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Snowden fordert unveränderbare Grundrechte

Rentenrebellen

US-Whistleblower Edward Snowden hat bei einer Veranstaltung der norwegischen Pen-Gesellschaft am 18.11.2016 die Menschen in der freien Welt aufgefordert, gegen die Beschneidung ihrer Grundrechte zu kämpfen. "Wir brauchen Grundrechte, die unveränderbar sind", sagte Snowden.

Mangels Zusicherung freien Geleits lediglich Videoschalte

Angesichts der Bedrohung durch Terrorismus würden in vielen Ländern Gesetze beschlossen, die die Freiheit des Einzelnen beschränken, sagte der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter am 18.11.2016 in einer Videoschalte nach Oslo. Snowden sollte bei der Veranstaltung ursprünglich den Ossietzky-Preis entgegennehmen. Da die norwegische Regierung ihm aber nicht zusichern wollte, dass er bei einer Reise nach Oslo nicht an die USA ausgeliefert werde, wurde er zu der Veranstaltung per Video zugeschaltet. Die Preisverleihung hat die Pen-Gesellschaft auf Juni 2017 verschoben. Snowden kämpft derzeit vor dem höchsten norwegischen Gericht um die Zusicherung freien Geleits. Zwei Instanzen haben sein Gesuch bereits abgelehnt.