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Städtetags-Präsident fordert 4%-Hürde bei Kommunalwahlen

Leitplanken für KI-unterstützte Justiz

Der Präsident des Deutschen Städtetags Bernd Saxe fordert die Einführung einer 4%-Hürde bei Kommunalwahlen. Dadurch könne die Politik berechenbarer und effektiver werden, sagte der Lübecker SPD-Bürgermeister dem "Flensburger Tageblatt“ in der Ausgabe vom 17.05.2016.

Saxe: Ohne Sperrklausel droht Zersplitterung in Kommunalparlamenten

Hintergrund ist, dass das Bundesverfassungsgericht die bis 1999 gültige Sperrklausel von 5% gekippt hat, weil anders als im Bundes- oder Landtag die Mandatsträger keine Regierung stützen müssten. Die Zersplitterung und häufige Neubildung von Kleinfraktionen in Kommunalparlamenten sei ein Problem, erklärte Saxe. Die Fraktionen müssten sich gegeneinander abgrenzen und profilieren. Schon ab zwei Mitgliedern gebe es Fraktionsstatus und damit zusätzliches Sitzungsgeld. "Gerade in größeren Städten droht eine Zerfaserung der Politik“, sagte Saxe und sprach von einem "Bereich der Unregierbarkeit“.