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Disziplinarverfahren

Mehr Artikel zu diesem Tag

Bestechung mit Rehkeule kostet Polizeibeamten den Job
Wilde Geschichte

Bestechung mit Rehkeule kostet Polizeibeamten den Job

Ein Polizeihauptkommissar wollte eine Anzeige gegen einen Bekannten verschwinden lassen und versuchte, einen Kollegen mit einem Gaumenschmaus zu überzeugen. Das ging schief und kostete ihn den Job, wie nun auch das BVerwG bestätigte.

Schullehrer wird vorerst nicht entlassen
Bikini-Autowäsche und Sex-Affäre

Schullehrer wird vorerst nicht entlassen

Nach einer fragwürdigen Exkursion mit seinem Leistungskurs kamen vergangene Verfehlungen eines Sekundarstufenlehrers erneut hoch – darunter eine sexuelle Affäre mit einer volljährigen Schülerin. Eine Dienstenthebung rechtfertigt das im Moment noch nicht, entschied das OVG Bremen.

Kein Karriere-Boost durch missbräuchlichen Geschlechtseintrag
Kommissarin wird nicht befördert

Kein Karriere-Boost durch missbräuchlichen Geschlechtseintrag

Um im Polizeidienst schneller befördert zu werden, einfach den Geschlechtseintrag in "weiblich" ändern und von der Frauenförderung profitieren? Keine zielführende Idee, wie das VG Düsseldorf im Fall einer Polizeikommissarin zeigt.

Oberstleutnant drohte mit Leak, um an Posten zu kommen
Sicherheitsrisiko

Oberstleutnant drohte mit Leak, um an Posten zu kommen

Ein Oberstleutnant wollte einen Abteilungsleiter im Ministerium dazu bringen, ihm zu einem Posten zu verhelfen, und drohte, "erstaunliche Dinge" über einen Brigadegeneral und einen Generalmajor publik zu machen. Das BVerwG bestätigte nun: Er ist damit ein Sicherheitsrisiko.

Schneller geht’s mit dem Staatsanwalt
Reform des Disziplinarrechts

Schneller geht’s mit dem Staatsanwalt

Bund und Länder wollen Disziplinarverfahren gegen Beamte beschleunigen, doch die bisherigen Maßnahmen versprechen wenig Erfolg. Sobald es strafrechtlich relevant wird, gibt es aber praktikable Möglichkeiten, das Verfahren abzukürzen, erklärt Artur Geier.

"BRD GmbH" zahlt kein Ruhegehalt mehr
Von der Polizistin zur Reichsbürgerin

"BRD GmbH" zahlt kein Ruhegehalt mehr

Diverse Schreiben einer pensionierten Polizeikommissarin strotzten nur so vor Verschwörungsmythen aus dem Reichsbürger-Milieu. Dass das nur eine einmalige Kurzschlussreaktion war, glaubte ihr Dienstherr nicht, und strich das Ruhegehalt. Zurecht, so das OVG Berlin-Brandenburg.

Ein Klaps auf den Hinterkopf verringert den Beamtenrang
Übergriff im Bundeswehr-Karrierecenter

Ein Klaps auf den Hinterkopf verringert den Beamtenrang

Der "freundschaftliche" Klaps auf den Hinterkopf einer Beamtin erhöhte zur Überraschung eines Bundesbeamten nicht deren "Denkvermögen", sondern handelte ihm ein Disziplinarverfahren ein, bei dem gleichzeitig sein Trennungsgeld-Betrug zutage trat. Genug für eine Rückstufung, meint das OVG Saarlouis.

Kontrafaktische Gesetzgebung im Disziplinarrecht

Kontrafaktische Gesetzgebung im Disziplinarrecht

Nachdem zum 1.4.​2024 im Bundesdisziplinargesetz (BDG) insbesondere mit der Abschaffung der Disziplinarklage und in Anlehnung an die bis dahin singuläre Rechtslage in Baden-Württemberg ein Paradigmenwechsel vollzogen wurde, haben sich zwischenzeitlich Hamburg und Brandenburg dieser Neuausrichtung angeschlossen. Aktuell hat die niedersächsische Landesregierung auf dieser Linie ein „Gesetz zur Änderung disziplinarrechtlicher und beamtenrechtlicher Vorschriften“ in den Landtag eingebracht (LT-Drs. 19/8941). Ob dieses jedoch die vom Gesetzgeber gehegten Erwartungen erfüllen kann, erscheint fraglich.

Beförderung erstmal ausgeschlossen
Beamter manipulierte Arbeitszeiten

Beförderung erstmal ausgeschlossen

Wer drei Jahre lang mit den Arbeitszeiten trickst, kann von einer Beförderung ausgenommen werden – auch wenn das Disziplinarverfahren schon abgeschlossen ist. Das OVG Saarlouis sieht dabei ein weites Ermessen des Dienstherrn.

Polizistinnen sollen Job verlieren
Flucht bei Schießerei

Polizistinnen sollen Job verlieren

Mitten im Kugelhagel fliehen zwei Polizistinnen vom Tatort. Ein Gericht verurteilt sie zu Bewährungsstrafen. Dem Behördenleiter reicht das nicht. Er will, dass ihren Beamtenstatus verlieren.