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AG Düsseldorf verurteilt Polizisten nicht für gebrochene Nase

Produkthaftung 2026

Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen Motorradpolizisten vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt freigesprochen, der einer laut Zeugen hysterisch gewordenen Frau ins Gesicht geschlagen und ihr dabei die Nase gebrochen hatte. Der 55-Jährige habe in Notwehr gehandelt, urteilte das Gericht am 02.08.2016.

Polizist versetzte aufgebrachter Verkehrssünderin “Schockschlag“

Der Polizist hatte die 41-Jährige zuvor erwischt, als sie eine Einbahnstraße in Gegenrichtung befuhr. Daraus entwickelte sich ein minutenlanger Streit, weil die Autofahrerin ein Verwarngeld bekommen sollte. “Die war völlig von Sinnen“, sagte ein Zeuge. Der Polizist sei gerade auf seine 250 Kilogramm schwere Maschine aufgestiegen und habe wegfahren wollen, als die Frau ihn von hinten an der Schulter gepackt habe. Er habe Angst gehabt mit dem Motorrad umzustürzen, erklärte der Beamte. Deshalb habe er der Frau einen “Schockschlag“ mit der flachen Hand versetzt. Dabei erlitt die Frau einen Haarriss an der Nase. Auch Schmerzensgeld bekomme sie nicht, so das Amtsgericht abschließend.