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Beleidigung

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Wo für Merz die Grenze erreicht ist
Politikerbeleidigungen

Wo für Merz die Grenze erreicht ist

In letzter Zeit wird verstärkt über die Sinnhaftigkeit der Strafbarkeit von Politikerbeleidigungen diskutiert. Aber wie reagiert Friedrich Merz auf Beleidigungen im Netz? Der Kanzler verrät, wo für ihn die Meinungsfreiheit aufhört.

"Pinocchio muss man aushalten"
Meinungsfreiheit und Machtkritik

"Pinocchio muss man aushalten"

Ermittlungsverfahren wegen Robert Habecks Titulierung als "Schwachkopf" oder Friedrich Merz als "Pinocchio" sorgen immer wieder für Diskussionen. Charlotte Schmitt-Leonardy hält die Politiker-Beleidigung für problematisch und plädiert stattdessen für mehr Streitkultur.

"Pinocchio" ist ok, "Lackaffe" nicht
Beleidigung des Bundeskanzlers

"Pinocchio" ist ok, "Lackaffe" nicht

Einen Besuch des Kanzlers in Heilbronn kommentierten Hunderte Nutzer bei Facebook. Einige unflätige Beiträge rufen die Staatsanwaltschaft auf den Plan, die nun einen Strafbefehl für die Bezeichnung "Lackaffe" erwirkt hat.

Entscheidung über Auslieferung vertagt
Neonazi Liebich

Entscheidung über Auslieferung vertagt

Die Verschiebung kam unerwartet. Marla Svenja Liebich erklärte zu Prozessbeginn, in Deutschland Schlimmes zu befürchten. Die Staatsanwaltschaft rechnet weiter mit einer Auslieferung.

Auskunft über Ermittlungsakten rechtens
Beleidigungen gegen Merz

Auskunft über Ermittlungsakten rechtens

Bundeskanzler Friedrich Merz zögert bekanntermaßen selten, wenn es um Strafanzeigen wegen Beleidigungen geht. Auf die Frage nach Aktenzeichen und konkreten Ermittlungsverfahren durfte das Kanzleramt die Auskunft nicht verweigern, sagt das OVG Berlin-Brandenburg.

X-Nutzer durfte Politikerin "Adolfine die Kriegstreiberin" nennen
Zulässige Machtkritik

X-Nutzer durfte Politikerin "Adolfine die Kriegstreiberin" nennen

Die Bezeichnung der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann als "Adolfine die Kriegstreiberin" mag geschmacklos und polemisch sein. Im Kontext der damaligen Waffenlieferungen an die Ukraine hielt das OLG Karlsruhe den X-Kommentar indes für zulässige Machtkritik.

Bundesrat stellt sich hinter Opfer digitaler Gewalt
Zeit für eine Gesetzesreform

Bundesrat stellt sich hinter Opfer digitaler Gewalt

Der Bundesrat hat sich solidarisch hinter die Opfer digitaler Gewalt gestellt und alle Formen sexualisierter Gewalt verurteilt. In einer Entschließung begrüßten die Länder die Absicht der Bundesregierung, ein digitales Gewaltschutzgesetz vorzulegen. Sie riefen dazu auf, dieses zügig zu verabschieden.

BVerfG verpflichtet Gerichte zur Sinnermittlung
"Das wird man ja wohl noch sagen dürfen"

BVerfG verpflichtet Gerichte zur Sinnermittlung

Das BVerfG hat zwei Entscheidungen aufgehoben, in denen Gerichte Äußerungen als Beleidigungen bewertet hatten. Der Erste Senat monierte eine mangelnde Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht.

Merz darf als "Pinocchio" bezeichnet werden
Zulässige Kritik

Merz darf als "Pinocchio" bezeichnet werden

Die Bezeichnung von Bundeskanzler Friedrich Merz als "Pinocchio" hat für einen Facebook-Nutzer kein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn stellte das Verfahren ein, "weil es sich hierbei um eine von der Meinungsfreiheit gedeckte und damit zulässige Machtkritik handelt".

Hinter vorgehaltener Hand

Hinter vorgehaltener Hand

Erfahrene Internetnutzer wissen es längst: Wer sich mit einem Schild in der Hand ablichten lässt und das Foto selbst ins Netz stellt, erweist sich als blutiger Anfänger. Denn ein gängiges Grafikprogramm genügt, um die Botschaft mit wenigen Handgriffen auszutauschen. Tatsächlich bleibt eine derart offene Einladung zu allerlei Schabernack selten ungenutzt. Das musste auch die damals amtierende Innenministerin Nancy Faeser (SPD) erfahren, die im Jahr 2024 auf einer entsprechenden Fotomontage zur Hauptdarstellerin eines Memes wurde.