Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Straßenverkehr

Mehr Artikel zu diesem Tag

Regeln für Haftung nach Verkehrsunfällen ändern sich
Gesetzentwurf

Regeln für Haftung nach Verkehrsunfällen ändern sich

Wer nach einem Verkehrsunfall für welchen Schaden aufkommen muss, soll künftig fairer geregelt werden. Besonders bei Leasingautos und Straftaten mit Fahrzeugen gibt es bislang komplizierte Sonderregeln. Das Justizministerium will das ändern.

Mitgefahren, nicht beschwert, mitgehaftet
Handy am Steuer

Mitgefahren, nicht beschwert, mitgehaftet

Ein 18-Jähriger ließ sich von einem chattenden Freund chauffieren – und schwieg zur Tipperei am Steuer. Nach einem schweren Unfall sprach ihm das LG Neuruppin 20% Mitschuld zu. Die Entscheidung erweitert die bisherigen Fallgruppen.

Wer zu lang wartet, haftet
Ausbleibende Pannenhilfe

Wer zu lang wartet, haftet

Vom Automobilclub drei Tage vertröstet, dann endlich abgeschleppt – aber vom Ordnungsamt. Das AG München erklärt, die Frau hätte nicht so lang darauf warten dürfen, dass ihr liegen gebliebenes Fahrzeug aufgesammelt wird.

Brauchtum lässt sich nicht buchen
Planwagen-Tour durch Weinberge

Brauchtum lässt sich nicht buchen

Traktor, Anhänger, Wein und Pfälzer Spezialitäten für 39 Euro pro Person – ein Winzer aus Landau bot regelmäßig Planwagen-Touren durch die Weinberge an. Ohne Konzession, denn das sei Brauchtum. Das VG Neustadt sieht das anders.

Bußgeldbescheid kann jetzt noch deutlich später kommen
Verjährungsfrist auf sechs Monate angehoben

Bußgeldbescheid kann jetzt noch deutlich später kommen

Drei Monate nach dem Tempoverstoß noch keinen Bußgeldbescheid im Briefkasten? Bislang konnten sich Sünder dann in Sicherheit wiegen - die Tat war verjährt. Nun haben Behörden aber deutlich mehr Zeit.

Das Saarland beendet seinen Sonderweg
Rohmessdaten von Blitzern

Das Saarland beendet seinen Sonderweg

Im Saarland reichte bislang ein Widerspruch wegen fehlender Rohmessdaten, um nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung einem Bußgeld zu entgehen. Dieses Schlupfloch hat das OLG Saarbrücken am Freitag geschlossen – gestützt auf den BGH.

Zu schnell für die eigene Vorfahrt
Verkehrsunfall an Einmündung

Zu schnell für die eigene Vorfahrt

Ein Autofahrer hatte Vorfahrt – fuhr aber mit 131 km/h nahezu doppelt so schnell wie erlaubt. Als er mit einem Einbiegenden kollidierte, half ihm das Vorfahrtsrecht wenig, das LG Frankenthal in der Pfalz bürdete ihm trotzdem 80% des Schadens auf.

130 Jahre nach dem ersten Todesfall
Fußgänger im Verkehr

130 Jahre nach dem ersten Todesfall

Der Unfall geschah in Schrittgeschwindigkeit. Trotzdem starb Bridget Driscoll am 17. August 1896 als erste Spaziergängerin unter den Rädern eines Autos. Seitdem hat sich viel getan – technisch, aber auch bei den Schutzvorschriften.

Auch ohne Rohmessdaten bleibt Blitzer-Messung verwertbar
Geschwindigkeitsmessung

Auch ohne Rohmessdaten bleibt Blitzer-Messung verwertbar

Wer geblitzt wird, möchte die Messung überprüfen können. Doch viele Messgeräte speichern die Rohdaten der Messung gar nicht. Macht das die Messung unverwertbar? Der BGH hat die Hoffnung vieler Temposünder nun gedämpft.

Werbung für kostenlosen Schiffs-Shuttle war zulässig
"Freie Fahrt für Bonner Pendler"

Werbung für kostenlosen Schiffs-Shuttle war zulässig

Gratis über den Rhein statt im Stau stehen: Wegen der Sperrung der Bonner Nordbrücke bot eine Reederei einen kostenlosen Schiffs-Shuttle für Pendler an. Ein Konkurrent sah darin eine Irreführung und ging vor Gericht. Warum die Richter nicht mitzogen.