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Anwaltsgebühren

Mehr Artikel zu diesem Tag

"Erscheinen" setzt "körperliche Anwesenheit" im Gericht voraus
Terminsgebühr für Pflichtverteidiger

"Erscheinen" setzt "körperliche Anwesenheit" im Gericht voraus

Ein Pflichtverteidiger wollte Gebühren für zehn ausgefallene Hauptverhandlungstermine. Das OLG Koblenz stellte jedoch klar: Wer nicht im Gericht erscheint, erhält keine Terminsgebühr.

Haftbefehlseröffnung wird nur als Einzeltätigkeit vergütet
Einmalige Terminvertretung

Haftbefehlseröffnung wird nur als Einzeltätigkeit vergütet

Wer nur für die Haftbefehlseröffnung einspringt, erhält nicht die volle Pflichtverteidigervergütung: Der BGH sieht in der vertretungsweisen Beiordnung für diesen Termin vergütungsrechtlich lediglich eine Einzeltätigkeit.

Wer erörtert, bekommt die volle Terminsgebühr
Verhandlung ohne Gegner

Wer erörtert, bekommt die volle Terminsgebühr

Die Beklagte bleibt dem Termin fern. Kläger und Gericht warten nicht untätig: Sie erörtern die Sach- und Rechtslage, bevor das Versäumnisurteil ergeht. Für den Klägeranwalt macht das bei der Abrechnung einen entscheidenden Unterschied.

Registrierkassenpflicht für die Freien Berufe?
Interview

Registrierkassenpflicht für die Freien Berufe?

Ein aktueller Gesetzentwurf auf dem Bundesfinanzministerium sorgt gerade bei den Freien Berufen für einige Aufregung. Ab 2028 soll eine Registrierkassenpflicht für bargeldintensive Branchen kommen.

Insolvenzverwalter kann sich durch eigene Sozietät vertreten lassen
RVG-Gebühren werden erstattet

Insolvenzverwalter kann sich durch eigene Sozietät vertreten lassen

Ein Insolvenzverwalter ist selbst Rechtsanwalt und lässt sich von seiner eigenen Sozietät vertreten. Die dafür anfallenden RVG-Gebühren muss der Gegner zahlen. Dass die Anwälte unter einem Kanzleidach arbeiten, steht dem nicht entgegen.

Alternative Quersubventionierung
Kolumne

Alternative Quersubventionierung

Quersubventionierung bezeichnet im anwaltlichen Gebührenrecht das Prinzip, dass ertragsstarke Mandate mit hohen Gegenstandswerten ertragsschwache mitfinanzieren.

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren
Syndikusanwalt

Konzernmandat bringt keine RVG-Gebühren

Ein Syndikusanwalt vertrat ein Schwesterunternehmen desselben Konzerns und verlangte RVG-Gebühren. Für die Rechtspflegerin klang das nach einem externen Mandat. Das BPatG sah das anders, die interne Kostenverteilung ändere nichts an seiner Stellung.

Streitwert bleibt für Anwalt angreifbar
Auch bei Honorarvereinbarung

Streitwert bleibt für Anwalt angreifbar

Eine Vergütungsvereinbarung macht die Streitwertbeschwerde des Anwalts nicht überflüssig. Das OLG Hamburg bejaht das Rechtsschutzbedürfnis trotz Honorarvereinbarung – und widerspricht damit der Gegenauffassung des OLG Frankfurt.

Gebühren trotz falschen Vortrags?
Prozesskostenhilfe auf der Kippe

Gebühren trotz falschen Vortrags?

Ein Anwalt erhält Vorschüsse aus der Prozesskostenhilfe – doch der Fall gerät ins Wanken. Muss er nun Gelder zurückzahlen? Grundsätzlich nicht, so das OLG Hamburg, außer, er wusste schon, dass aus der Klage nichts wird, produzierte aber weitere Gebühren.

Eine telefonische Beratung ist noch kein Fernabsatz
Anwaltsverträge

Eine telefonische Beratung ist noch kein Fernabsatz

Ein Anwaltsvertrag wird nicht zu einem Fernabsatzvertrag, nur weil die Kommunikation zwischen Anwalt und Mandanten telefonisch stattfand, entschied das LG Köln.