisburg hat das Rechtsmittel jetzt eingelegt, wie eine OVG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mitteilte. Die Akten seien in Leipzig.
Der Fall Slahi hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Hollywood verfilmte sein autobiografisches Buch "Das Guantánamo-Tagebuch" unter dem Titel "Der Mauretanier". Der Film lief 2021 mit Jodie Foster als Menschenrechtsanwältin und Benedict Cumberbatch als Ermittler in den Kinos und war auch im deutschen Fernsehen zu sehen.
- Redaktion beck-aktuell, kw
- dpa
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"Der Mauretanier" wird Fall für BVerwG. beck-aktuell, 13.03.2026 (abgerufen am: 14.04.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/195646)



