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Bundeskabinett beschließt "Aktionsplan Großprojekte"

Medienverbot statt Medienkompetenz?

Um für mehr Kosten- und Terminsicherheit bei großen Bauvorhaben zu sorgen, hat das Bundeskabinett am 09.12.2015 einen "Aktionsplan Großprojekte" beschlossen. Dies teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Bestandteile des Plans seien insbesondere ein frühzeitiges Risikomanagement und der Einsatz digitaler Planungsmethoden.

Frühes Risikomanagement und digitale Bauplanung

Damit Kosten- und Terminpläne von Großprojekten besser eingehalten werden, sieht der Aktionsplan laut Ministerium unter anderem die Einführung eines frühzeitig ansetzenden Risikomanagements sowie mehr Transparenz und Kontrolle vor. Außerdem sollen durch klare Zuständigkeiten Konfliktpotenziale von vornherein erkannt und gemindert werden. Ferner sehe der Plan den Einsatz digitaler Planungsmethoden im Baubereich vor. Mit dem "Building Information Modeling" (BIM) werde fünfdimensional geplant ‒ drei Dimensionen plus Kosten und Termine. Damit könnten deutlich mehr Informationen vernetzt werden. Mit BIM entstehe eine synchronisierte Datenbasis, auf die alle Projektbeteiligten zugreifen könnten. BIM komme bereits bei mehreren Pilotprojekten zum Einsatz, so das Ministerium. Am 15.12.2015 will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) einen Stufenplan zur Einführung von BIM vorstellen.