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Anwaltsgebühren

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Alternative Quersubventionierung
Kolumne

Alternative Quersubventionierung

Quersubventionierung bezeichnet im anwaltlichen Gebührenrecht das Prinzip, dass ertragsstarke Mandate mit hohen Gegenstandswerten ertragsschwache mitfinanzieren.

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren
Syndikusanwalt

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren

Ein Syndikusanwalt vertrat ein Schwesterunternehmen desselben Konzerns und verlangte RVG-Gebühren. Für die Rechtspflegerin klang das nach einem externen Mandat. Das BPatG sah das anders, die interne Kostenverteilung ändere nichts an seiner Stellung.

Streitwert bleibt für Anwalt angreifbar
Auch bei Honorarvereinbarung

Streitwert bleibt für Anwalt angreifbar

Eine Vergütungsvereinbarung macht die Streitwertbeschwerde des Anwalts nicht überflüssig. Das OLG Hamburg bejaht das Rechtsschutzbedürfnis trotz Honorarvereinbarung – und widerspricht damit der Gegenauffassung des OLG Frankfurt.

Gebühren trotz falschen Vortrags?
Prozesskostenhilfe auf der Kippe

Gebühren trotz falschen Vortrags?

Ein Anwalt erhält Vorschüsse aus der Prozesskostenhilfe – doch der Fall gerät ins Wanken. Muss er nun Gelder zurückzahlen? Grundsätzlich nicht, so das OLG Hamburg, außer, er wusste schon, dass aus der Klage nichts wird, produzierte aber weitere Gebühren.

Eine telefonische Beratung ist noch kein Fernabsatz
Anwaltsverträge

Eine telefonische Beratung ist noch kein Fernabsatz

Ein Anwaltsvertrag wird nicht zu einem Fernabsatzvertrag, nur weil die Kommunikation zwischen Anwalt und Mandanten telefonisch stattfand, entschied das LG Köln.

Digitalisierungskosten von Kanzleien nicht erstattungsfähig
Weg von der Papierakte

Digitalisierungskosten von Kanzleien nicht erstattungsfähig

Das OLG Brandenburg hat entschieden, dass Kanzleien die Kosten für das Einscannen umfangreicher Papierakten nicht auf die Gegenseite abwälzen können. Die Digitalisierung diene der eigenen Arbeitsorganisation und sei keine notwendige Maßnahme der Prozessführung.

Einkommenssituation in der Anwaltschaft

Einkommenssituation in der Anwaltschaft

Der aktuelle STAR-Bericht der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) offenbart deutliche Einkommensunterschiede in der Anwaltschaft. Auch Einzelanwälte können gut verdienen. Entscheidend ist das Geschäftsmodell.

Dem Sozialrecht gehen die Anwältinnen und Anwälte aus
Sinnstiftend, aber unterbezahlt

Dem Sozialrecht gehen die Anwältinnen und Anwälte aus

Viele denken beim Sozialrecht an Beratungshilfe und klamme Mandate – und übersehen einen riesigen Markt, schreibt Bettina Maurer. Von Geburt bis Pflegeheim betrifft das Sozialrecht alle. Doch Fachanwältinnen und Fachanwälte werden weniger, Gebühren schrumpfen und der Zugang zum Recht wankt.

Auch im B2B-Bereich unzulässig
Anwalts-Honorar im Viertelstundentakt

Auch im B2B-Bereich unzulässig

Ein kurzer Anruf, eine volle Viertelstunde auf der Rechnung? Auch Unternehmer müssen das nicht hinnehmen. Das OLG Düsseldorf erklärte den 15-Minuten-Takt in anwaltlichen AGB für unwirksam – das Honorar bleibt, abgerechnet wird aber minutengenau.

Wirksam trotz unzureichenden Hinweises
Honorarvereinbarung

Wirksam trotz unzureichenden Hinweises

Müssen Anwälte bei Zeithonoraren präzise über die Differenz zum RVG aufklären? Der BGH sagte ja – stellte aber klar: Ein Formfehler bezüglich der eingeschränkten Erstattung durch den Gegner bedeute nicht den automatischen Verlust des Zeithonorars.