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Straßenverkehr

Mehr Artikel zu diesem Tag

Sekundenschlaf kostet den Führerschein
Fatale Aussage am Unfallort

Sekundenschlaf kostet den Führerschein

Nach einem Zusammenstoß räumt ein Autofahrer gegenüber einer Zeugin ein, er habe schlecht geschlafen und sei kurz eingeschlafen. Das LG Osnabrück wertet die Angaben trotz gebrochenen Deutschs als belastend. Dass der Mann beruflich auf seinen Führerschein angewiesen sei, helfe ihm nicht.

Kein Fremdschaden an Car-Sharing-Wagen
Führerscheinentzug nach Fahrerflucht

Kein Fremdschaden an Car-Sharing-Wagen

Nachdem die Staatsanwaltschaft dem Nutzer eines Car-Sharing-Dienstes wegen mutmaßlicher Fahrerflucht den Führerschein entzogen hatte, kam es vor dem LG Berlin I auf eine rechtliche Detailfrage an: Ist der Schaden am Car-Sharing-Wagen wirklich ein Fremdschaden?

Bußgeld für Feuerwehrmann: Zu schnell beim Einsatz?
Richtung Brand geblitzt

Bußgeld für Feuerwehrmann: Zu schnell beim Einsatz?

Mit Blaulicht zum Brandalarm in einer Schule: Ein Feuerwehrmann wird auf der Einsatzfahrt geblitzt und soll Bußgeld zahlen. Er zieht vor Gericht und verlässt die Feuerwehr; Kameraden tun es ihm gleich.

Lebenslange Haft wegen Mordes
Unfall mit 700 PS starkem Sportwagen

Lebenslange Haft wegen Mordes

Nach einem tödlichen Unfall mit einem mehr als 700 PS starken Sportwagen hat das LG Wuppertal den 25-jährigen Fahrer wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Gute Chancen für Berliner Kaffeemobil
Gericht stärkt Fliegenden Handel

Gute Chancen für Berliner Kaffeemobil

"Das war schon immer verboten" ist ein schlechtes Argument gegen Fliegenden Handel – jedenfalls dann, wenn die lokale Gesetzeslage schon seit 20 Jahren gelockert ist. Über den Einsatz eines mobilen Coffeeshops muss deshalb in Berlin neu entschieden werden.

Zweiter Schaden mindert ersten Schadensersatz nicht
Auto zweimal beschädigt

Zweiter Schaden mindert ersten Schadensersatz nicht

Nach der Regulierung eines Verkehrsunfalls verweigert der Schädiger eines vorherigen Vorfalls die Zahlung nach fiktiver Abrechnung: Der Schaden sei damit schon ausreichend abgegolten. Der BGH sah das nun anders und mahnte, die beiden Fälle unabhängig voneinander zu bewerten.

Parksünder müssen Abschleppkosten (vorerst) nicht zahlen
Fehlende Rechtsgrundlage

Parksünder müssen Abschleppkosten (vorerst) nicht zahlen

Nach aktueller Rechtslage dürfen in Nordrhein-Westfalen keine Abschleppkosten berechnet werden, stellte das VG Köln fest: Das Land könne sich momentan auf keine Rechtsgrundlage berufen. Am Ende müssen die Parksünder aber wohl trotzdem zahlen.

E-Bike-Akku muss nach Sturz nicht gewartet werden
Versicherung für Akku-Brand

E-Bike-Akku muss nach Sturz nicht gewartet werden

Wer mit einem E-Bike einen leichten Sturz hinlegt, muss nicht damit rechnen, dass dadurch der Akku so beschädigt wurde, dass er in Flammen aufgehen könnte. Das OLG Oldenburg hielt einen Brand, der auf einen Carport übergriff, nicht für vorhersehbar.

Raser-Unfall rechtfertigt Ausweisung
Nach Mordurteil

Raser-Unfall rechtfertigt Ausweisung

Ein wegen Mordes verurteilter türkischstämmiger Raser ist zu Recht ausgewiesen worden. Obwohl er in Deutschland geboren ist und sein gesamtes Leben hier verbracht hat, hält das VG Stuttgart die Ausweisung für rechtmäßig – wegen der von dem Mann ausgehenden Gefahr.

Lebenslang nach illegalem Autorennen mit zwei Toten
Mord bejaht

Lebenslang nach illegalem Autorennen mit zwei Toten

Etwas über ein Jahr nach einem illegalen Autorennen mit zwei Toten in Ludwigsburg ist der Unfallverursacher wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Warum der Fall juristisch als besonders heikel gilt.