Geoblocking abschaffen und Internethandel fördern

Zitiervorschlag
Geoblocking abschaffen und Internethandel fördern. beck-aktuell, 21.01.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/182021)
Verbrauchern darf der Zugang zu Waren und Dienstleistungen nicht aufgrund der IP-Adresse, der Postanschrift oder des Ausstellungslands der Kreditkarte gesperrt werden – ein solches "Geoblocking" müsse abgeschafft werden. Das fordert das Parlament in einer am 19.01.2016 verabschiedeten Entschließung.
Möglichkeiten neuer Technologien besser nutzbar machen
Die Abgeordneten verlangen auch Vorstöße für eine bessere Nutzung der Möglichkeiten, die neue Technologien wie etwa Massendaten, Cloud-Computing, das Internet der Dinge oder 3D-Druck bieten. Sie fordern ebenfalls die Fortsetzung der innovationsfreundlichen Politik gegenüber Online-Plattformen.
Gesetzgeberische Maßnahmen gefordert
"Wir haben sichergestellt, dass diese Entschließung zur Digitalisierung der Wirtschaft, Gesellschaft und der öffentlichen Verwaltungen gesetzgeberische und andere Maßnahmen nach sich zieht, von denen letztendlich die Verbraucher profitieren und die zum Erhalt der wettbewerbsorientierten sozialen Marktwirtschaften in der EU beitragen werden", sagte die Berichterstatterin für den Binnenmarkt-Ausschuss Evelyne Gebhardt.
Radikale Veränderung der Wirtschaft möglich
"Europa hat bereits zwei Innovationsschübe verpasst. Erst die sozialen Netzwerke, dann die Wirtschaft des Teilens. Wenn wir den nächsten Trend nicht verschlafen wollen, müssen wir uns jetzt auf das Internet der Dinge, Big Data und die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation konzentrieren. All dies kann unsere Wirtschaft radikal verändern, und unsere Gesetzgebung muss dem Rechnung tragen", sagte die Berichterstatterin für den Industrieausschuss Kaja Kallas.
- Redaktion beck-aktuell
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Geoblocking abschaffen und Internethandel fördern. beck-aktuell, 21.01.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/182021)



