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Zweites Juristisches Staatsexamen

Mehr Artikel zu diesem Tag

Kein Nachteilsausgleich im zweiten Staatsexamen
Konzentration hat man zu haben

Kein Nachteilsausgleich im zweiten Staatsexamen

Wegen einer Autoimmunerkrankung leidet ein Examenskandidat an Konzentrationsstörungen – einen Nachteilsausgleich erhält er im zweiten Staatsexamen dafür aber nicht. Da im Examen gerade auch das Konzentrationsvermögen abgeprüft werde, sei die Chancengleichheit nicht beeinträchtigt, so das VG Wiesbaden.

Diese Karrierewege stehen auch ohne zweites Staatsexamen offen
Abseits der Norm

Diese Karrierewege stehen auch ohne zweites Staatsexamen offen

Im zweiten Examen durchzufallen, fühlt sich zunächst an wie der Weltuntergang – doch es ist oft der Startpunkt für neue Karrierewege. Unternehmen, Legal Tech, Mediation, Notariat oder NGO: Marie-Theres Boetzkes zeigt, dass die Optionen für Diplomjuristinnen und -juristen vielfältiger sind als gedacht.

Referendar darf trotzdem vorläufig zur Mündlichen antreten
Durch die Klausuren gefallen

Referendar darf trotzdem vorläufig zur Mündlichen antreten

Wer in den Aufsichtsarbeiten des Staatsexamens durchgefallen ist und diese Noten jetzt anficht, kann trotz­dem vorläufig zur münd­li­chen Prü­fung im zwei­ten Staats­ex­amen zu­ge­las­sen wer­den. Das entschied erneut das OVG Lü­ne­burg im Fall eines Rechtsreferendars.

Niedersachsen will Juristenausbildung reformieren

Niedersachsen will Juristenausbildung reformieren

Die Juristenausbildung ist reformbedürftig – das ist bekannt. Niedersachsen wird jetzt tätig: Mit dem E-Examen und einem flexibleren Studium soll die Ausbildung modernisiert werden.

Die Klausurenphase im zweiten Staatsexamen gehört abgeschafft!
Belastung ohne Praxiswert

Die Klausurenphase im zweiten Staatsexamen gehört abgeschafft!

Die juristische Ausbildung steht vor großen Herausforderungen: sinkende Absolvierendenzahlen, hohe psychische Belastungen und ein veraltetes Prüfungssystem. Zeit für eine Reform – besonders beim Rechtsreferendariat. Andreas Grünwald zeigt, dass die zweiwöchige Prüfungsphase des zweiten Staatsexamens ausgedient hat.

Umfrage will Zufriedenheit mit Referendariat ermitteln

Umfrage will Zufriedenheit mit Referendariat ermitteln

Was läuft gut im Referendariat und was weniger? Aufschluss hierüber soll eine bundesweite Befragung geben, an der ehemalige Referendare und Referendarinnen teilnehmen können.

Wir bilden deutlich weniger Volljuristen aus als gedacht
Judex non calculat – und Statistik kann er auch nicht

Wir bilden deutlich weniger Volljuristen aus als gedacht

Wie viele Studienanfänger beginnen jedes Jahr das Jurastudium? Und wie viele schließen das zweite Examen ab? Roland Schimmel und Jörn Griebel vermuten, dass diese Frage nicht einmal vom Bundesjustizministerium beantwortet werden kann, jedenfalls wenn es sich an der Statistik des BfJ orientiert.

Ex-Richter verliert im Kampf um neue Richterstelle
Trotz Bestnoten

Ex-Richter verliert im Kampf um neue Richterstelle

Jahre, nachdem er sich aus dem Richteramt in die Verwaltung versetzen ließ, bewarb sich ein Ex-Richter auf eine Proberichterstelle am VG. Dass er nicht genommen wurde, lag weder an seinen Noten noch an seiner dienstlichen Beurteilung, sondern an Zweifeln an seiner Motivation und Belastbarkeit.

51,8% mit Prädikat – aber nur in einem Bundesland
Jura-Examina 2023

51,8% mit Prädikat – aber nur in einem Bundesland

Gegenüber dem Vorjahr haben 2023 mehr Absolventinnen und Absolventen das Erste Juristische Staatsexamen bestanden. Die durchschnittliche Studiendauer lag bei über zehn Semestern, rund ein Drittel fiel durch. Ein Prädikat gab's im Zweiten Examen noch seltener als im Ersten. Die regionalen Unterschiede sind groß. 

Ein vielseitiger Arbeitgeber

Ein vielseitiger Arbeitgeber

Die Gewinnung qualifizierten Nachwuchses stellt für die Justiz vor dem Hintergrund sinkender Absolventenzahlen und der anstehenden Pensionierungswelle eine große Herausforderung dar. Vereinzelt werden die Einstellungsvoraussetzungen abgesenkt, um offene Stellen besetzen zu können. Wir haben die Präsidentin des OLG Hamm Gudrun Schäpers zu Maßnahmen und Strategien befragt, um den Personalbedarf der Justiz langfristig zu decken.