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Disziplinarverfahren

Mehr Artikel zu diesem Tag

Statt neuem Glück altes Disziplinarverfahren
Schulleiterin will Bundesland wechseln

Statt neuem Glück altes Disziplinarverfahren

Eine Schulleiterin aus NRW wollte nach Niedersachsen wechseln – doch ein gegen sie laufendes Disziplinarverfahren um veruntreute Schulgelder reiste mit. Das VG Hannover machte nun klar: Schon erhebliche Eignungszweifel können eine Bewerbung stoppen.

Geschlechtswechsel nur für die Karriere?
Keine Beförderung für Polizistin

Geschlechtswechsel nur für die Karriere?

Ein Polizist wird zur Polizistin - angeblich nur, um schneller befördert zu werden. Deshalb wurde sie erst einmal aus der Beförderungsauswahl ausgeschlossen. Zu Recht, sagt das OVG Nordrhein-Westfalen.

Alkoholisierter britischer Anwalt muss Strafe zahlen
Zusammenbruch vor Gericht

Alkoholisierter britischer Anwalt muss Strafe zahlen

In England erscheint ein Rechtsanwalt betrunken vor Gericht – und bricht dort zusammen. Jetzt ist er zu einer Geldstrafe von 1.000 britischen Pfund verurteilt worden.

Auch Beliehene zu elektronischem Rechtsverkehr verpflichtet
Verwaltungsgerichtsbarkeit

Auch Beliehene zu elektronischem Rechtsverkehr verpflichtet

Behörden müssen den Gerichten der Verwaltungsgerichtsbarkeit Schriftsätze als elektronische Dokumente übermitteln. Laut BVerwG gilt das auch für Beliehene, auch wenn sie – organisatorisch gesehen – keine Behörden sind.

Bestechung mit Rehkeule kostet Polizeibeamten den Job
Wilde Geschichte

Bestechung mit Rehkeule kostet Polizeibeamten den Job

Ein Polizeihauptkommissar wollte eine Anzeige gegen einen Bekannten verschwinden lassen und versuchte, einen Kollegen mit einem Gaumenschmaus zu überzeugen. Das ging schief und kostete ihn den Job, wie nun auch das BVerwG bestätigte.

Schullehrer wird vorerst nicht entlassen
Bikini-Autowäsche und Sex-Affäre

Schullehrer wird vorerst nicht entlassen

Nach einer fragwürdigen Exkursion mit seinem Leistungskurs kamen vergangene Verfehlungen eines Sekundarstufenlehrers erneut hoch – darunter eine sexuelle Affäre mit einer volljährigen Schülerin. Eine Dienstenthebung rechtfertigt das im Moment noch nicht, entschied das OVG Bremen.

Kein Karriere-Boost durch missbräuchlichen Geschlechtseintrag
Kommissarin wird nicht befördert

Kein Karriere-Boost durch missbräuchlichen Geschlechtseintrag

Um im Polizeidienst schneller befördert zu werden, einfach den Geschlechtseintrag in "weiblich" ändern und von der Frauenförderung profitieren? Keine zielführende Idee, wie das VG Düsseldorf im Fall einer Polizeikommissarin zeigt.

Oberstleutnant drohte mit Leak, um an Posten zu kommen
Sicherheitsrisiko

Oberstleutnant drohte mit Leak, um an Posten zu kommen

Ein Oberstleutnant wollte einen Abteilungsleiter im Ministerium dazu bringen, ihm zu einem Posten zu verhelfen, und drohte, "erstaunliche Dinge" über einen Brigadegeneral und einen Generalmajor publik zu machen. Das BVerwG bestätigte nun: Er ist damit ein Sicherheitsrisiko.

Schneller geht’s mit dem Staatsanwalt
Reform des Disziplinarrechts

Schneller geht’s mit dem Staatsanwalt

Bund und Länder wollen Disziplinarverfahren gegen Beamte beschleunigen, doch die bisherigen Maßnahmen versprechen wenig Erfolg. Sobald es strafrechtlich relevant wird, gibt es aber praktikable Möglichkeiten, das Verfahren abzukürzen, erklärt Artur Geier.

"BRD GmbH" zahlt kein Ruhegehalt mehr
Von der Polizistin zur Reichsbürgerin

"BRD GmbH" zahlt kein Ruhegehalt mehr

Diverse Schreiben einer pensionierten Polizeikommissarin strotzten nur so vor Verschwörungsmythen aus dem Reichsbürger-Milieu. Dass das nur eine einmalige Kurzschlussreaktion war, glaubte ihr Dienstherr nicht, und strich das Ruhegehalt. Zurecht, so das OVG Berlin-Brandenburg.