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Flugsicherheit

Mehr Artikel zu diesem Tag

Reform des Luftsicherheitsgesetzes kommt
Bundesrat segnet ab

Reform des Luftsicherheitsgesetzes kommt

Die Bundeswehr durfte bisher im Inland keine Drohnen bekämpfen, wenn diese etwa kritische Infrastruktur ausspähten. Das soll sich ändern. Der Bundesrat hat über das entsprechende Gesetz entschieden.

Airlines können Staat haftbar machen
Gestörte Flugsicherung

Airlines können Staat haftbar machen

Wegen Störungen bei der staatlichen Flugsicherung musste eine Airline Flüge streichen. Ihr entstand ein wirtschaftlicher Schaden. Muss der Staat diesen ersetzen? Die EU-Flugsicherungsvorschriften jedenfalls sprechen dafür, sagt der EuGH.

Bundesrat fordert Ausweiskontrolle beim Boarding
Flugsicherheit

Bundesrat fordert Ausweiskontrolle beim Boarding

Der Bundesrat will das Luftsicherheitsgesetz erweitern. Luftfahrtunternehmen sollen verpflichtet werden, die Ausweise der Passagiere beim Einstieg ins Flugzeug zu prüfen und mit den Buchungsdaten abzugleichen.

Bundestag soll Gesetzentwurf beraten
Drohnenabwehr durch Bundeswehr

Bundestag soll Gesetzentwurf beraten

Die Bundeswehr soll auch im Inland mit Waffengewalt Drohnen abwehren dürfen. Dafür will die Bundesregierung das Luftsicherheitsgesetz ändern. Ihr Gesetzentwurf soll am Donnerstag erstmals im Bundestag beraten werden.

Flughafen-Blockierer müssen über 400.000 Euro zahlen

Flughafen-Blockierer müssen über 400.000 Euro zahlen

Am 13. Juli 2023 stören mehrere Klimaschutzaktivisten den Betrieb am Hamburger Flughafen. Die Airline Eurowings hat die Aktivisten auf Schadensersatz verklagt – erfolgreich.

Flughafenbetreiber muss geschlossene Kontrollspuren sichern
Sicherheitskontrolle

Flughafenbetreiber muss geschlossene Kontrollspuren sichern

Geschlossene Kontrollspuren einer Sicherheitskontrollstelle am Flughafen müssen vom Betreiber baulich oder technisch gesichert werden, um eine Umgehung der Kontrolle zu verhindern. Das hat das BVerwG bestätigt. Der Flughafenbetreiber hatte die Bundespolizei für zuständig gehalten.

Niederlande muss keine Unterlagen veröffentlichen
Abschuss von Flug MH17

Niederlande muss keine Unterlagen veröffentlichen

Die niederländische Regierung muss einem Urteil des EuGH zufolge keine sicherheitsbezogenen Informationen zum Abschuss des Flugs MH17 veröffentlichen. Die Vertraulichkeit bestimmter flugsicherheitsbezogener Informationen sei gerechtfertigt und verhältnismäßig, entschied das Gericht.

Mangelhafte medizinische Erstversorgung in Flugzeugbord ist Teil des Unfalls

Mangelhafte medizinische Erstversorgung in Flugzeugbord ist Teil des Unfalls

Wird ein Flugreisender an Bord durch einen Unfall verletzt und anschließend unzureichend medizinisch erstversorgt, so dass sich die Verletzung verschlimmert, handelt es sich um einen einheitlichen Unfall im Sinn des Übereinkommens von Montreal. Laut Europäischem Gerichtshof erstrecken sich die Regeln und Fristen für die dort vorgesehene verschuldensunabhängige Haftung von Fluggesellschaften auch auf die unzureichende medizinische Erstversorgung an Bord.

Kein Schadenersatz wegen zu langer Sicherheitskontrolle
Flug verpasst

Kein Schadenersatz wegen zu langer Sicherheitskontrolle

Stehen einem Fluggast Schadenersatzansprüche gegen die Bundesrepublik zu, wenn der Flug verpasst wird, weil die Sicherheitskontrolle am Flughafen zu lang gedauert haben soll? Das Landgericht Köln entschied nun in einem Fall, dass Ansprüche jedenfalls dann ausscheiden, wenn der Fluggast entgegen den Empfehlungen des Flughafenbetreibers nicht rechtzeitig am Check-In beziehungsweise zur Sicherheitskontrolle erscheint.

Rechtmäßigkeit der nächtlichen Abflugrouten des BER bestätigt

Rechtmäßigkeit der nächtlichen Abflugrouten des BER bestätigt

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Klage der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und einer Anwohnerin gegen geradeausführende Abflugrouten für den Flughafen Berlin Brandenburg im Nachtzeitraum zurückgewiesen. Die angegriffenen Flugrouten seien nicht zu beanstanden, insbesondere gebe es keine alternativen Routen, die sich hinsichtlich der Lärmverteilung als eindeutig vorzugswürdig aufdrängen, so das Gericht.