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Berufsfreiheit

Mehr Artikel zu diesem Tag

Digitalisierung ersetzt keine Ortskenntnis
Notar muss am Ort bleiben

Digitalisierung ersetzt keine Ortskenntnis

Homeoffice, Videokonferenzen, bundesweite Mandate: Muss ein angehender Anwaltsnotar heute überhaupt noch vor Ort verwurzelt sein? Der BGH sagt Ja – und hält an einer klassischen Zulassungsvoraussetzung fest.

Festschrift schützt nicht vor Pflichtverteidigung
Vertreter wider Willen

Festschrift schützt nicht vor Pflichtverteidigung

Zum Pflichtverteidiger bestellt – und keine Zeit? Ein Steuerstrafrechtler verwies auf seine Arbeitsbelastung und einen aufwändigen Festschriftbeitrag. Nichts davon interessierte das LG Nürnberg-Fürth, weil der Anwalt einen Fehler gemacht hatte.

Abhängigkeiten professionell steuern
Interview

Abhängigkeiten professionell steuern

Das Anwaltsgeheimnis bildet die essenzielle Grundlage der Beziehung zwischen Anwalt und Mandant. Doch wie sicher ist es in Zeiten, in denen die digitale Infrastruktur von einigen wenigen, vornehmlich US-amerikanischen Unternehmen kontrolliert wird?

BVerfG stärkt Arztvorbehalt bei Eigenbluttherapien
Heilpraktikerin unterliegt

BVerfG stärkt Arztvorbehalt bei Eigenbluttherapien

Eine Heilpraktikerin wollte nichthomöopathische Eigenblutbehandlungen anbieten, das wurde ihr als Nicht-Ärztin untersagt. Das BVerfG hält den Arztvorbehalt für diese Art von Behandlungen für verfassungsgemäß und mit der Berufsfreiheit vereinbar.

Endgültig durchgefallen – trotzdem an anderer Uni weiterstudieren?
Prüfungsrecht

Endgültig durchgefallen – trotzdem an anderer Uni weiterstudieren?

Wer an einer Hochschule endgültig durchfällt, hält das Studium meist für beendet. Tatsächlich verweigern Hochschulen häufig auch die Einschreibung an einer anderen Uni. Das OVG Bautzen setzt dieser Praxis jetzt enge Grenzen, schreibt Christian Reckling.

Wer kennt sich hier aus?
BVerwG zu Heilpraktiker-Erlaubnis

Wer kennt sich hier aus?

Eine Heilpraktiker-Erlaubnis für das Gebiet der Chiropraktik kann man bekommen, sagt das BVerwG. Aber auch dort müsse man zuvor seine spezifischen Kenntnisse nachweisen.

Berufsbetreuer muss durch Sicherheitskontrolle am Gericht
Kein privilegierter Zugang

Berufsbetreuer muss durch Sicherheitskontrolle am Gericht

Ein Berufsbetreuer ärgerte sich über die Sicherheitskontrolle bei Gericht. Er fühlte sich dadurch gegenüber Rechtsanwälten und Justizpersonal diskriminiert, die nicht überprüft wurden. Das OVG Hamburg folgte dem nicht und vermochte auch keinen Verstoß gegen sonstige Grundrechte erkennen.

Kein vorläufiger Anspruch auf deutsche Prüfungsunterlagen
Hebammenstudium

Kein vorläufiger Anspruch auf deutsche Prüfungsunterlagen

Dürfen Klausuren im Studiengang Hebammenwissenschaften die Auswertung englischsprachiger Studien erwarten? Für das VG Berlin ist das aus verwaltungsprozessrechtlichen Gründen keine Frage des Eilverfahrens.

Kein Anspruch auf bessere Auffindbarkeit für Teleshopping
Fernsehprogramm

Kein Anspruch auf bessere Auffindbarkeit für Teleshopping

Teleshopping-Sender wie QVC haben keinen Anspruch auf eine bevorzugte Platzierung auf Smart‑TVs. Das OVG NRW sieht die Voraussetzungen des Medienstaatsvertrags als nicht erfüllt an – insbesondere fehlt ein relevanter Beitrag zur Meinungsvielfalt.

Diplomjuristin nicht für Masterstudiengang zuzulassen
"Ausreichend" nicht ausreichend

Diplomjuristin nicht für Masterstudiengang zuzulassen

Mit 5,28 Punkten im Ersten Staatsexamen wurde eine Bewerberin nicht für den MPA-Studiengang der HS Bund zugelassen. Zu Recht, wie das VG Köln nun entschied: Die vorgesehene Mindestnote "befriedigend" gelte für alle – auch für Diplomjuristinnen und -juristen.