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Beleidigung

Mehr Artikel zu diesem Tag

X-Nutzer durfte Politikerin "Adolfine die Kriegstreiberin" nennen
Zulässige Machtkritik

X-Nutzer durfte Politikerin "Adolfine die Kriegstreiberin" nennen

Die Bezeichnung der FPD-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann als "Adolfine die Kriegstreiberin" mag geschmacklos und polemisch sein. Im Kontext der damaligen Waffenlieferungen an die Ukraine hielt das OLG Karlsruhe den X-Kommentar indes für zulässige Machtkritik.

Bundesrat stellt sich hinter Opfer digitaler Gewalt
Zeit für eine Gesetzesreform

Bundesrat stellt sich hinter Opfer digitaler Gewalt

Der Bundesrat hat sich solidarisch hinter die Opfer digitaler Gewalt gestellt und alle Formen sexualisierter Gewalt verurteilt. In einer Entschließung begrüßten die Länder die Absicht der Bundesregierung, ein digitales Gewaltschutzgesetz vorzulegen. Sie riefen dazu auf, dieses zügig zu verabschieden.

BVerfG verpflichtet Gerichte zur Sinnermittlung
"Das wird man ja wohl noch sagen dürfen"

BVerfG verpflichtet Gerichte zur Sinnermittlung

Das BVerfG hat zwei Entscheidungen aufgehoben, in denen Gerichte Äußerungen als Beleidigungen bewertet hatten. Der Erste Senat monierte eine mangelnde Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht.

Merz darf als "Pinocchio" bezeichnet werden
Zulässige Kritik

Merz darf als "Pinocchio" bezeichnet werden

Die Bezeichnung von Bundeskanzler Friedrich Merz als "Pinocchio" hat für einen Facebook-Nutzer kein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn stellte das Verfahren ein, "weil es sich hierbei um eine von der Meinungsfreiheit gedeckte und damit zulässige Machtkritik handelt".

Hinter vorgehaltener Hand

Hinter vorgehaltener Hand

Erfahrene Internetnutzer wissen es längst: Wer sich mit einem Schild in der Hand ablichten lässt und das Foto selbst ins Netz stellt, erweist sich als blutiger Anfänger. Denn ein gängiges Grafikprogramm genügt, um die Botschaft mit wenigen Handgriffen auszutauschen. Tatsächlich bleibt eine derart offene Einladung zu allerlei Schabernack selten ungenutzt. Das musste auch die damals amtierende Innenministerin Nancy Faeser (SPD) erfahren, die im Jahr 2024 auf einer entsprechenden Fotomontage zur Hauptdarstellerin eines Memes wurde. 

Politiker müssen Vergleich mit NS-Verbrechern aushalten
"Maßlosdümmlich", aber doch erlaubt

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In einem Strafverfahren um ein diffamierendes Facebook-Meme machte das LG Lüneburg die Bedeutung der Meinungsfreiheit deutlich. Eine Fotomontage, die Bundespolitiker auf die Anklagebank der Nürnberger Prozesse setzt, war demnach zulässige Machtkritik.

Kein Anspruch auf Löschung von Facebook-Gruppen
Umweltaktivist scheitert vor Gericht

Kein Anspruch auf Löschung von Facebook-Gruppen

Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe wehrt sich gegen Morddrohungen und Gewaltaufrufe in sozialen Medien. Die Schließung ganzer Facebook-Gruppen geht dem Kammergericht aber zu weit.

Beschwerde gegen binäre Anredeform unzulässig
"Sehr geehrter Herr…"

Beschwerde gegen binäre Anredeform unzulässig

Eine nicht-binäre Person wehrte sich gegen eine männliche Anrede in Gerichtsschreiben. Das OLG Frankfurt lehnte ihren Antrag als unzulässig ab: Eine Anrede sei nur eine Höflichkeit und kein tauglicher Streitgegenstand auf diesem Rechtsweg.

Meinungsfreiheit gerät unter die Räder
Experten warnen, Politiker räumen ein

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Darf man noch sagen, was man denkt? Meinungsfreiheit und Machtkritik sind durch Gesetzgeber und Gerichte zu sehr eingeschränkt worden, finden viele Wissenschaftler und Abgeordnete.

Bewährungstrafe für zwei Youtuber wegen Aufhetzung des Volkes
Türkei

Bewährungstrafe für zwei Youtuber wegen Aufhetzung des Volkes

Zwei Männer äußerten sich in einem Youtube-Video über Alkohol und Sex mit Müttern. Die Staatsanwaltschaft zog eine Verbindung zum Propheten Mohammed, ein türkisches Gericht hat sie dafür jetzt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Sie hätten religiöse Werte verletzt.