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Justizvertreter aus drei Ländern beraten über Eindämmung der Droge Crystal

Parken in Pink

Justizvertreter aus Bayern, Sachsen, Tschechien und Polen haben sich am 25.04.2016 im Riesengebirge zu Beratungen über den Kampf gegen die gefährliche Droge Crystal getroffen. Bei der zweitägigen Tagung im Wintersportort Spindlermühle (Spindleruv Mlyn) soll es unter anderem um die Beseitigung von Drogenküchen in Tschechien gehen. Prag dringt wiederum darauf, den Handel mit Crystal-Grundstoffen wie Pseudoephedrin europaweit einzuschränken.

Viel Crystal kommt aus Tschechien

An dem Arbeitstreffen nehmen neben mehreren Generalstaatsanwälten auch die Justizminister Sachsens und Bayerns, Sebastian Gemkow und Winfried Bausback, teil. Große Teile des in Deutschland verkauften Crystals, das rasch abhängig macht, stammen aus tschechischer Produktion.

Trend zu immer größeren Drogenküchen

Im Schnitt heben die Beamten in Tschechien fast jeden Tag eine neue Crystal-Drogenküche aus. Nach Einschätzung der Polizei gibt es einen Trend hin zu immer größeren Laboren und Produktionsmengen. Weitere Themen sind die Schleusung von Migranten und die Einfuhr von gefährlichen Feuerwerkskörpern aus Tschechien nach Deutschland.