Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Äußerungsrecht

Mehr Artikel zu diesem Tag

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro
OLG bestätigt Entscheidung gegen NiuS

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro

Das Medienportal NiuS darf eine Transfrau, die von einem Frauenfitnessstudio abgelehnt wurde, nicht als Mann bezeichnen. Das OLG Frankfurt bestätigte eine Entscheidung des LG Frankfurt a. M., die der Betroffenen 6.000 Euro wegen der Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts zusprach.

Abgedruckte Richtigstellung hebelt Pressefreiheit aus
Unzulässige Berichterstattung

Abgedruckte Richtigstellung hebelt Pressefreiheit aus

Mit einem später richtiggestellten grammatikalischen Missgeschick nannte die "taz" Rechtsextreme in einem Atemzug mit Rechtsanwalt Markus Haintz. Diese Passage könnte sich nun nachträglich als rechtswidrig herausstellen – gerade, weil sie mitsamt Entschuldigung korrigiert wurde und gar nicht so gemeint war.

Correctiv legt Berufung gegen Urteil des LG Berlin ein
Berichterstattung über Potsdamer Treffen

Correctiv legt Berufung gegen Urteil des LG Berlin ein

Ein Treffen von Rechten und Rechtsextremen in Potsdam sorgt 2024 für Empörung. Hunderttausende protestieren. Auslöser ist ein "Correctiv"-Bericht. Um den gibt es bis heute Streit – auch vor Gerichten.

Virologe führte nicht über Corona-Ursprung in die Irre
Christian Drosten gegen Cicero-Autor

Virologe führte nicht über Corona-Ursprung in die Irre

Die Corona-Pandemie mag lange vorbei sein, Gerichte beschäftigt sie aber noch immer. Etwa das LG Hamburg, das am Freitag dem Physiker Roland Wiesendanger die Äußerung verboten hat, der Virologe Christian Drosten habe über die Herkunft des Corona-Virus in die Irre geführt.

Berichterstattung über Wedl-Wilsons "Rottweiler" zulässig
Fördergeldaffäre in Berlin

Berichterstattung über Wedl-Wilsons "Rottweiler" zulässig

Weil ein Persönlicher Referent für Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson Druck auf Verwaltungsmitarbeitende ausgeübt habe, soll sie diesen intern als ihren "Rottweiler" bezeichnet haben. Der Tagesspiegel durfte darüber – auch identifizierend – berichten, meint das LG Berlin II.

BILD muss Internetarchiv zur Löschung drängen
Falscher Bericht über Helene Fischer

BILD muss Internetarchiv zur Löschung drängen

Die BILD-Berichte über Helene Fischers Hausgeburt waren falsch. Der BGH entschied nun, dass die Boulevardzeitung auch für eine Korrektur auf Websites sorgen muss, die den Artikel kopiert haben – darunter das Internetarchiv "Wayback Machine". 

Wenn die mediale Welle rollt
Berichterstattung im Fall Ulmen

Wenn die mediale Welle rollt

Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes erhebt laut einem Spiegel-Bericht gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen schwere Vorwürfe, andere Medien berichten wiederum darüber. Doch diese Eigendynamik ist gefährlich – für Betroffene und auch Journalisten, warnt Jörn Claßen.

Kritik an Medium ist von Meinungsfreiheit gedeckt
Toxisch und manipulativ

Kritik an Medium ist von Meinungsfreiheit gedeckt

Eine wohl unzufriedene Kundin einer Bewusstseinstrainerin und Mentorin bezeichnete diese in einer E-Mail als "manipulativ" und "toxisch". Das selbst ernannte Medium wehrte sich dagegen vor Gericht – ohne Erfolg. Die Äußerungen der Kundin sind von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Correctiv verliert vor Gericht
Potsdamer Treffen

Correctiv verliert vor Gericht

Im Streit um die Berichterstattung der Rechercheplattform Correctiv über das sogenannte Potsdamer Treffen hat die AfD‑Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy einen Erfolg erzielt. Das LG Berlin gab ihrer Klage statt und untersagte drei Äußerungen.

Gericht verbietet NIUS unwahre Aussagen über NGO
"Staatlich finanzierte Campact Gruppe"

Gericht verbietet NIUS unwahre Aussagen über NGO

Das OLG Hamburg hat mehrere Äußerungen in NIUS‑Beiträgen über Campact untersagt. Das rechte Online-Portal hatte mehrfach suggeriert, die Kampagnen-Organisation erhalte staatliche Gelder und dafür immer neue diffuse Formulierungen gebraucht. Diese erklärte das Gericht für rechtswidrig.