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Doping

Mehr Artikel zu diesem Tag

Verstößt Österreichs "Doping-Pranger" gegen Unionsrecht?
Mit Klarnamen im Netz

Verstößt Österreichs "Doping-Pranger" gegen Unionsrecht?

In Österreich werden die Namen aller Doping-Sünder sowie ihre Taten im Internet veröffentlicht. Das verstößt, wenn nicht die Umstände des Einzelfalls berücksichtigt werden, gegen Unionsrecht, sagt EuGH-Generalanwalt Dean Spielmann in seinen Schlussanträgen.

In Uniform zur Mottoparty, Richter-Rants und Deutschlands dreisteste Lehrerin
Worst of the Week

In Uniform zur Mottoparty, Richter-Rants und Deutschlands dreisteste Lehrerin

Eine Polizeianwärterin, die partybedingt ihren Job verliert. Richter, die krass aus der Rolle fallen. Ein Sportveranstaltung, die mit Doping wirbt, und eine Lehrerin, die während 16 Jahren Krankschreibung einen Gründerpreis abräumt - nur einige der Geschichten, die diese Woche Gerichte beschäftigten.

"Wer sich nicht verteidigt, bekommt die volle Packung"
Anti-Doping-Verfahren

"Wer sich nicht verteidigt, bekommt die volle Packung"

Die Welt-Anti-Doping-Agentur steht oft in der Kritik – kürzlich ließ sie den Tennis-Star Jannik Sinner glimpflich davonkommen. Wie kompliziert das Anti-Doping-System im Sport ist und warum Spitzensportler mit Millionenverdienst im Vorteil sind, erklärt Sportrechtler Ivan Dunjic im Gespräch.

Dopingkontrolleure sind normale Angestellte
Beiträge zur Sozialversicherung

Dopingkontrolleure sind normale Angestellte

Dopingkontrolleure eines Unternehmens sind abhängig beschäftigt und gelten nicht als freie Mitarbeiter, sagt das LSG Baden-Württemberg. Es ging um eine Beitragsnachforderung von fast 160.000 Euro.

Millionen-Streit gegen Eislauf-Weltverband nach 16 Jahren beendet
Claudia Pechstein

Millionen-Streit gegen Eislauf-Weltverband nach 16 Jahren beendet

2009 sperrte der Eislauf-Weltverband ISU Claudia Pechstein wegen angeblichen Dopings. Seitdem wehrte sich die Eisschnellläuferin juristisch, verlangte Schmerzensgeld und Schadensersatz in Millionenhöhe. Der Rechtsstreit, der auch Grundsatzfragen der Sportsgerichtsbarkeit aufwarf, ist nun vorbei.

Gericht vertagt Pechstein-Prozess
Vergleichsvorschlag

Gericht vertagt Pechstein-Prozess

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein muss weiter auf einen Abschluss ihres Millionen-Prozesses gegen den Eislauf-Weltverband warten. Bei der Verhandlung vor dem OLG München wurde eine Entscheidung vertagt. Im Raum steht nun ein Vergleichsvorschlag. Allerdings lehnte der Verband diesen zunächst ab.

Schiedskommission darf dem EuGH keine Fragen stellen
Dopingbekämpfung

Schiedskommission darf dem EuGH keine Fragen stellen

Die für Dopingbekämpfung zuständige österreichische Schiedskommission ist nicht befugt, dem EuGH Fragen vorzulegen. Das hat der Gerichtshof in einem aktuellen Urteil klargestellt und eine Reihe von Kriterien für das Merkmal "Gericht" im unionsrechtlichen Sinne entwickelt.

Wie das BVerwG die DDR-Dopingpraxis verharmlost

Wie das BVerwG die DDR-Dopingpraxis verharmlost

Mit der Entscheidung, Dopingopfer nicht zu rehabilitieren, wird das BVerwG seiner Aufgabe, Staatsunrecht der DDR aufzuarbeiten, nicht gerecht, meint Johannes Wasmuth.

Nur Geld, aber keine Rehabilitierung für zwangsgedopte DDR-Sportler

Nur Geld, aber keine Rehabilitierung für zwangsgedopte DDR-Sportler

Das staatliche Doping von Leistungssportlern in der Ex-DDR war weder eine "politische Verfolgung" noch ein "Willkürakt im Einzelfall". Das hat das BVerwG entschieden. Damit hat eine frühere Kanufahrerin endgültig ihren Prozess verloren. Finanziell war sie bereits entschädigt worden – nun ging es ihr um ihre Rehabilitation. 

Claudia Pechstein mit Verfassungsbeschwerde wegen Dopingsperre erfolgreich

Claudia Pechstein mit Verfassungsbeschwerde wegen Dopingsperre erfolgreich

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat mit einer Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht einen Erfolg erzielt. Das Gericht hob ein Urteil des Bundesgerichtshofs auf, der ihre Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, die sie wegen einer Dopingsperre erhoben hatte, für unzulässig erachtet hatte. Die Abwägung des BGH bei der Prüfung der Wirksamkeit der Schiedsvereinbarung sei mangelhaft gewesen. Das BVerfG hat die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an das OLG zurückverwiesen.