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Bundeskabinett beschließt Umweltbericht 2015

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Das Bundeskabinett hat am 21.10.2015 den Umweltbericht 2015 beschlossen. Dies teilte das Bundesumweltministerium mit. Fortschritte und Erfolge seien danach unter anderem bei der Luftreinhaltung, beim Gewässer- und Bodenschutz sowie bei der Abfallverwertung und Ressourceneffizienz zu verzeichnen. Vor Probleme stellten die Umweltpolitik insbesondere der Klimawandel, der Rückgang der Biodiversität und der übermäßige Verbrauch natürlicher Ressourcen.

Luftqualität: Fortschritte bei Feinstaub, nicht aber bei Stickstoffdioxid

Bei Staub seien die Emissionen um 85% gegenüber 1990 zurückgegangen, bei Schwefeldioxid sogar um mehr als 90%, so das Ministerium. Auch bei der Verringerung der Feinstaubbelastung seien in den vergangenen Jahren erkennbare Fortschritte gemacht worden. Anhaltende Probleme bestünden aber bei der Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte für Stickstoffdioxid. Ursache für die Überschreitungen des Jahresmittelgrenzwerts an rund 130 verkehrsnahen Messstellen im Jahr 2014 seien die Stickstoffoxidemissionen des Straßenverkehrs, insbesondere von Diesel-Fahrzeugen.

Mehr Ressourceneffizienz, Fortschritte beim Gewässer- und Bodenschutz

Als weitere umweltpolitische Erfolge nennt das Ministerium den Aufbau einer modernen Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Fortschritte beim Bodenschutz und bei der Altlastensanierung, die Erhöhung der Ressourcenproduktivität, die Steigerung der Anlagensicherheit, Fortschritte im Meeresschutz, den Erhalt oder die Wiederherstellung naturnaher Gewässerstrukturen, die stark erhöhte Chemikaliensicherheit und die verbesserte Qualität geschützter Gebiete. Außerdem verweist es auf die Bedeutung des Atomausstiegs, der Energiewende und der Reduzierung von Treibhausgasemissionen.