Einigung in Atomgesprächen mit dem Iran erzielt

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Einigung in Atomgesprächen mit dem Iran erzielt. beck-aktuell, 14.07.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/190801)
Nach zweiwöchigen Abschlussverhandlungen in einem über zehn Jahre dauernden Streit haben sich die USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die EU mit dem Iran auf ein Abkommen im Streit um das iranische Atomprogramm geeinigt. Der Iran darf künftig die Atomkraft friedlich nutzen, sagt dafür aber zu, auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten.
Gemeinsamer umfassender Aktionsplan beschlossen
Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und ihr Amtskollege, der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, sagten am 14.07.2015 in Wien: "Heute ist ein historischer Tag. Es ist uns eine Ehre zu verkünden, dass wir eine Einigung zum iranischen Atomprogramm erreicht haben. Die Einigung ist das Ergebnis gemeinsamen Willens. Niemand dachte, dass es einfach würde. Aber historische Entscheidungen sind das nie. Wir haben uns heute auf einen gemeinsamen umfassenden Aktionsplan geeinigt."
Abkommen garantiert friedliche Atomnutzung des Iran
Mogherini lobte den konstruktiven Einsatz aller an den Gesprächen Beteiligten, der zur Beilegung des zehn Jahre dauernden Streits geführt habe. Der Aktionsplan sei ein ausgewogenes Abkommen, das die friedliche Nutzung des iranischen Atomprogramms garantiere. "Es markiert einen fundamentalen Wandel in der Herangehensweise an das Thema. Der Iran versichert, dass er unter keinen Umständen versuchen wird, Atomwaffen zu entwickeln oder zu erwerben", sagten beide Politiker.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Einigung in Atomgesprächen mit dem Iran erzielt. beck-aktuell, 14.07.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/190801)



