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Betäubungsmittel

Mehr Artikel zu diesem Tag

Warum das kein Verabreichen ist
Erzwungene Kokain-Line

Warum das kein Verabreichen ist

Wer jemanden unter Gewalt zum Ziehen einer Line zwingt, begeht eine Straftat – aber nicht zwingend das Verabreichen von Betäubungsmitteln. Der BGH wertete den eigenständigen Konsum als Überlassen zum unmittelbaren Verbrauch. Das hatte Folgen für den Schuldspruch, die Strafe blieb unverändert.

Apotheker verliert Betriebserlaubnis
Nach Darknet-Handel mit seinen Waren

Apotheker verliert Betriebserlaubnis

Das VG Neustadt hat den Eilantrag eines Apothekers abgelehnt, der trotz Widerrufs seiner Betriebserlaubnis weiterarbeiten wollte. Die hatte er verloren, weil massive Verdachtsmomente darauf hindeuteten, dass er den Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente ins Darknet nicht unterband.

Betäubt, vergewaltigt und gefilmt? Prozess in München startet

Betäubt, vergewaltigt und gefilmt? Prozess in München startet

Der Fall Gisèle Pelicot, die in Frankreich von ihrem Mann betäubt und von ihm und anderen Männern vergewaltigt wurde, machte weltweit Schlagzeilen. In München wird nun ein ähnlicher Fall verhandelt.

Geldstrafe für Melanie Müller
Hitlergruß auf der Bühne

Geldstrafe für Melanie Müller

Erneut wird die Schlagersängerin und Ex-Dschungelkönigin wegen Hitlergruß-Vorwürfen und Drogenbesitzes verurteilt. Die Geldstrafe fällt im Berufungsverfahren aber geringer aus als in erster Instanz.

Kein körperlicher Eingriff
Haar- statt Harnprobe

Kein körperlicher Eingriff

Weil es mehrfach Probleme mit der Urinprobe gab, ordnete ein Landgericht zur Abstinenzkontrolle während der Bewährung eine Haarprobe an. Nach Zweifeln an der Zulässigkeit machte es kurz darauf jedoch wieder einen Rückzieher. Dafür gab es keinen Grund, wie das OLG Braunschweig entschied. 

2024 in Deutschland weniger Menschen verurteilt
Straftaten

2024 in Deutschland weniger Menschen verurteilt

Weniger Strafen, weniger Drogendelikte: Die Justiz verurteilte 2024 rund 632.000 Menschen. Besonders auffällig: der Rückgang bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Wer in Haft ist, integriert sich nicht
Daueraufenthaltsrecht von EU-Bürgern

Wer in Haft ist, integriert sich nicht

Unionsbürger, die sich seit fünf Jahren im Bundesgebiet aufhalten, können dank ihres Daueraufenthaltsrechts nur unter besonders hohen Voraussetzungen abgeschoben werden. Verbringt die Person einen Großteil davon aber in Haft, sieht die Sache anders aus.

Keine Haftentlassung trotz Verzögerung der Hauptverhandlung

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In einem Strafverfahren legt ein Verteidiger ein Beweismittel erst spät offen. Das Gericht will dem nachgehen, weswegen sich der Prozess hinauszieht. Einen Verstoß gegen das Beschleunigungsgebot sieht das OLG Frankfurt a.M. nicht. Das Gericht sei schließlich zur Aufklärung verpflichtet.

Kein Untergang im Rausch

Kein Untergang im Rausch

Die Ampel-Koalition hat den Gebrauch von Cannabis teilweise legalisiert. Nun liegt ein erster Evaluationsbericht vor. Wir sprachen darüber mit Dr. Sebastian Sobota von der Kriminologischen Zentralstelle von Bund und Ländern (KrimZ).

Jahre spätere Wohnungsdurchsuchung rechtswidrig
Drogen im Darknet bestellt

Jahre spätere Wohnungsdurchsuchung rechtswidrig

Ein Gericht ordnete die Durchsuchung der Wohnung eines Mannes an, der zweieinhalb Jahre zuvor mehrmals kleine Mengen Betäubungsmittel im Darknet bestellt hatte. Das befand das LG Magdeburg für unverhältnismäßig und erklärte den Durchsuchungsbeschluss für rechtswidrig.