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Jahresbericht der Wettbewerbzentrale

Internet-Handel rückt in den Fokus

Codiertes Recht

Irreführende Werbung und Verstöße gegen Informationspflichten im Online-Geschäft beschäftigten die Zentrale für Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs immer stärker. Zwar seien 2015 die Beschwerden über unlauteren Wettbewerb insgesamt zurückgegangen. Gut 60% der monierten Werbe- und Vertriebsfälle entfielen inzwischen aber auf Geschäftsaktivitäten im Internet, so die Wettbewerbszentrale am 03.05.2016 bei der Vorlage ihres Jahresberichts in Köln.

Vermehrte Beschwerden zu Werbemaßnahmen von Internet-Buchungsportalen

Nach wie vor wollten sich einige Unternehmen ganz bewusst Vorteile im Wettbewerb durch Tricks, Täuschungen und Manipulation verschaffen. Aber auch die Regelungsflut verbunden mit einer unklaren Rechtslage bereiteten Unternehmen in der Praxis oft Probleme, sich rechtskonform und kundenfreundlich zu verhalten, sagte der Geschäftsführer der Wettbewerbszentrale Reiner Münker. Vermehrte Beschwerden registrierte die Zentrale unter anderem zu Werbemaßnahmen von Internet-Buchungsportalen. Als irreführend beanstandete sie auch falsche Angaben zu Lieferzeiten im Onlinehandel, um Kunden zu gewinnen.