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Aufenthaltsrecht

Mehr Artikel zu diesem Tag

Raser-Unfall rechtfertigt Ausweisung
Nach Mordurteil

Raser-Unfall rechtfertigt Ausweisung

Ein wegen Mordes verurteilter türkischstämmiger Raser ist zu Recht ausgewiesen worden. Obwohl er in Deutschland geboren ist und sein gesamtes Leben hier verbracht hat, hält das VG Stuttgart die Ausweisung für rechtmäßig – wegen der von dem Mann ausgehenden Gefahr.

Pole verliert Freizügigkeit
Enkeltrick-Betrüger bleibt Risiko

Pole verliert Freizügigkeit

Ein polnischer Staatsangehöriger verliert sein unionsrechtliches Freizügigkeitsrecht, nachdem er mehrfach wegen Enkeltrickbetrugs verurteilt worden war. Das VG Karlsruhe sieht trotz abgeschlossener Therapie weiterhin eine schwere Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

Dauerndes Getrenntleben wider Willen reicht nicht
Kein Unterhaltsvorschuss

Dauerndes Getrenntleben wider Willen reicht nicht

Einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss kann es bei verheirateten Paaren nur geben, wenn sie dauernd getrennt leben. Dem BVerwG reicht es nicht, wenn die Trennung nur räumlich aus aufenthaltsrechtlichen Gründen besteht, daher musste ein Mann 6.500 Euro zurückzahlen.

Aufenthaltstitel auch ohne vorgeschriebenes Präsenzstudium
Student darf bleiben

Aufenthaltstitel auch ohne vorgeschriebenes Präsenzstudium

Wenn ein Student aus Kenia sich für das Studium tatsächlich in Deutschland aufhält, ist dies ausreichend für eine Aufenthaltsgenehmigung, so das VG Berlin. Der Aufenthaltstitel dürfe nicht davon abhängig gemacht werden, dass das Studium zwingend in Präsenz erbracht werden muss.

Italiens Flüchtlingsschutz begründet kein Aufenthaltsrecht in Deutschland
BVerwG setzt Grenze

Italiens Flüchtlingsschutz begründet kein Aufenthaltsrecht in Deutschland

Die Anerkennung des Flüchtlingsstatus in einem anderen EU-Mitgliedstaat verpflichtet deutsche Behörden nicht zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach dem AufenthG, entschied das BVerwG.

Gerichte dürfen sich nicht um Begründung drücken
Verweigerte Vorlage

Gerichte dürfen sich nicht um Begründung drücken

Der EuGH pocht auf seine Relevanz: Ein letztinstanzliches Gericht müsse stets konkret erklären, warum es kein Vorabentscheidungsersuchen nach Luxemburg stelle, so der Gerichtshof. Angesichts der zentralen Bedeutung der Vorabentscheidung dürfe man es sich nicht zu einfach machen.

Kaum Härtefall-Visa nach ausgesetztem Familiennachzug
"Humanität im Promille-Bereich"

Kaum Härtefall-Visa nach ausgesetztem Familiennachzug

Im Sommer war der Familiennachzug zu Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus gestoppt worden. In Härtefällen kann die Einreise dennoch erlaubt werden – doch bislang wurden nur zwei Visa bewilligt.

"Der Mauretanier" wird Fall für BVerwG
Streit um Einreisesperre

"Der Mauretanier" wird Fall für BVerwG

Die Stadt Duisburg will die Einreisesperre für einen ehemaligen Guantánamo-Häftling, der als "Der Mauretanier" Hollywoodruhm erlangte, aufrechterhalten. Und so landet der Streit jetzt in Leipzig.

Aufenthaltsverbot für Martin Sellner war rechtswidrig
Rechtsextremist in Neulingen

Aufenthaltsverbot für Martin Sellner war rechtswidrig

Der rechte österreichische Aktivist Martin Sellner plante im August 2024 eine Lesung in Neulingen. Doch die Gemeinde wollte die Veranstaltung verhindern und erteilte ein Aufenthaltsverbot. Zu Unrecht, so das VG Karlsruhe.

Haftzeiten müssen vollständig addiert werden
Abschiebung

Haftzeiten müssen vollständig addiert werden

Wer das Land verlassen muss, kann hierzu in Abschiebehaft genommen werden. Doch dafür gibt es Grenzen, betont der EuGH – und klärt auch, wann diese in jedem Fall überschritten sind.