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EU plant als Reaktion auf Germanwings-Absturz mehr Kontrollen zur Flugsicherheit

Medienverbot statt Medienkompetenz?

Die Europäische Kommission plant mehr Kontrollen zur Flugsicherheit. Hintergrund ist der durch den Copiloten absichtlich herbeigeführte Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen Anfang Mai 2015. Als Reaktion darauf hat die Kommission jetzt einen Aktionsplan vorgelegt, der gemeinsam mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erarbeitet wurde.

Drogen- und Alkoholkontrollen sowie psychologische Beurteilungen im Gespräch

Eine Arbeitsgruppe der EASA hatte nach dem Unglück sechs Empfehlungen abgegeben, die auf eine bessere Überprüfung der Flugbesatzung abzielen. Dazu gehören unter anderem stichprobenartige Drogen- und Alkoholkontrollen sowie psychologische Beurteilungen von Piloten vor Aufnahme des Flugdienstes. Die Kommission will diese Vorschläge nun eingehend prüfen und dann über künftige Schritte entscheiden.