Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt
Anschlag auf Touristen in Tunesien

Generalbundesanwalt leitet Ermittlungen ein

Carl von Ossietzky

Nach dem Anschlag auf zwei Hotelanlagen im tunesischen Sousse, bei dem 39 Menschen getötet wurden, hat der Generalbundesanwalt am 27.06.2015 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Mordes, des Mordversuchs und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland eingeleitet. 

IS bekennt sich zu Anschlag

Bei dem Anschlag vom 26.06.2015 hatte nach bislang vorliegenden Erkenntnissen ein Täter gegen 13.00 Uhr am Strand von Sousse wahllos mit einem automatischen Gewehr Schüsse auf die Besucher der Hotelanlagen abgegeben und dabei mindestens 39 Personen, darunter mindestens einen deutschen Staatsangehörigen, getötet. Zahlreiche weitere Personen, darunter auch eine deutsche Staatsangehörige, sollen verletzt worden sein. Zu dem Anschlag hat sich die terroristische Vereinigung "Islamischer Staat" (IS) bekannt.