Maas plant “Transparenzregister“ für Briefkastenfirmen

Zitiervorschlag
Maas plant “Transparenzregister“ für Briefkastenfirmen. beck-aktuell, 05.04.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/178296)
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will mit einem “Transparenzregister“ für Briefkastenfirmen auf die neuen Enthüllungen über Finanzgeschäfte in Steueroasen reagieren. “Die Heimlichtuerei muss ein Ende haben“, sagte Maas am 04.04.2016 der “Süddeutschen Zeitung“, dem NDR und dem WDR.
Maas: Wichtige Maßnahme gegen Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung
Der Minister sieht darin einen wichtigen Bestandteil des Kampfes gegen Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung. Um Briefkastenfirmen aus der Anonymität zu holen, will Maas das deutsche Geldwäschegesetz ergänzen. Maas hat der “Süddeutschen“ zufolge diese Ergänzung bereits vor einem Monat in der Regierung vorgeschlagen. Unter Berufung auf Regierungskreise schreibt das Blatt, damit solle von Deutschland aus ein Signal an die EU und andere internationale Organisationen gesetzt werden. Steuervermeidung und Steuerhinterziehung sind seit längerem auch auf der internationalen Bühne ein Thema. Es wird damit gerechnet, dass sich die Finanzminister der führenden Industrie- und Entwicklungsländer (G20) auch auf ihrem Treffen Mitte April in Washington damit beschäftigen.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Maas plant “Transparenzregister“ für Briefkastenfirmen. beck-aktuell, 05.04.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/178296)



