44.000 Euro Pfand mit einer Flasche – 10 Monate Haft auf Bewährung
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Zitiervorschlag
44.000 Euro Pfand mit einer Flasche – 10 Monate Haft auf Bewährung. beck-aktuell, 17.11.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/167226)
Mit einer einzelnen Flasche ergaunerte ein Getränkehändler an einem manipulierten Pfandautomaten mehr als 44.000 Euro. Das Amtsgericht Köln hat den geständigen Mann deshalb am 15.11.2016 wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am 16.11.2016 Mittwoch bestätigte.
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Anonymer Hinweis führte zur Aufdeckung des Betrugs
Nach den Feststellungen des Gerichts hatte der Mann einen Pfandrückgabeautomaten mit Hilfe eines Holztunnels und eines Magnetsensors so umgebaut, dass Flaschen zwar gescannt, aber nicht geschreddert wurden. So konnte er dieselbe Flasche immer wieder neu einstecken und das Pfand einlesen lassen - insgesamt schätzungsweise fast 180.000 Mal. Mit der Zeit kam auf diese Weise eine Summe von 44.362,75 Euro zusammen. Der Deutschen Pfandsystem GmbH, die den Pfandausgleich zwischen den am System beteiligten Unternehmen organisiert, war der Betrug den Berichten zufolge nicht aufgefallen. Erst ein anonymer Hinweis führte die Ermittler zu dem 37-Jährigen.
44.000 Euro Pfand mit einer Flasche – 10 Monate Haft auf Bewährung. beck-aktuell, 17.11.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/167226)