Schwesig will «Jugend-Check» für Gesetzesvorhaben einführen

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Schwesig will «Jugend-Check» für Gesetzesvorhaben einführen. beck-aktuell, 09.07.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/191031)
Die Interessen junger Menschen kommen im Gesetzgebungsprozess nach Ansicht von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig (SPD) oft zu kurz. Damit das künftig anders wird, will die Ministerin einen «Jugend-Check» für bundespolitische Gesetzesvorhaben einführen - und zwar nicht nur für Gesetze, die ihr Ministerium zu verantworten hat.
Jugend muss bei Themen Schule und Studium Gehör finden
Ein wichtiges Thema, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene Gehör finden müssten, sei der Stress in Schule und Studium. Das sagte Schwesig am 08.07.2015 bei einer Tagung zum Thema «Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft» in Berlin. Dazu gehörten das umstrittene G8-Abitur nach der 12. Jahrgangsstufe und die auch in Unternehmen inzwischen kontrovers diskutierte Frage, «ob es sinnvoll ist, junge Menschen möglichst schnell durch das Studium zu schleusen».
Vorsitzender des Bundesjugendkuratoriums begrüßt Schwesigs Ansatz
Ältere Menschen seien in Deutschland die größte Wählergruppe, «mit den erwartbaren Folgen für politische Schwerpunkte», sagte der Vorsitzende des Bundesjugendkuratoriums, Mike Corsa. Schwesigs Ansatz für eine «eigenständige Jugendpolitik» sei deshalb gut. «Das war in der Vergangenheit nicht so», fügte er hinzu. Zu den wenigen jungen Teilnehmern der Tagung gehörten die Tübinger Jugendgemeinderätin Jessica Karrer (19) und Martin Wendiggensen (17), Gründer einer Schülerzeitung aus Bochum.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Schwesig will «Jugend-Check» für Gesetzesvorhaben einführen. beck-aktuell, 09.07.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/191031)



